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Nuit Noire - Die schwarze Nacht
 
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Nuit Noire - Die schwarze Nacht

Fabrice Rodriguez , Yves-Marie Gnahoua , Olivier Smolders    Freigegeben ab 18 Jahren   DVD
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 14,95
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Darsteller: Fabrice Rodriguez, Yves-Marie Gnahoua, Philippe Corbisier
  • Regisseur(e): Olivier Smolders
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Französisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 18 Jahren
  • Studio: WVG Medien GmbH
  • Erscheinungstermin: 31. Oktober 2008
  • Produktionsjahr: 2005
  • Spieldauer: 89 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B001DXH0OC
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 54.783 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Movieman.de

Wie ein eigenwilliger Alptraum mutet die kafkaeske Produktion von Olivier Smolders an. Dabei erkennt man den deutlichen Einfluss von David Lynch auf den, im Kongo geborenen, belgischen Regisseur, der übrigens ein Buch über Lynchs "Eraserhead" geschrieben hat. Optisch und auch vom nonkonformistischen, künstlerischen Ansatz her ist der Film ein echtes Meisterwerk. Man muss nur Geduld dazu aufbringen, sich auf die bizarre Stimmung der Produktion einzulassen, die sich von Düsternis, ihren harten Kontrasten, den feucht-schwitzigen Hautoberflächen und einer von einem unheilvoll grollenden Wummern durchzogenen Stille geprägt sieht. Auch an Peter Greenaways "A Zed and Two Noughts" erinnert der Film durch die Detailaufnahmen von Insekten, das Zwillingsmotiv und den permanent thematisierten, biologischen Verfallsprozess sehr stark. Obwohl sich der Film deutlich auf die großen Regisseure Lynch und Greenaway zurückführen lässt, kann er dennoch eigenständig für sich existieren und für jeden Liebhaber außergewöhnlicher Filmkunst ein gefundener Schatz sein.FazitDas Kino des Unterbewussten neu erfunden!

Moviemans Kommentar zur DVD: Auch im Dunklen phantastisch leuchtende Bilder und brillante Detailaufnahmen sind kennzeichnend für das kontrastreiche Bild der DVD. Akustisch sorgt ein Wechsel aus wummernden Effekten, Kinderchören und Stille für die außergewöhnliche Atmosphäre des Films. Da es auch an Extras nicht mangelt, die neben Extraszenen, Regisseurausführungen, Making Of und Trailer auch einen weiteren (Kurz-) Film des Regisseurs beinhalten, hinterlässt die DVD einen bleibenden, sehr positiven Eindruck.

Bild: Die Düsternis des Filmes steht in einem wunderschönen Kontrast zu den bewusst überhöhten Kontrasten, die Gesichter sehr hell wirken lassen (angestrahltes Gesicht, 00:12:56), und den hervorragenden Schärfewerten. Jede Einstellung wurde mit enormem Bewusstsein für sowohl Detail als auch Gesamteindruck erstellt. Auch farblich erlebt der Zuschauer einen wahren Rausch. Optisch kann man den Film wirklich als ein Meisterwerk bezeichnen. Die zahlreichen Insektenaufnahmen weisen eine abnorm präzise Detailschärfe auf (Hirschkäfer, 00:19:27 oder Grashüpfer, 00:51:06) und trotz der hochgezogenen Kontraste weist das Material eine enorme Bandbreite an Schwarzfacetten auf. Die DVD ist in jeder Hinsicht ein Hingucker, auch wenn sich ab und an leichtes Rauschen (Gesicht und Vorhang, 00:08:28) findet.

Ton: Auch akustisch hat sich Regisseur Oliver Smolders einiges einfallen lassen. Neben Kinderchören hört man häufig ein hintergründiges Wummern und Dröhnen (00:31:07), das aber nie zu dominant wirkt, sondern perfekt die düstere Stimmung unterstützt. Diese zugrundeliegende Tonspur erinnert stark an David Lynchs "Eraserhead", mit dem sich der Regisseur intensiv auseinandergesetzt hat. Feine Effekte, wie Geräusche von Insekten oder Schritte auf einer Treppe werden ebenso sorgfältig umgesetzt wie die sparsam aber gezielt eingeflochtenen Sprachsignale, die im französischen Signal ein wenig leiser, dafür aber auch besser im Raum verankert klingen als in der deutschen Synchronisation.

Extras: Das Bonuspaket zum Film beinhaltet Deleted Scenes (8:59 Min.), "Apropos Nuit Noire" - eine Erklärung des Regisseurs (7:47 Min.), ein Making Of (6:54 Min.) und den Trailer (2:21 Min.) zum Film. Außerdem kommen ein Kurzfilm des Regisseurs (5:48 Min.) und eine Trailershow hinzu. --movieman.de

Produktbeschreibungen

Oscar ist ein Insektenforscher in einem Museum und geradezu besessen von seiner Arbeit. Aber auch seltsame Erinnerungen an seine Kindheit machen ihm zu schaffen. Als er eines Tages eine mysteriöse Frau im Museum trifft, beschließt er, sie mit zu sich nach Hause zu nehmen. Eine bizarre und nicht enden wollende Nacht nimmt

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Kundenrezensionen

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein echter Geheimtipp!!! 19. Dezember 2008
Olivier Smolders "Nuit Noire" zu beschreiben stellt eine wahre Herausforderung dar, denn selten hat es ein Film geschafft, dass man sprachlos zurückbleibt ohne auch nur die geringste Chance einer möglichen Interpretation des eben Gesehenen parat zu haben. Eine Inhaltsangabe zu schreiben fällt schwer und doch ist "Nuit Noire" ein besonderes Filmerlebnis, das deutliche Parallelen zu Film- und Buchwerken von David Lynch, William S. Burroughs oder Franz Kafka erkennen lässt. Auch Kameraführung und das Spiel mit den Farben hätte aus einem Film von Dario Argento stammen können, doch keiner der Genannten ist auch nur für ein Bruchstück verantwortlich. Doch versuchen wir der Sache etwas genauer auf den Grund zu gehen:
Schon die ersten Minuten hinterlassen einen sehr mysteriösen, zum Teil surrealen Eindruck, der mit zwei älteren Herren beginnt, die sich hinter ein Puppentheater begeben. Die durch sie agierenden Marionetten snd zwei kleine Kinder, die sich in einer Schneelandschaft befinden, bis es zu einem ersten Eklat kommt. Scheinbar ist diese Welt ein Traumbild der Hauptperson, welche gerade bei einem Psychologen eine sehr merkwürdige Untersuchung über sich ergehen lässt. Hier beginnt nun die Einführung von Oscar, einem Insektenforscher, der seine Arbeit in einem Museum verrichtet und dort von Erinnerungen aus der Kindheit geplagt wird. Scheinbar ist seine Schwester bei einem Besuch in Afrika verschwunden, doch sein Umfeld ist der Meinung, dass er keine Schwester hatte. Merkwürdige Leute kreuzen Oscars Wege und endlich im eigenen Heim, befindet sich eine fremde unbekleidete Frau in seinem Bett. Nun ist die erste Hälfte des Films vorüber und was Olivier Smolders schon bis zu diesem Punkt an farblichen Nuancen und akustischen Einfällen abliefert, unterstreicht die merkwürdige Handlung ungemein und fördert das Mysterium der Geschichte, wenn der Zuschauer auch keinen blassen Schimmer hat, welche Achterbahnfahrt noch auf ihn wartet. Neben Großaufnahmen von Insekten, die einen eigenen kleinen Mikrokosmos bilden, nimmt sich die unbekannte Frau in Oscars Bett das Leben, was zu noch merkwürdigeren Formen in der Handlung führt. Nach einer knappen Stunde Filmlaufzeit lichtet sich das Unbegreifliche etwas und ermöglicht es dem Zuschauer, ein paar Zusammenhänge zu erkennen. Jedoch wird ein genauer Vorgang zu keinem Zeitpunkt erläutert, denn immer wenn sich das Gehirn des Zuschauers auf eine mögliche Erklärung eingelassen hat, kommt eine weitere Besonderheit hinzu, die sämtliche Möglichkeiten verwirft. Olivier Smolders spielt gekonnt mit seinem Publikum und führt es an den Rand des möglichen Wahnsinns, was ihm vortrefflich gelingt, ohne auch nur ein Fünkchen Langeweile aufkommen zu lassen. Man fühlt sich bei Smolders Inszenierung sichtlich wohl und fiebert dem Extravaganten förmlich entgegen, immer in der Hoffnung, einen weiteren Einblick in die Gedankenstränge eines solch talentierten Regisseurs zu erhaschen. Am Ende bleibt man sprachlos und begeistert zurück und kann das Erlebte kaum in Worte fassen, auch wenn Smolders einen verwirrten Zuschauer zurücklässt. Ganz großes Kino! Filme wie "Nuit Noire" sind es, die zu echten Geheimtipps heranreifen. Meinen Dank an Olivier Smolders für einen so unglaublichen Trip!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von billy VINE™-PRODUKTTESTER
"Nuit Noire" ist ein besonderes Filmerlebnis. Die etwas verwirrende und rätselhafte Geschichte wird mit optisch schönen, kunstvollen und visionären Bildern erzählt. Der Film besitzt viele außergewöhnliche Ideen und eine bizarre sowie mysteriöse Atmosphäre. Das ganze Szenario wird von ständiger Dunkelheit, Insekten und Chorgesängen begleitet.

"Nuit Noire" wird so manchen Zuschauer sprachlos zurücklassen und eine einheitliche Erklärung des Geschehnisses wird wohl ausbleiben. Für anspruchsvolle Filmfreunde und Fans von David Lynch ist dieser Film eine klare Empfehlung.

9 von 10
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Kingpin
Haben sie schon mal das Gefühl gehabt das am Ende eines Films immer noch Fragen offen sind? Nun offene Enden und Fragen können einen Film wahrlich interessanter gestalten und regen so erst zum nachdenken an. Nun dieser Film wird wohl den wenigstens Leuten tatsächlich gefallen denn er bietet keine logische Antwort sie werden so wie ich davorsitzen und sich die ganze zeit fragen "Was ist das jetzt?" und sie werden keine Antwort bekommen. Was sie knapp 90 Minuten sehen ist eine Reihenfolge von ästhetisch sehr schönen Szenen die allerdings eine richtige Haupthandlung vermissen lässt. Wenn sie also einen dunklen und ruhigen Film mit wenig Dialog und wenig Handlung dafür mit sehr viel schönen Szenen sehen wollen ist "Nut Noire" genau das richtige für sie. Auf manche mag der "Zauber" des Films übergesprungen sein auf mich aber nicht. Manche mögen darin Kunst erkennen ich hingegen sehe nur den Ansatz von Kunst.
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