Alexandria in den 60er Jahren: Sabir beerdigt seine Mutter. Von nun an wird er finanziell für sich selbst sorgen müssen. Als Sohn einer Zuhälterin scheint sein Weg im "horizontalen Gewerbe" vorgezeichnet. Wenn seine Mutter ihm vor seinem Tod nicht noch eine Hoffnung mit auf den Weg gegeben hätte: der totgeglaubte Vater lebt und könnte ihm ein angenehmes Leben ermöglichen, doch die einzige Spur, die zu ihm führt sind ein altes Foto und die Heiratsurkunde. Voller Hoffnung auf ein besseres Leben beginnt Sabir die Suche in Alexandria - immer in der Angst vor seinen "Feinden" aus dem Milieu seiner Mutter. Als die Suche erfolglos bleibt, reist er nach Kairo. Dort lernt er die schöne, geheimnisvolle aber auch verheiratet Karima kennen, die ihn an Alexandria erinnert. Doch da ist auch die faszinierende Ilham, eine selbstbewusste und selbstständige junge Frau. Zwischen den Frauen hin und her gerissen wird auch immer wieder die Suche nach dem Vater in Frage gestellt. Karima, die Frau des tattrigen Hotelbesitzers, würde nach dessen Tod Hotel und Geld erben. Aber der denkt gar nicht ans Sterben. Da wird zwischen Sabir und Karima ein tödlicher Plan geboren, der die Suche nach dem Vater überflüssig machen würde.
Die Spur beschreibt nicht nur die Suche Sabirs nach dem Vater, sondern gleichzeitig seine Suche nach Freiheit, Sicherheit und Anerkennung. Damit steht Die Spur auch symbolisch für die Suche des Menschen nach einem menschenwürdigen Dasein.