Kurzbeschreibung
NOVA ist ein deutsches Science Fiction-Magazin und erscheint seit Dezember 2002 dreimal jährlich. Schwerpunkt des Magazins bilden neue Kurzgeschichten und Novellen zeitgenössischer deutscher Science Fiction-Autoren, illustriert von namhaften deutschen SF-Künstlern. Daneben werden in der Gastrubrik regelmäßig Erzählungen internationaler Autoren und interessante Klassiker-Ausgrabungen veröffentlicht. Abgerundet wird das Magazin durch Artikel über Science Fiction und verwandte Themen. Nach dem Vorbild wegweisender amerikanischer Magazine wie GALAXY und Anthologie-Reihen wie ORBIT und NEW DIMENSIONS ist NOVA ein dauerhaftes Forum für die deutschsprachige Science Fiction. NOVA veröffentlicht moderne, anspruchsvolle und unterhaltsame SF-Stories und verzichtet auf modische Abstecher in die Fantasy. Wir fühlen uns der klassischen Short-Story-Tradition der Science Fiction verpflichtet und wollen mit NOVA dazu beitragen, daß sie auch in Deutschland lebendig bleibt.
Klappentext
NOVA 7 erschien im Februar 2005 mit einem Cover von Michael Fehst und folgenden Stories: Hartmut Kasper, SF-Fans sicherlich bekannt durch seine Tätigkeit als Redakteur des Perry Rhodan-Journals, gibt mit HOSTEL seinen Einstand in NOVA. Er erzählt darin die etwas verwirrende Geschichte einer Raumschiffsbesatzung, die einem unbekannten Signal folgt und eine wahrlich überraschende Entdeckung macht. Von der Fähigkeit des Menschen, sich im Laufe der Zeit selbst an die schlimmsten Ereignisse zu gewöhnen und sie sogar mit Gewinn in die eigene Kultur zu integrieren, berichtet Thorsten Küper. In WARTEN AUF KOGAI bietet er einen sarkastischen Blick auf den Terrorismus von morgen und wie unsere Gesellschaft damit umgeht. In KRABBELWELT berichtet Klaus vor der Landwehr von der Unterdrückung menschlicher Kolonisten durch ein bizarres Volk von Insektoiden. Der Widerstandskampf gegen die Riesenkäfer gerät durch das Erscheinen der "elektrischen Jungfer" in Gang, nimmt dann aber einen gänzlich unerwarteten Verlauf. Ein skurriles Räuber-und-Gendarm-Spiel entwickelt sich in Michael Schneibergs ZERSTÖRT DAS UNIVERSUM! Quer durch verschiedene Wirklichkeiten führen die Protagonisten den Wettstreit um den effektivsten Massenmord beziehungsweise dessen Verhinderung. Holger Eckhardt glänzte mit seinen beißenden Satiren schön öfter in NOVA. In TOD AM DONNERSTAG zeigt er, wie eine Gesellschaft aussehen kann, in der eine dekadente quasi unsterbliche Oberschicht sich auf Kosten der gewöhnlichen sterblichen Bürger amüsiert. So ganz ist dem Protagonisten in NOWHERE MAN nicht klar, was mit ihm passiert. Ist er Teil eines Spiels oder Experiments? Liegt er vielleicht im Koma oder ist schon gestorben? Wolf Welling genießt es sichtlich, den Leser in seiner Story in die Irre zu führen. Das Tagebuch einer seltsamen Entführung ist die Kurzgeschichte INCOMMUNICADO von Helmuth W. Mommers. Eine komplette Familie wird vom Frühstückstisch weg einfach gekidnappt und in eine fremdartige Umgebung versetzt. Der Protagonist von Hartmut Schönherrs AGENDA 2040 möchte seinem Leben ein Ende setzen. Doch auf seiner im Reisebüro gebuchten Freitodtour passiert etwas, das ihm ein gänzlich neues Leben eröffnet. Die Gaststory EIN DEAL MIT DEM TEUFEL stammt dieses Mal von dem bekannten italienischen Autor Antonia Bellomi. Diese Erzählung macht sehr viel Spaß, obwohl sie nicht wirklich eine Science Fiction-Story ist... Im Artikelteil stellt Flörian F.Marzin den Filmemacher Rainer Erler vor und Holger Eckhardt den Autor Stephen Frey. Ferner informiert Jürgen vom Scheidt über die Aliens unter uns und Hermann Ritter referiert über die gerade im SF-Bereich grassierende Fortsetzungsmanie.