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Nudes [Englisch] [Gebundene Ausgabe]

Andreas H. Bitesnich
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Kurzbeschreibung

30. November 2001
"...Ein stark ausgeprägter Sinn für Komposition und Kadrierung, der den Bildern eine unvergleichliche Intensität verleiht, führt Andreas oft in den Grenzbereich zwischen Kunst und Erotik. Im Widerspruch zu seiner ausserordentlichen Begabung steht ein bisweilen (zu) kritisches Hinterfragen seiner Leistungen. Ich ziehe ihn immer damit auf. Denn es sind gerade diese Unsicherheiten, die ihn zu immer neuen Höchstleistungen getrieben haben. Sie setzen seine kreativen Kräfte frei..."
Greg Gorman im Vorwort

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 144 Seiten
  • Verlag: teNeues Verlag; Auflage: 2nd Revised edition (30. November 2001)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 382385559X
  • ISBN-13: 978-3823855590
  • Größe und/oder Gewicht: 2,5 x 25 x 20 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 558.061 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Erotisch würde er seine Arbeiten nie nennen, diesen Begriff findet Andreas Bitesnich geradezu "fies". Aber die Bezeichnung "Körperphotograph" trifft seiner Meinung nach genau den Punkt, auch wenn sie nicht von ihm stammt. Der gebürtige Wiener bereichert die Aktphotographie durch seine anspruchsvoll verschraubten und idealisierten Posen, die absolute Körperbeherrschung voraussetzen. In weniger abstrakten Formen bestimmen sie auch den Stil seiner Werbekampagnen, wie jüngst die Olympia-Kampagne für das ZDF. In den letzten Jahren löst Bitesnich seine harte Schwarzweiß-Kontrastphotographie zugunsten weich - fließender Farben und organisch arrangierter Körperformen auf.

INTERVIEW

Das erste Buch, das Sie veröffentlichten, war Aktphotographie. Haben Sie auch mit Akt angefangen? Ich wollte ursprünglich Mode photographieren, aber nachdem es in Österreich keine Modeindustrie gibt, kamen Anfragen für dieses Feld und ich habe mich hineinbegeben. Einer muss es ja machen. Von der Kleidung - Mode - zum Unbekleideten, dem Akt. Wie war das für Sie? Als ich anfing, war ich froh über jeden Auftrag und es war mir sicherlich nicht unangenehm. Ich habe Freude, mit Menschen zu arbeiten und daran immer wieder neues zu entdecken. Suchen Sie derart perfekte Models im Sportstudio? Ganz unterschiedlich. Manche stellen sich vor, andere lerne ich bei Castings kennen und ich bekomme viele Zusendungen. Ich habe oft eine sehr lange Beziehung zu meinen Models. Dieses Gebiet ist heikel und bei Aufträgen weiß ich genau, mit wem ich was machen kann, wer z.B. diese oder jene Position körperlich auch halten kann. Was ist Ihr Schönheitsideal oder auf welche Aspekte des Körpers achten Sie besonders? Ich nehme das Model so, wie es ist und nach dem, was es mir zu bieten hat. Ein wechselseitiger Prozess. Es begann mit sportlichen Bildern und natürlich zeigen Männer gerne ihren Körper, wenn sie täglich drei Stunden im Studio an ihm arbeiten. Bei den Frauen kristallisierte sich ein sportlich-gesundes Klischeebild heraus. Aber mittlerweile hat es sich gewandelt. Früher photographierte ich komplizierte Positionen mit einem Licht, heute photographiere ich eher lockere Positionen mit mehreren Lichtern. Wie kamen Sie auf die betont verschränkten Posen? Ich hatte das im Kopf und fand dann Models, die es drauf hatten. Dann haben wir geradezu Blut geleckt. In Ihren Werbekampagnen tauchen diese kraftvollen Posen ebenfalls auf, mal sportlich konnotiert, wie die Olympia- oder Samsung-Kampagne, mal eher tänzerisch wie für Staatlich Fachingen. Ich habe das riesen Glück, dass meine Werbeaufträge so aussehen wie die Bilder, die ich eh mache - davon träumen viele Photographen. Bei großen Budgets geht der Kunde dahin, wo er weiß, was er bekommt. Davon profitiere ich, auch wenn es ein steiniger Weg dahin war. Es ist ja auch ein Ausdruck der Zeit. Wofür steht er, für ein neues Gesundheitsbewusstsein? Vor zehn Jahren gab es diesen Trend hin zum Abnehmen. Aber jetzt? Im Moment scheint alles möglich, jeder raucht wieder, niemand redet über Aids. Aber ich photographiere nicht nur perfekte Menschen, sondern auch die Behindertensportler. Aber auch die haben ausnahmslos sehr schöne Gesichter Model-tauglich... Eine Werbeagentur ist im Auftrag des Behinderten-Sportverbands an mich heran getreten, und da ich einmal im Jahr ein Benefiz- Projekt mache, habe ich zugesagt. Natürlich suche ich Models, die mich inspirieren. Dass sie alle trainiert sind, ist beim Sportverband ja auch klar. Und ich wollte, dass sie in erster Instanz lecker aussehen und man erst in zweiter Instanz die Behinderung sieht, der Betrachter also auf dem linken Fuß erwischt. Es war für uns alle im Studio eine ganz tolle Erfahrung. Sie haben Ihr Studio in Wien. Zieht es Sie auch in die Welt hinaus? Ich bin die meiste Zeit im Ausland unterwegs. Wien ist meine Basis, mein Büro, hier sind meine Mitarbeiter und mein Archiv. Wie viele, denkt man am Anfang, man muss nach New York. Ich habe mir das abgeschminkt, als ich nach dem vierten Mal hin- und herfliegen merkte, dass ich durch die Zeitverschiebung meine Augen gar nicht mehr aufhalten konnte. Ich bin also froh, in Wien mitten in Europa zu sitzen und innerhalb einer guten Stunde überall zu sein. Auch das kulturelle Umfeld hier ist sehr inspirierend. Arbeiten Sie auch digital? Komplett. Seit vier, fünf Jahren sitzen wir hier am Computer. Früher habe ich einen Tag lang an einem Abzug gearbeitet. Der ging dann für zwei Tage zur Handretusche, dann zum Kunden oder in die Redaktion und nach zwei Monaten habe ich den Print mit Kaffeeflecken drauf zurückbekommen - und hatte Tränen in den Augen. Heute schicke ich eine CD und es ist mir egal, ob da Kaffee drüber läuft. Es war eine praktische Entscheidung für den Computer. Vermissen Sie den selbstabgezogenen; analogen Print? Ich habe zehn Jahre lang in der Dunkelkammer gearbeitet und weiß, wie es geht. Mittlerweile habe ich einen begnadeten Printer, der die Abzüge für Sammler und Ausstellungen printed. Aber mir stellt sich die Frage, ob man Traditionen erhalten soll oder ob sie aus gewissen Umständen heraus entstanden sind, die damals gepasst haben, heute aber anders sind. Wie wertvoll sind Traditionen, wie wertvoll ist ein Dialekt, den man in einem Tiroler Bergdorf spricht und der zu einer Zeit entstand, als es weder Telefon noch Strom gab und das Dorf vom Rest der Welt abgeschnitten war? Heute entwickelt sich etwas anderes. Wie wichtig ist es also, das zu erhalten? Ich bin mir noch nicht sicher, wie ich darüber denke. Eine radikal fortschrittliche Einstellung. Ich weiß. Aber ich bin nicht unglücklich, in der Dunkelkammer keine Chemie mehr zu schnüffeln oder zu entsorgen. Alles hat mehrere Seiten, aber Hauptsache, das Bild löst eine Emotion aus. Nach allem anderen fragt kein Mensch. Sie haben Leni Riefenstahl kurz vor ihrem Tod photographiert. War das ein Auftrag? Das war für "Max", aber eigentlich war es für mich. Kurz vor ihrem 100. Geburtstag. Sie ist eine kontroverse, aber große Figur in der Geschichte der Photographie, der ich nicht unkritisch gegenüber stehe. Aber die Hand zu schütteln, die Hitler geschüttelt hat, war ein Erlebnis. Haben Sie mit ihr über Photographie gesprochen? Sie arbeiten ja zum Teil an vergleichbaren Sujets. Wir saßen noch kurz am Tisch, sie hat mir meine Bücher signiert und sie hat sich auch eins von mir angeschaut und sagte "ah, von Ihnen, toll" - aber ich wollte dann nicht pushen, denn sie kam aufgrund ihrer Schmerzen nur für ein paar Stunden aus dem Bett, ich wollte nicht wie ein Groupie sein. Hat Sie die Riefenstahl'sche Photographie je beeinflusst? Eher indirekt, denn ich habe ihre Photographie erst entdeckt, als ich auf meinem Weg schon sehr weit war. Haben Sie andere Vorbilder oder Inspirationen? Alle zusammen. Irving Penn ist grundsätzlich ein Meister, aber auf jedem Gebiet gibt es Meister, die ich sehr bewundere. Ganz oben steht insofern Helmut Newton, als er den Photographen einen Weg vorgezeigt hat. Er wurde erst mit 50 Jahren derart erfolgreich und er hat sich seine Position erarbeitet, auf der er bis heute steht - ganz allein. -- tout va bien, Nr.4/2004

Synopsis

Often described as "sculptural", Andreas H. Bitesnich's style of photography embodies clear and impeccably shaped forms, laden with energy, and echoes an almost diagrammatic approach to composition. His models, both male and female, are near incomprehensibly beautiful, powerful and perfect. To Bitesnich, the human body is a complete work of art, deserving of unceasing tribute and of being constantly rediscovered. His quest for the perfect picture sees him frequently travelling, and his location shoots from some of the most remote places of the world provokes the senses, pushing the boundaries of eroticism and creating exciting and arresting imagery. This volume captures some of Bitesnich's most graceful and alluring black and white nudes, acting as homage to light, shadow, composition and photography as much as it does to the human form.

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen traumhaftes werk 24. März 2005
Format:Gebundene Ausgabe
die fotografien in diesem buch sind wirklich genial. wunderbare schwarzweiss fotografien mit bemerkenswerten licht- und schattenspiel. hinzu kommt, dass völlig abgesehen vom fototechnischen talent, es in diesem buch auch wirklich tolle durchtrainierte athletische körper (sowohl männer als auch frauen) zu sehen gibt. also kurz und knapp: alle die, die liebhaber von ästhetische schwarzweiss fotografien sind, werden dieses buch wahrscheinlich lieben.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen knisternde Erotik 20. März 2004
Format:Gebundene Ausgabe
Die Bilder von A.Bitenich sind sehr von Ästethik und Erotik gekennzeichnet.Männer und Frauen dieses Buches haben eine sehr erotische Ausstrahlung und die Muskeln der Körper sind sehr schön definiert und strahlen auf den Betrachter eine gewisse Faszination aus.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfektion pur! 12. Februar 2005
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Es ist kaum vorstellbar, dass Aktfotografie auf noch höherem Niveau möglich sein könnte! Ästhetik, Komposition, Licht, fotografische Technik, Modelle .... alles fließt zu einer optischen "Symphonie" zusammen, die zum weinen schön ist. Wer ein Faible dafür hat, wird diese Bilder immer und immer wieder betrachten und neue Facetten finden.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen nur noch beeindruckend 4. Januar 2003
Format:Gebundene Ausgabe
bei keinem anderen Fotograph habe ich neben den perfekten Bildern so oft hinsehen müssen um zu sehen wie die Modelle "arangiert" wurden.

Einfach faszinierend.

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2.0 von 5 Sternen Leider nicht in der Originalgröße 9. September 2009
Von T. Triebs
Format:Gebundene Ausgabe
Bei Ankunft des Buches war ich enttäuscht, da es sich nicht um eine Ausgabe in Originalgröße handelte, sondern um eine wesentlich kleinere Ausgabe. Das war dem Verkaufstext leider nicht zu entnehmen.
Da sich das Buch durch eine Unachtsamkeit meines Sohnes nicht mehr im Originalzustand befindet (die Kaffetasse stand im Weg), muss ich mich wohl oder übel damit abfinden.
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5.0 von 5 Sternen Der plastische Nudismus 15. Mai 2009
Von zoltan
Format:Gebundene Ausgabe
Bitesnich schafft es tatsächlich seine Nackt-Modelle wie Skulpturen oder Statuen bzw. abstrackte Gebilde erscheinen zu lassen. Dies geschieht auf höchst ästhetischem Niveau - jedes einzelne Bild versprüht seinen eigenen Charme und hat seinen speziellen Reiz.

Das Buch und die Bindung ansich machen wirklich einen sehr edlen Eindruck - wodurch dieses Geburtstaggeschenk perfekt abgerundet wurde.
Kann man wirklich nur empfehlen!
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