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Novemberkind
 
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Novemberkind [Gebundene Ausgabe]

Christina Schwarz
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Btb; Auflage: 1 (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 344275061X
  • ISBN-13: 978-3442750610
  • Größe und/oder Gewicht: 22,2 x 14,4 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 71.425 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Was meint das vierjährige Mädchen Ruth damit, sie sei schon einmal ertrunken? Was ist passiert, als ihre Mutter Mathilde in der eiskalten Nacht hinauslief und zwei Tage später tot aufgefunden wurde? Irgendwann kehrt Ruths Vater aus dem Ersten Weltkrieg zurück. Doch er findet kaum Zugang zur engen Verbindung ziwschen Ruth und ihrer Tante Amanda, die sich jetzt um sie kümmert. Ruth wächst heran und macht sich, geprägt von ihren Erlebnissen, die hinter fragmentarischen Erinnerungen lauern, auf die Suche nach den fehlenden Gliedern ihrer Vergangenheit. Eine schicksalhafte Begegnung führt sie auf die richtige Fährte.

Alles bleibt bis zum Schluss rätselhaft. Geheimnisse lüften sich dort, wo man sie nicht vermutet. Handlungen führen unerwartet zusammen. Der Charakter der Hauptfigur, ob egoistisch oder selbstlos, lobenswert oder bedauernswert, Sympathie oder Antipathie erzeugend, erschließt sich erst langsam. Ein besonderer Reiz entsteht durch die oft wechselnde Erzählperspektive. Mal spricht Amanda, mal ihre Schwester Mathilde, mal die kleine Ruth oder weitere Personen, die nacheinander die Bühne betreten und plötzlich bedeutsam werden. Dann hören wir wieder die Erzählerin selbst. So ergeben sich immer neue Einblicke, so werden sehr unterschiedliche Lichter auf das Geschehen geworfen, so entspinnt sich ein Drama, das psychologisch fein gestrickt Hiobsbotschaft an Hiobsbotschaft reiht.

Christina Schwarz ist mit ihrem Debüt Novemberkind eine sehr spannende, immer wieder überraschende und komplexe Geschichte gelungen, die in den USA gleich auf der Bestsellerliste landete und sich 750.000 Mal verkaufte. Wer schon lange kein Buch mehr entdeckt hat, das ihn fesseln konnte, dessen Suche ist hier sicher zu Ende. --Daphne von Unruh

Kurzbeschreibung

In einer kalten Novembernacht bringt Amanda auf einer einsamen Farm ihr Baby zur Welt. In der gleichen Nacht verunglückt angeblich ihre Schwester Mattie und ertrinkt im See. Doch was geschah wirklich in jener dunklen Nacht, über die Amanda hartnäckig schweigt?Als Amanda Starkey eines Morgens mit der schrecklichen Überzeugung aufwacht, man habe ihr die Beine amputiert, weiß sie, dass sie weg muß. Weg von den Gräueln des Krieges, weg von den bis zur Unkenntlichkeit verletzten Soldaten und weg von dem, was sie am meisten liebt, nämlich ihr Selbstbild vom Engel in Krankenschwesterntracht. Es ist Spätwinter in Wisconsin im Jahr 1919, als Amanda zu ihrer geliebten Schwester Mattie und deren kleiner Tochter Ruth zurückkehrt. Auch Mattie ist vom Krieg gezeichnet; ihr Mann Carl ist Soldat und wurde schwer verletzt. Ungeduldig erwartet sie seine Rückkehr auf die kleine Farm. Doch nun nehmen Mattie und Amanda die innige Beziehung ihrer Kindheit wieder auf. Es scheint, als hätten die Schwestern sich nur diese Geborgenheit gewünscht. Für Amanda war Carl immer ein Störenfried, der sich wie ein Keil zwischen Mattie und sie geschoben hat. Aber als der Frühling seine Vorboten schickt, weiß Amanda, dass auf ihrem kleinen Frieden ein Schatten aus der Vergangenheit liegt. Ihr romantisches Verhältnis zu Clement Owen, der Amandas Träume von einer Hochzeit brutal zerstört hatte, ist nicht ohne Folgen geblieben. Amanda erwartet ein Kind. Diese Gewißheit erfüllt sie mit namenlosem Entsetzen. Doch als sich die Schwangerschaft vor der Schwester nicht mehr verheimlichen läßt, hat Mattie eine Idee. Die beiden Frauen werden mit Ruth auf ihre kleine Insel im nahegelegenen See ziehen, wo Mattie und Carl ihre erste Ehezeit verbracht haben. Dort, unbemerkt von den Nachbarn, soll Amanda ihr Kind zur Welt bringen. Dann würde man weitersehen. Die drei genießen das einsame Leben auf der Insel. Amanda arbeitet in Haus und Garten und nimmt Mattie, die schon immer eine Träumerin war, alle Alltagssorgen ab. Sie kümmert sich um Ruth, fast mehr als dies die leibliche Mutter tut. Ist das der Grund, warum sich ein leises Gefühl der Eifersucht zwischen den Schwestern einstellt?
Dem herrlichen Sommer folgt ein früher Wintereinbruch. Und eines Abends im November ist es so weit. Das Baby, ein Mädchen, wird geboren. Als Amanda nach der schweren Geburt wieder zu sich kommt, sieht sie, dass ihre Schwester das Baby im Arm wiegt. Heiße Eifersucht brandet in ihr auf. Sie ist überzeugt, dass Mattie ihr die Kleine wegnehmen will. In ihrer Panik beschließt sie, mit ihrer Tochter zu fliehen. Als alle schlafen, rafft sie ein Bündel Decken zusammen und macht sich mit ihrem Baby auf den Weg über den halb zugefrorenen See. Sie bemerkt nicht, dass die kleine Ruth aufgewacht ist und ihr folgt. Dann überstürzen sich die Ereignisse...Christina Schwarz wuchs im ländlichen Wisconsin auf und lebt heute in Los Angeles. Sie schreibt regelmäßig für Kulturzeitschriften. Ihr erster Roman "Novemberkind" wurde in Amerika als ungewöhnlich gelungenes Debüt gefeiert.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Novemberkind von Christina Schwarz ist ein Psychoroman, der Spannung aufbaut ohne eine wirklich kriminelle Handlung zu haben. Schuld und Sühne beeinflussen das Leben der Beteiligten sowie anderer, unbeteiligter Personen. Dadurch ergibt sich ein kompliziertes Muster der miteinander verwobenen Schicksale. Nach dem Tod ihrer Mutter wird Ruth von ihrer Tante Amanda großgezogen. Der Vater spielt nur eine Statistenrolle in ihrem Leben. Je älter Ruth wird, desto mehr wird ihr bewusst, dass es in ihrem Leben viele Geheimnisse gibt, die sie aufdecken muss. Durch die gemischten Erzählperspektiven von Ruth, ihrer Tante und anderen Personen ergibt sich eine reizvolle Mischung, durch die nach und nach die Geheimnisse der Vergangenheit ans Licht kommen. Ein wundervoll geschriebener Roman, den ich kaum aus der Hand legen konnte.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Als Ruth im Alter von drei Jahren unter mysteriösen Umständen ihre Mutter verliert, nimmt sich ihre etwas weltfremde Tante Amanda ihrer Erziehung an und überschüttet ihre Nichte mit (zu) viel Liebe und Aufmerksamkeit. Ruth wächst inzwischen vieler Halbwahrheiten und Geheimnisse auf, welche sich zum Schluß hin zu einem Knoten verschlingen, aus dem es kein Entrinnen mehr zu geben scheint.

Ein bewundernswert gut aufgebautes Buch um eine, wie es scheint, ganz unspektakuläre Geschichte: der Weg eines Mädchens ohne Mutter. Dennoch schafft die Autorin eine einzigartige Stimmung und treibt die Handlung interessant voran.

Das Ende des Buches wirkt ein wenig konstruiert und gestelzt, weshalb ich nur 4 von 5 Sternen vergeben kann, allerdings ist "Novemberkind" an und für sich ein Buch gewesen, welches ich gern gelesen habe und nur weiterempfehlen kann.

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Novemberkind 4. Oktober 2010
Von downey_jr
Format:Gebundene Ausgabe
Eins der schönsten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe.
Fesselnd von der ersten Seite an, sehr schöner Schreibstil;
die verschiedenen Erzählperspektiven lesen sich sehr gut.
Sicher, das Ende ist etwas "kantig", aber dennoch ein wunderschöner Roman!
Unbedingt lesen!
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