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Der junge Gerardo arbeitet in einem Billardsaloon. Er sehnt sich danach, geliebt zu werden, nach einer Liebe so romantisch wie in dem kitschigen Film-Song "Mil nubes de paz cercan el cielo, amor, jamás acabarás de ser amor", den er sich immer wieder vorspielt. Doch seine Liebhaber bleiben One-Night-Stands und geben ihm Geld, statt sich wieder zu melden. Er wartet ewig darauf, dass sein Telefon klingelt, masturbiert und geht immer wieder zur Autobahnbrücke, den Ort, wo er sich zuletzt mit seinem Lover getroffen hatte.
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Das auf diversen Festivals gezeigte und auch ausgezeichnete, melancholische Drama in Schwarz-Weiß ist im Arthouse-Regal gut aufgehoben und sollte vornehmlich die schwule Klientel ansprechen. Die Struktur ist locker gefügt aus Rückblenden und Erinnerungen, der Titelsong ist Leitmotiv und bestimmt die Stimmung. Die auch poetischen Dialoge und Monologe sind nicht lippensynchron, sondern begleiten eher die zu großen Teilen mit Handkamera gefilmten Bilder des ruhelosen Protagonisten.