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am 17. April 2013
Apothekerin Angela ist über 30 und Single, ein Umstand, den sie endlich zu ändern gedenkt, aber ... wenn es doch nur so einfach wäre. Mangelnde Eigeninitiative kann man ihr wirklich nicht vorwerfen. Regelmäßig wird der Freundeskreis abgeklappert, vielleicht versteckt sich Mr. Right ja dort, aber keine Chance, entweder die Herren sind total aus der Art geschlagen und kommen von daher als Partner überhaupt nicht in Frage oder sie sind vergeben. Wie es so schön heißt: Männer sind wie Klos, entweder besetzt oder besch... . Doch so schnell gibt sie nicht auf, irgendwo muss er sein. Vielleicht in einem Museum? Doof nur, wenn der Mann, dem Frau durchaus nicht abgeneigt ist, bereits eine andere Frau am Arm hängen hat. Ein Urlaub - da sollte sich doch ein Mann finden lassen, oder? Oder auch nicht, denn auch dort war einfach nicht der Richtige dabei.

Aber so schnell gibt Frau nicht auf, es gibt ja noch andere Möglichkeiten - so zum Beispiel das Internet. Auf Grund teils aggressiver Werbung, kennt ein jeder ja Online-Singlebörsen, wobei bei sehr bekannten bekanntlich auf das "Niveau" geachtet wird. Angela lässt also nichts unversucht und meldet sich an, im Laufe der Zeit jedoch nicht nur bei einer. Die erste Ernüchterung setzt ein, als die Kosten für die Mitgliedschaft benannt werden - mehrere Hundert Euro sind kein Pappenstiel, aber: Wenn der Mann fürs Leben dabei ist, soll nichts unversucht bleiben und wer weiß, vielleicht ist es ja eine Ausgabe, die sich als gewinnbringend erweist. Doch weit gefehlt - ebenso das Niveau, auch das fehlt komplett, obwohl damit geworben wurde. Fakt ist, so viele Lügner, Betrüger, Vollpfosten, Gigolos, Sexsüchtige und Alternative männlichen Geschlechts findet man wohl nur bei Online-Singlebörsen.

Über mehrere Monate hinweg ist Angela Mitglied bei kostenpflichtigen Singlebörsen, auch vor kostenlosen schreckt sie nicht zurück (und es ist alles noch steigerungsfähig), doch wie auch immer, sie trifft auf Männer mit mehr Altlasten, als Frau gewöhnlich Schuhe hat; die versuchen, sich von einer Frau aushalten zu lassen; denen es nur um Sex geht, obwohl sie in einer festen Partnerschaft leben, usw. Fakt ist: Auf Online-Singlebörsen kann man die niedrigsten der niedrigen männlichen Kreaturen finden, ja schlimmer noch, diese scheinen sich dort vermehrt herumzutreiben. Als das Experiment Online-Singelbörse als gescheitert erklärt werden muss, bestreitet sie andere Wege - doch das Grauen "Mann" lauert überall.

Single-Frauen über 30 aufgepasst - so sieht leider die Realität aus! Dieses Werk, es handelt sich um ein autobiografisches Buch, habe ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge gelesen. Bekannt ist, Frauen über 30 haben es schwer, den richtigen Partner zu finden und es ist wenig hilfreich, wenn die liebe Verwandtschaft oder auch Freunde bei jedem Treffen fragen: "Und, was macht die Liebe?" - denn das setzt einfach noch mehr unter Druck, als Frau sich alleine schon macht. Sicherlich, jeder möchte gerne seinen Gegenpol, seinen Partner fürs Leben finden, allerdings zeigt uns die Autorin dieses Werkes sehr bildhaft und an Hand unzähliger Beispiele auf, welchen Weg sich Single-Frau getrost sparen kann. Den Schreibstil empfand ich als ausgesprochen erfrischend und angenehm und so manches Mal kam dieser Kennst-Du-Aus-Eigener-Erfahrung-Effekt auf, denn, ich will es nicht verheimlichen: Auch ich nähere mich bedrohlich der 30 und auch meine Mutter ist mittlerweile so nett, mir mitten ins Gesicht zu sagen "Du wirst nicht jünger" - Danke auch noch mal an dieser Stelle - und es graust mir vor Familientreffen, wo die ältere Verwandtschaft einfach nicht verstehen kann, wie Frau in diesem Alter immer noch als "ledig" durchs Leben wandert - wohlgemerkt NICHT unglücklich. An dieser Stelle sei aber noch angemerkt, trotz diverser Fehlschläge über unzählige Möglichkeiten einen Partner zu finden, hat die Autorin dieses Werkes dennoch nicht das Handtuch geworfen, sondern weiterhin Augen und Ohren aufgehalten und derweil solange ihr Single-Leben genossen - eine Einstellung, die ich sehr gut nachvollziehen kann, denn auch ein Single-Dasein bietet einzigartige Vorteile. Abschließend sei noch vermerkt - die Autorin ist mittlerweile verlobt, also gibt es ihn doch, Mr. Right für eine jede von uns Single-Frauen nahe oder auch über der großen Drei Null.
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am 26. Januar 2013
Ein offener, ehrlicher sowie scharmloser Erfahrungsbericht einer Singelfrau, auf der Suche nach der grossen Liebe. Die Singel Frau ist die Autorin selber, die im medialen Zeitalter auch dort die Suche nach ihrem Traummann fortsetzt, nachdem die reale Welt ihr eher Ernüchterung in der Männerwelt zu bieten hat. Allerdings ist das, was sie dort zu bieten bekommt, die reinste Katastrope an Männern. Nicht nur, das diverse Singelbörsen sich an dem Geld der Singels wohl wollend bereichern, sondern vielmehr die Tatsache, das die Absichten der Männer zum Teil erschreckend sind.
Es sind aber nicht nur die Singelbörsen aus dem Internet, an dem sich die Autorin versucht. Anzeigen aus unterschiedlichen Zeitungen, vom Blättchen aus dem Bio Laden bis hin zu renomierten Tageszeitungen. Die Hoffnung ist groß, dort endlich den Mann fürs Leben zu finden. Aber wie so oft, wird sie hier wieder aufs derbe Enttäuscht.
Zum Schluss muss sie feststellen, das auch das Singelleben seine Vorteile haben kann. Man ist ungebunden und kann tun und lassen was man möchte. Und man kann seine kostbare Zeit für sich selber nutzen.
Mein Fazit dazu : Ein richtig schonungloses, tolles Buch, was offen und ehrlich mit der Männerwelt, oder zumindest mit einem Teil davon abrechnet.
Das Buch zeigt auf, wie schwer es ist, den Mann fürs Leben zu finden, das es die Achterbahn der Gefühle ganz schon strapzieren kann, auch wenn man am Ende doch nicht fündig geworden ist. Es zeigt aber auch, das man die grosse Liebe nicht immer auf Knopfdruck finden kann.
Es ist ein Buch nicht nur für Singels, denn auch in einer Partnerschaft lebende Personen können sich sehr gut in ihre Situation und ihren "Leidensweg" hinein versetzten.
Super toll, leicht und flüssig zu lesen. Kann ich nur weiter empfehlen!!
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am 3. Mai 2014
Seit einem Jahr thront Null Bock auf MR Cock auf meinem Kindle. Vor zwei Tagen habe ich dann angefangen zu lesen und konnte nicht mehr aufhören.

Ich wusste ja gar nicht was "Mann" so alles treibt per Internet.

Gleich zu Anfang erhält die Autorin Tipps von ihren Freundinnen. Ich habe mehr wie einmal schallend gelacht. Vom Messi bis zum Hypochonder ist alles vertreten. Das Highlight war jedoch der Ratschlag sich krank zu stellen. Klar, im Krankenhaus tummeln sich jede Menge attraktive Ärzte. Ich habe vollstes Verständnis dass Angela dankend abgelehnt hat.

Nun da sich im Freundeskreis nichts Passendes finden lässt probiert es Angela mal via Internet. So kann man schließlich bequem, im schlapprigen Jogginganzug und mit Chipstüte bewaffnet, seinem Liebesleben auf die Sprünge helfen.
Voller Enthusiasmus meldet sie sich bei Edelagentur an. Verspricht die doch Akademiker und seriöse Männer. Nur wo sollen die sein? Tatsächlich lernt Angela dann den Albrecht kennen und verliebt sich sogar in ihn. Mehrmals treffen sie sich und verbringen schöne Tage miteinander. Doch je öfter sie sich sehen fängt die Fassade von Albrecht zu bröckeln an......

So leicht bringt Angela jedoch nichts aus dem Gleichgewicht. Wenn Edelagentur nichts zu bieten hat probiert man es halt einfach mal bei Glücksschiff. Auch hier wird Angela wieder fündig. Winfried! Leider nicht auf Dauer....

Straßenstrich für Frauen war dann die Frechheit in Reinkultur. Statt ernstgemeinte Partnerschaften werden hier nur Sexabenteuer gesucht. Nix für Angela.....

In der Apothekenrundschau "Dinkel und Amaranth" stößt die Autorin dann auf Kontaktanzeigen der besonderen Art. Thai.Chi lässt grüssen!

Meine Meinung

Erstmal möchte ich klarstellen. Die Namen der Partnervermittlungen wurden von der Autorin geändert. Straßenstrich für Frauen muss also Niemanden schockieren.
Die Erlebnisse der Autorin sind nicht nur lustig. Männer die von sich nichts preisgeben aber von der Frau Bild und "Lebenslauf" erwarten. Die Angaben der Männer haben oft nichts mit der Realität zu tun.
Die Mails die die Autorin von sogenannten "Anwärtern" bekommen hat schreien oft zum Himmel. Über nichtssagende Gedichte bis zu Lobeshymnen der eigenen Person ist alles dabei. Bilder lassen oft lange auf sich warten. Lädt "Mann" dann endlich eins hoch ist es oftmals locker 20 Jahre alt. Schicken sie Fotos über die private Mailadresse ist nicht garantiert das ein Bild vom Kopf erscheint.........
Schamgefühle gegenüber der Frau hat "Mann" zu keiner Zeit. Erwarten doch viele "verheiratete" Männer ein diskretes Verhältnis von ihr. Jedoch fordert Ehemann und Papa von Singlefrau absolute Treue! Gehts noch?

Normalerweise wäre das Internet tatsächlich eine feine Sache um sich einen passenden Partner zu suchen. Man muss nicht zu allen möglich Nachtzeiten Lokale besuchen. Kann nach der Arbeit entspannt durch's Internet surfen. Leider funktioniert das nicht. Ehrliche Aussagen über die eigene Person sind eher selten. Respekt zollen die Herren der Schöpfung den Damen auch nicht unbedingt. Passt irgend etwas nicht ist die Löschtaste schnell gedrückt. Geiz und Arroganz sind die Merkmale vieler "Gentlemens"! Egoismus pur statt freundliches Werben um eine Partnerin. Das Versprechen der Agenturen ein großer Witz! Hier macht sich keiner ernsthaft Mühe Paare passend zusammen zu bringen. Charakteranalysen sind ebenso vollkommen wertlos.

Die Autorin hat es durch ihre Ehrlichkeit geschafft vielen Frauen zu zeigen dass sie nicht allein als " Netz-Freiwild" und "Opfer" durch's Leben gehen. Ob Putzfrau oder Akademikerin ist vollkommen egal. So manche Frau ist schon auf die " edlen Agenturen" mit ihren netten Versprechungen reingefallen.

Der Schreibstil der Autorin und ihre entwaffnende Ehrlichkeit machen diese Buch zu einem Lesegenuss. Die Mails die sie von sogenannten "Verehrern" erhalten hat geben dem Buch eine besondere Würze. Lachmuskeln werden trainiert. Gesichtsgymnastik ist garantiert. Mehr wie einmal hab ich den Mund weit aufgerissen ob der Frechheiten von "Mann"! Auch die Zunge hab ich mehrmals rausgestreckt :-)
Ob in einer Partnerschaft lebend oder Single: Mädels...lest dieses Buch!!!

Eine absolute Leseempfehlung von mir und 5 von 5 Sternen
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am 15. März 2013
Kurzbeschreibung:
Eben noch haben wir uns schlapp gelacht über die tollpatschigen Versuche einer Bridget Jones, den Mann fürs Leben zu finden. Nun, urplötzlich – wo sind die eigenen Jahre nur geblieben? – stehen wir selbst in der Mitte des Lebens. Die magische Dreißig wurde längst überschritten, das Studium ist schon lange Geschichte. Im Beruf haben wir halbwegs Fuß gefasst. Zum Rundumglück fehlt nur noch eines: der passende Partner. Doch der will sich partout nicht einfinden. Das Buch Null Bock auf Mr Cock beschreibt die Suche einer Singlefrau nach einem ganz normalen Mann. Es handelt von schier unüberwindlichen Hürden bei der alltäglichen Partnersuche, von Erfahrungen mit Anzeigen in Printmedien sowie insbesondere kostenpflichtigen und kostenlosen Internetpartnerschaftsbörsen, die aber immer damit enden, dass die Autorin aufs Übelste auf die Nase fällt: Sie stößt auf sexsüchtige, verheiratete, beziehungsunfähige Männer, wirrköpfige Aussteiger, dreiste Lügenbarone und auf allerlei andere bemerkenswerte oder -unwerte Exemplare der Spezies Mann. Am Ende sind es zwanglose Netzwerke wie Facebook und stayfriends, wo die Autorin spielerisch neue Männer kennen lernt und endlich für die Zukunft hoffen darf…
(Quelle: amazon)

Meine Meinung:
Das Buch „Null Bock auf Mr Cock“ wurde von der Autorin Angela Fetzner geschrieben und es ist sowohl als eBook als auch als Taschenbuchausgabe erhältlich.

Dieses Buch ist kein normaler Roman, nein es ist ein Erfahrungsbericht der Autorin.
Sie beschreibt ihre Wege, wie sie den Partner fürs Leben gesucht hat.

Im Mittelpunkt des Buches steht eine 38-jährige Apothekerin, die bereits sehr viel in ihrem Leben erreicht hat. Sie ist Single und wünscht sich nun einen Partner an ihrer Seite. Also begibt sich auf die Suche.
Doch diese Suche ist schwierig.
Zuerst befolgt sie Tipps von Bekannten und Freunden und versucht es mit Kontaktaufnahme beim Gassi gehen mit dem Hund oder aber im Tanzlokal.
Dann nutzt sie bekannte Singlebösen im Internet, doch das Ergebnis ist ernüchternd. Viele bereichern sich am Geld der Suchenden oder aber die Männer, die man dort antrifft haben anderes im Sinn als eine Partnerschaft.
Auch die Suche über Annoncen in Zeitungen ist aussichtslos und endet ebenfalls in einer herben Enttäuschung. Da fragt man sich doch, wie bitte soll man einen Partner finden?

Schonungslos offen und ehrlich beschreibt die Autorin die Situationen, wobei auch der Humor nicht zu kurz kommt. Das Buch ist sehr gut lesbar und nicht selten musste ich sehr schmunzeln.

Fazit:
„Null Bock auf Mr Cock: Ein Erfahrungsbericht“ von Angela Fetzner ist ein richtig tolles Buch.
Es ist witzig geschrieben und man kann sich gut in die Protagonistin hineinversetzen.
Auf jeden Fall sehr zu empfehlen, besonders natürlich für Singles auf der Suche!
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am 4. Februar 2013
Die Autorin Dr. Angela Fetzner beschreibt in „Null Bock auf Mr. Cock“ ihre eigenen Erfahrungen bei der Suche nach einem Lebenspartner. Im Mittelpunkt steht die 38jährige Apothekerin, die im Leben viel erreicht hat, sich aber einen Mann für eine feste Beziehung wünscht. Die Singlefrau versucht es zuerst mit Tipps von Freunden und Verwandten, wie Kontaktaufnahme beim Gassigehen oder im Tanzlokal, dann bei Internet-Singlebörsen und schließlich mit Anzeigen vom Blättchen aus dem Bioladen bis hin zu überregionalen Tageszeitungen. Ihre Erlebnisse mit den Männern, die sie kennen lernt, schildert sie offen und analysiert sie auch gleich. Manchmal muss man über die Selbstdarstellung der Männer schmunzeln, oft aber einfach den Kopf schütteln.
Es zeigt sich deutlich, dass gebildete, große, gut verdienende und gut aussehende Frauen Probleme mit der Partnersuche haben, da es entsprechende Männer nicht gibt oder die, wenn schon, eine viel jüngere Partnerin wünschen. Es melden sich vor allem Mittfünfziger, oft mit unverschämten Ansprüchen und sehr oft auch verheiratete Männer auf der Suche nach einer unkomplizierten Affaire. Nach vielen frustrierenden Erlebnissen stellt die Heldin fest, dass es vielleicht besser ist, das Singleleben zu genießen oder doch auf altbewährte Wege der Partnersuche zurückzugreifen.
Ich habe schon andere Bücher gelesen, die sich mit Singlebörsen im Internet und der Partnersuche der Generation 2.0. befassen und viele Ähnlichkeiten festgestellt. Durch lange
Ausbildungszeiten und der Konzentration auf die Karriere, dem Wunsch, dass auch in der Liebe alles perfekt sein soll und den scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten des Internets wird gerade für gebildete Frauen die Partnersuche nicht leichter.
„Null Bock auf Mr. Cock“ beschreibt dieses Phänomen auf eine gut lesbare Art.
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am 4. Januar 2013
Eine Frau schreibt einen Erfahrungsbericht über ihre ernüchternde und erniedrigende Partnersuche im Netz. Ich kann ihre Erlebnisse nur bestätigen: Was sich da an Männern tummelt, ist zum größten Teil unterstes Niveau und nur auf der Suche nach dem einen ... ABER: die Autorin versteht es, der Misere und ihrer Suche Humor und Erkenntnisse abzugewinnen und eben NICHT auf solche Typen hereinzufallen. Gute Unterhaltung in blumiger Sprache um die traurige Wahrheit nach der Suche nach Mr. Wright.
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am 15. November 2014
Mit dem „Glücksschiff“ und anderen seeuntauglichen Pötten befährt die Erzählerin die raue See der Partnersuche. Singlereisen, Flirt- und Kontaktbörsen im Internet oder Anzeigen in Zeitungen und noch viel mehr, alles probiert sie aus. Ihre Odyssee durch die untersten Schubladen der Moral und schlechten Benehmens, durch die tiefsten Abgründe der menschlichen Seele lässt sie am Ende wieder da stranden, wo sie gestartet war: in der Einsamkeit.

Ich hatte das Gefühl, dass die Autorin das meiste der teils absurd wirkenden Begegnungen mit dem anderen Geschlecht und der Welt der professionellen Abzocke wirklich erlebt hat. Ob das eine oder andere überzeichnet ist, weiß ich nicht - am Ende ist auf jeden Fall ein überragendes Buch herausgekommen. Ich habe mich durchgängig bestens unterhalten und die ganze Zeit ein Schmunzeln auf den Lippen gehabt. Aber auch zum Nachdenken bietet das Werk genug Stoff.

Besonders gefällt mir das Resümee, das am Ende gezogen wird. Es wird nicht nur kritisiert, sondern abschließend hält sich die Autorin selber den Spiegel vor und lässt den Leser und die Leserin erkennen, wie viel von dem, über das man sich aufregt oder lacht, doch auch in einem selber steckt. Ein lustiges Buch mit Tiefgang.
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am 7. Oktober 2015
Mir wurde das Buch schon seit längerer Zeit empfohlen. Nun habe ich durch die Möglichkeit des amazon unlimited endlich die Chance ergriffen, es zu lesen.
Die Probleme von Frauen bei der Partnerwahl:

Gut fand ich den Satz:
„Die Ansprüche an einen Partner steigen ständig, die Toleranz sinkt.“

Eine mir sehr gut bekannte Dame läßt mir immer diesen Satz zukommen: “Bei einem Mann darf man aber normalerweise nur „Aufrechtgehen“ erhoffen. Oft gibt es nicht mal das. Frauen vergessen das in der heutigen Zeit oft.“
Köstlich ist, wie die einzelnen Charaktere beschrieben werden und sich alle selbst belügen, wenn sie single sind, egal, ob Mann oder Frau. Die Autorin versteht es wirklich gut die Leute witzig, aber nicht verletzend, zu beschreiben.
Man kann aus dem Buch einen Merksatz mitnehmen: „Wenn ein Mann single ist, sollte er es auch bleiben. Türe zu und schnell rennen.“

Besonders witzig und köstlich fand ich die Tipps der Freundinnen. Das mit dem Beschützerinstinkt wirkt bei Männern nur bei ganz jungen Damen und nicht, wenn man eine Körpergröße von 1,80m überschreitet.
Bei den Tipps der Freundinnen der Autorin braucht man keine Feinde. Schlimmere Tipps als die, kann kein Feind geben.
Jedoch werden von der Autorin Männer verschmäht, die Heidi-T-shirts anhaben. Dazu muß man sagen: Die stehen aber zumindestens zu ihrer Tochter. Das ist eigentlich nicht zu kritisieren. Einmal ein Lichtblick bei den hier beschriebenen Männern!

Der Tipp mit der Feuerwehr wäre gar nicht so schlecht, aber wenn man nicht beitreten möchte, wäre ein weiterer äußerst wertvoller Tipp: Man könnte im Labor auch einfach nur einen Feueralarm auslösen. Da kommen dann auch Feuerwehrleute. Da muß man dann eh hurtig mit Flirten anfangen, denn sonst muß man den Einsatz zahlen. „Ich wollte nur ein paar Feuerwehrmänner kennen lernen“ wird als Grund nicht angenommen werden.

Neben Witz kommt auch Ernsthaftigkeit nicht zu kurz:
Die Autorin prangert an, daß Gleichberechtigung leider noch immer nicht vorherrscht.

Man kann nachlesen, daß Partnerbörsen doch nicht das gelbe vom Ei sind.
- Die Autorin fragt sich, ob es mehr Männer des Sternzeichens Jungfrau gäbe. Dazu kann man sagen: Jungfrau-Männer will keiner. Die bleiben übrig.
Die hier beschriebenen Männer sind ja echt der Hammer. Besser, man läßt sie, wo der Pfeffer wächst. Die meisten wollen nur über ihre Ex schimpfen, doch die Autorin stellt korrekt klar: Über Ex-Frauen schimpft man nicht.

Nach Lektüre dieses ebooks korrigiere ich den Satz von vorher: Statt: „Es hat einen Grund, weshalb ein Mann single ist und daß man da lieber rennen sollte => Renn bei JEDEM Mann, vor allem vor 50igjährigen.
Die Gedanken der Autorin, weshalb die Männer in so mancher Partnerbörse keine Photos online stellen, sind köstlich. Ich hatte schallend lachen müssen, über die köstlichen Beschreibungen, wie super toll die Herren der Schöpfung aussahen. Über die tollen Vorschläge, die die Autorin den Herren gibt, auch.
Die Autorin hat so einen trockenen Humor! Einfach köstlich!
Ein Zitat gefiel mir besonders:
„Mit einem anderen Bild könnten Sie ihre Chance bei Frauen erhöhen…“
Da möchte ich hinzufügen: Ja: die Chance würde sich von Null auf 0,0000000000000000nix erhöhen.
Die Tricks der Partnerbörsen und das leichte Spiel mit den Singles, wird hier gut dargelegt.
Die Autorin ärgert sich an manchen Stellen zu Recht über die Männer. Dazu kann man nur sagen:
Für Monogamie bräuchte MANN eben ein Hirn. Zur Polygamie oder Promiskuität braucht man eben kein Hirn.

Kritikpunkte:
- Einen Kritikpunkt hätte ich: Man sollte die einzelnen beschriebenen Männer förmlich trennen, durch Leerzeilen, damit man einfach schon alleine optisch auf die einzelnen Männer eingestellt ist.
- Einen zweiten Kritikpunkt muß man erwähnen: Nach dem 100sten Schaß-Mann reicht es einem. Die Beschreibungen ab dem 101sten alten verheirateten Trottel sind eklig, nicht mehr amüsant und animieren einen höchstens nur noch die Autorin um die Herausgabe der Daten zu fragen, um diesem Partnerbörseportal einen Virus zu schicken, der gleich alle Männer dort erwischt. Klasse wäre, wenn bei all den verheirateten Männern, die heimliche Affären haben wollen, klamm heimlich der Computer explodieren würde. Es ist zwar nötig, daß bei Studien eine möglichst große Menge an Probanten untersucht werden, um eine aussagekräftige Studie zu haben, aber die Anzahl der beschriebenen Männer hätte man mit einem Satz auch abhandeln können, wie: „Männer sind Schweine“. Kurz und bündig!
Oder, wenn man sich nicht so kurzfassen wollte, hätte man die genauen Daten und die Partnerbörsen angeben sollen, mit Screenshots.

Das Ende ist gut.
Die Oma hat recht.
Und es stimmt: Als Handwerker usw braucht Frau heute keinen Mann mehr. Frauen können das viel besser, aber für die Liebe wäre ein Mann doch noch brauchbar. Leider versagen da die Herrn der Schöpfung auch noch.

Ich kann es nur empfehlen.
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am 18. Januar 2015
Die Autorin erzählt über ihre vergeblichen Versuche, einen Partner zu finden. Engagiert probiert sie alle gangbaren Wege aus. Sie denkt über die teilweise ebenso skurrilen wie banalen Ratschläge der Freundinnen nach, meldet sich schließlich als moderne, der digitalen Welt kundige Frau bei verschiedenen Internetkontaktbörsen an. Die Erfahrungen sind ebenso verheerend wie kräftezehrend. Am Ende hat alles nicht funktioniert. Die Erzählerin denkt sich ihren Teil.
Worum es eigentlich geht, ist das Bedürfnis nach Nähe und Partnerschaft, ein grundlegendes Merkmal der psychischen Verfassung des Homo sapiens, denn der hat neben biologischen Bedürfnissen bekanntlich noch andere. Angesprochen wird ganz deutlich die Kälte und Künstlichkeit der virtuellen Welt, die vorgaukelt, dass alles zu haben wäre. Im Prinzip geht es, - ohne die Erzählung nicht mit Bedeutungen überfrachten zu wollen -, um die Auswüchse der Informationsgesellschaft. Angela sagt es selbst ganz deutlich, indem sie sich selbstkritisch darüber klar wird, dass beim Zwischenmenschlichen echte, persönliche Kontakte von grundlegender Bedeutung sind, dass so etwas Altmodisches wie Briefe, ja gar Gedichte schreiben hier seinen Platz hat. Liebe ist halt etwas Persönliches und (zumindest ein wenig) Romantik passt gut. Angela wünscht sich daher auch „gepflegte Briefkultur“ anstelle von „wüster Subkultur“. Nach der Liebe kann man suchen, aber erzwingen kann man sie, auch heutzutage, nicht. Am Ende überzeugt Angela mit einer kritischen Selbstanalyse: mehr Selbstbewusstsein, wenige verzweifelte Suche, klassische Beziehungspflege und in der Zwischenzeit die schönen Seiten des Singledaseins genießen.
Die Erzählung spricht Leserinnen an, weil man sich irgendwo wiederfindet. Eigene Singleerfahrungen spielen ebenso eine Rolle wie das Gefühl, alleine zu sein, das sich auch in Beziehungen zuweilen einstellt. Auch das Gespräch unter Freudinnen, die eine Single, die andere verheiratet, bietet Möglichkeiten der Identifikation, mit der einen wie auch mit der anderen. Lange alleine lebend, allerdings in vordigitaler Zeit, habe ich ebenfalls, teils schmunzelnd, teils etwas angefressen, den Kopf geschüttelt über die Tipps von Freundinnen. Genauso war ich viel später, in digitaler Zeit diejenige, die alleine lebenden Freundinnen ebenso dubiose Tipps gegeben hat. Wie männliche Leser zu der Erzählung stehen, weiß ich nicht.
Alles in allem handelt es sich um einen lustigen, selbstironischen Erfahrungsbericht, der aber manchmal zu sehr das bestätigt, was man an Vorurteilen und Stereotypen so angesammelt hat. Dann "explodiert" der sprachliche Ausdruck mitunter auch. Eine Verschlankung, vielleicht für ein Printbuch, wäre das I-Tüpfelchen.
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am 19. Oktober 2013
Die fließen nämlich reichlich und die Bauchmuskeln arbeiten bis zur Schmerzensgrenze von dem Gelächter, das man durchlebt, wenn man dieses Buch liest. Aber nicht nur gelacht habe ich. Das Buch weckte auch meine Empathie für ledige Menschen, und den Kampf, den sie austragen müssen, um einen Partner zu finden. Schonungslos ehrlich beschreibt die Autorin ihre Erfahrungen und ihre Verzweiflung während sie sich tapfer von Enttäuschung zu Enttäuschung schleppt. Entrüstend sind die Beleidigungen, die man über sie ergießt, amüsant die Selbstdarstellungen der Anwärter und fassungslos wird man beim Lesen des nonchalanten Umgangstons miteinander. Besonders aufklärend fand ich die vielen Falschprofile (ich bin wohl sehr naiv, denn das war mir absolut nicht bewusst) und wie rücksichtslos Internet-Anonymität sein kann. Selbst erfahrungslos auf dem Gebiet, habe ich den Internet Dating Weg oft meinen ledigen Freundinnen empfohlen - davon werde ich in Zukunft die Finger lassen. Interessant fände ich eine Retourkutsche aus männlicher Sicht. Welche Erfahrungen machen Männer mit Frauen auf solchen Portalen? Vielleicht findet sich ja ein ebenso mutiger männlicher Autor, der uns an seinem Erfahrungsschatz teilhaben lässt? Das fände ich gerecht und würde das Thema vorzüglich abrunden. Mein Interesse nun von Frau Fetzner geweckt, würde ich es auf jeden Fall kaufen. Inzwischen sage ich nur: Null Bock auf Mr Cock ist hervorragend geschrieben. Mit großem literarischem Geschick ist das Buch auch technisch vollkommen einwandfrei und intelligent verfasst. Es verdient seinen Platz in den oberen Rängen dieses Genre. Eine definitive Kaufempfehlung von mir. Jeden Cent und jede Leseminute wert!
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