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Novecento: Die Legende vom Ozeanpianisten Taschenbuch – 1. Mai 2006


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 80 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Mai 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423134577
  • ISBN-13: 978-3423134576
  • Größe und/oder Gewicht: 12 x 0,7 x 19 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 74.329 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Ein Buch für luxuriöse Stunden: eine melancholische Kapriole, Prosa wie ein Bild von Hopper, ein traurig schöner Blues.«
Wilfried F. Schoeller, Focus

»Eine Parabel über das Leben, die Musik und ihre Endlichkeit.«
Nikolaus Wiesner, Bayrischer Rundfunk

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Alessandro Baricco, geboren 1958 in Turin, studierte Philosophie und Musikwissenschaften. Seit dem sensationellen internationalen Erfolg von ›Seide‹ (1996) gehört er zu den großen italienischen Autoren. Neben Essays, Erzählungen und Theaterstücken hat Baricco bisher sechs Romane geschrieben, die weltweit übersetzt, mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und zum Teil verfilmt wurden

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Kundenrezensionen

4.4 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 23. August 2000
Format: Audio CD
Endlich als Hörbuch: "Novecento" von Alessandro Baricco Alessandro Baricco hat als Autor die einzigartige Gabe, seine Leser / Hörer von Anfang an in seinen Bann zu ziehen. Seine weltweit riesige, sich ständig vergrößernde Fangemeinde ist der beste Beweis für sein erzählerisches Talent. Mit "Novecento. Die Legende vom Ozeanpianisten" (als Hörbuch bei steinbach sprechende bücher) ist ihm eine unglaublich elegante, mitreißende Novelle gelungen, die - mittlerweile auch verfilmt - in einen eigenen, geschlossenen Mikrokosmos entführt: auf einen luxuriösen Atlantik-Ozeandampfer. Man schreibt das Jahr 1900. Matrosen finden auf dem Luxusliner ein ausgesetztes Baby und sie geben ihm den Namen seines Geburtsjahres: Novecento. Nie wird er "sein" Schiff verlassen und ganz selbstverständlich pendelt er mit dem Ozeanriesen zwischen Neuer und Alter Welt. Trotzdem bringt er es zu Berühmtheit über die Grenzen des Schiffes hinaus, denn sein Klavierspiel verzaubert die Menschen: Auf der Reise durch die Geschichte unseres letzten Jahrhunderts, swingt und jazzt es an Bord des Dampfers in nie gehörten Tonfolgen: Die Geschichte von "Novecento" klingt wie das Lied von der Reise ohne Ankunft und wie Freundschaftsmelodien mit melancholischem Unterton. Gelesen von Friedrich Schoenfelder wird die Audio-Version zu einem vollkommenen Hörgenuss: Die Sprache knistert leidenschaftlich und der Übergang von Prosa zu Poesie scheint fließend.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Jon Jes am 14. Juli 2007
Format: Taschenbuch
Die italienische Zahl novecento heißt 1900, das weiß man ja. Aber aus der Kunstgeschichte wissen wir auch, was z.B. cinquecento heißt: 16. Jahrhundert. Wenn man parallel dazu Novecento als 20. Jahrhundert versteht, wird so manches klar, was sonst keine noch so kluge Interpretation erklären kann. Das Baby, dem der Matrose in seiner Hilflosigkeit den Namen Novecento gibt, hat keine Eltern; es verdankt sein Entstehen keinem Zeugungsakt, sondern ist einfach da - eben das neue Jahrhundert. Der junge Novecento lernt nichts und kennt trotzdem nicht nur die Welt, ohne das Schiff, den Ablauf der Zeit, zu verlassen, sondern kann auch ohne Unterricht und ohne Üben perfekt alle Melodien der Welt spielen: Das neue Jahrhundert berechtigte zu Beginn zu den allergrößten Hoffnungen. Der Pianist Novecento wird dann übermütig, er rauscht mit seinem Piano durch den Saal und kann gerade noch zum Stehen kommen, bevor alles zu Bruch gegangen ist, aber einen großen Scherbenhaufen hinterlässt er doch. Das war der Erste Weltkrieg. Und so lassen sich viele weitere kleinere und größere Rätsel dieses Buches lösen, wenn man den Ozeanpianisten als literarische Verschlüsselung des 20. Jahrhunderts erkennt.
Das Geniale an diesem Roman ist es, wie der Schriftsteller (besser: der Dichter) dieser Tiefenstruktur eine Oberflächenstruktur verleiht, die dazu verführt, in Novecento nur die reale Person zu sehen, ein Baby geheimnisvoller Herkunft, das zu einem genialen Musiker heranwächst. Tatsächlich findet jeder Leser, der sich mit dieser Oberflächenstruktur begnügt, genug Stoff und genug Gründe dafür.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thomas-Maurer@Gmx.net am 13. August 2001
Format: Taschenbuch
Novecento - eine bezaubernde Geschichte von einem Kind auf hoher See, das sich so an seine Umgebung anpasst, dass es eher landkrank als seekrank wird - und daran zugrunde geht. Barrico beschreibt in Monologform den Werdegang vom Ozeanpianisten, einem Tastengenie, dem nicht einmal die großen Meister des Pianojazz das Wasser reichen können. Wie schon in 'Seide' lässt der Autor mit einer unbeschreiblichen Leichtigkeit die Geschichte von Anfang bis zum Ende fließen - obgleich man meinen könnte, der Dialog fehle bei einem alleinigen Geschichteerzähler, ist es genau umgekehrt - durch die Erinnerung des Erzählers erstrahlt der Bericht in neuem Glanz und man könnte glauben, es wäre erst gestern gewesen, als Novecento mit seinem Klavier die Wellen bespielt. Die Handlung ist schnell erzählt und lädt doch zum immer wieder lesen ein: Ein Kind wird auf einem Schiff ausgesetzt, von einem Heizer auf einem Kreuzfahrtschiff gefunden und wächst von da an dort auf - da der neue Vater fürchtet, man nehme ihm das Kind weg, sollte man herausfinden, daß es nicht ihm gehört, lässt er es von da an auf dem Schiff und somit bekommt Novecento (ital. für 1900 - das Jahr der Geburt des Kindes) Zeit seines Lebens keinen festen Boden mehr unter seine Füße. Die Abenteuer, die darauf folgen, werden von einem Musiker, der sich für lange Zeit an Bord befindet, wiedererzählt und aus seiner Perspektive in eine packende Geschichte verwandelt. Durch die einfühlsame Erzählung und die Form des inneren Monologes auf einer Theaterbühne hat Alessandro Barrico ein Werk geschaffen, welches einem träumen lässt und zugleich zu denken gibt: Die Welt in die wir hineingeboren werden, ist uns doch ein Leben lang am vertrautesten, und die Akzeptanz für Neues sinkt mit fortschreitendem Alter - sei es jetzt eine Stadt, ein Dorf - oder ein Schiff.
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