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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
28 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Spannung im Novembergrau,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Novembermord (Broschiert)
Es ist immer ein gewisses Wagnis, einen Kriminalroman von einem Autoren, noch dazu von einem Deutschen, den man nicht kennt, zu lesen. In der Regel wird man, so wie bei der Eifel-Serie, enttäuscht. Draußen ist es grau in grau in Hessens November und da habe ich mal zu Berndt Schulz "November Mord" gegriffen.Ich war ehrlich begeistert. Die Landschaft von Frankfurt Richtung Fulda bietet den passenden Hintergrund für einen Kriminalroman, der Menschen wie Du und ich auf Grund eines persönlichen Schicksals zum Täter werden lässt. Die Figuren sind glaubhaft, nicht überzeichnet, wie das oft in Fernseh-Krimis der Fall ist. Die Gefühle, die Täter und Kommissar äußern, sind einem Leser mit Selbstreflexion in diesen Zeiten bestens vertraut. Besser hätte man diese selbst nicht formulieren können! Gerade wegen dieser Ausflüge in die Gedankenwelt des Protagonisten und seines Gegenspielers bleibt der Roman äußerst spannend. Hoffentlich folgen dem November Mord weitere. Kommissar Velsmann und seine Frau Andrea lassen es zu sie weiterhin durch das Jahr zu begleiten, ohne dass der Leser befürchten muss, dass Langeweile aufkommt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
32 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Krimi der Meisterklasse,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Novembermord (Broschiert)
Ohne Zweifel ist die Beschreibung der Protagonisten nicht zu übertreffen. Denn man hat das Gefühl, mitten unter ihnen zu leben und sich an der Aufklärung des Verbrechens zu beteiligen. Das liegt vor allem an den lebhafte Dialogen, die auf Charakter und Temperamente der einzelne Person zugeschnitten sind. Meisterlich sind auch die anschaulichen Naturbeschreibungen, so daß der Eindruck entsteht, man kenne diese Orte seit jeher, den See, den Turm und die verschneiten Wege.Vor allem aber fasziniert an der geschickt konstruierten Geschichte mit dem nie erlahmenden Spannungsbogen der überraschende Gedanke, daß Täter und Opfer nur einen Schritt voneinander entfernt und vielleicht sogar austauschbar sind. Wie tröstlich ist da der Schluß, der mit der Sonnenwärme die Ahnung des Frühlings mit sich bringt. Diesen Krimi sollte unbedingt jeder lesen, der an guter Kriminalliteratur interessiert ist. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Hoffnungsvoller neuer deutscher Krimiautor,
Von
Rezension bezieht sich auf: Novembermord (Broschiert)
Zwischen Fachbüchern und zeitgenössischer - meist deutscher - Literatur brauche ich zur Erholung immer mal wieder einen "Krimi". Leser meiner Rezensionen wissen, dass ich ein großer Bewunderer von Georges Simenon und seinem Kommissar Maigret bin und die "Messlatte" daher recht hoch lege.Zudem beobachte ich den "Hype" der grassierenden Regionalkrimis mit großem Argwohn - da ist viel Ausschuss darunter. Hier werden wir nun durch Autor Schulz nach Fulda und seine ländliche Umgebung entführt. Einige Monate lang lag Berndt Schulzes Roman "Novembermord" auf dem Stapel der ungelesenen Bücher bei mir. Immer mal wieder habe ich die erste Seite gelesen und das Buch wieder weggelegt. Mangels mir in diesen trüben Februartagen geeignet erscheinender Lektüre griff ich also neulich erneut zu diesem Buch - und bin überaus angetan von Buch und Autor! Gewiss, welcher Krimiautor orientiert sich nicht an den Erfolgsrezepten berühmter Kollegen wie Mankell? Wenn Kommissar Martin Velsmann dabei zur Kopie von Kurt Wallander (oder Martin Beck bei Sjöwall / Walhöö) wird, ist das zu wenig. Ähnlichkeiten gibt es schon: sensibler Magen, Ehe gescheitert, zwei Kinder, väterlicher Chef. Auch sein Vorgehen ähnelt seinen schwedischen Kollegen: Neben gründlicher Recherche setzt Velsmann auf seine Intuition. Er hat ein Gespür für Details und scheinbar nebensächliche Zusammenhänge. Ähnlich wie sein französischer Kollege Maigret hat er keine vorgefasste Meinung, er versucht vielmehr sich in den Täter hineinzuversetzen: "Und was meinen Sie, Chef?" Velsmann schüttelte den Kopf. "Ich meine noch gar nichts. Ich versuche mir vorzustellen, was uns der Täter mit dieser Inszenierung hier sagen will." Fazit: Ein hoffnungsvoller Erstkrimi, der neugierig auf weitere Episoden mit Kommissar Velsmann macht. Schauen wir mal, ob Velsmann sich als Charakter von Wallander, Beck oder Maigret freischwimmen kann. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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