Nothing Personal 2009

Amazon Instant Video

(24)
In HD erhältlichAuf Prime erhältlich

Eine junge Holländerin verschenkt ihre Habseligkeiten, bricht alle Wurzeln hinter sich ab. Nur das Nötigste packt sie in ihren Rucksack, dann macht sie sich auf den Weg nach Irland. Dort trifft sie auf den älteren Eigenbrötler Martin, der alleine auf einer entlegenen Halbinsel lebt. Die Beiden gehen eine Zweckgemeinschaft ein: Arbeit gegen Essen. Einzige Bedingung: Keine persönlichen Fragen.

Darsteller:
Stephen Rea, Lotte Verbeek
Laufzeit:
1 Stunde 21 Minuten

Verfügbar auf unterstützten Geräten

Nothing Personal

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Details zu diesem Titel

Genre Drama
Regisseur Urszula Antoniak
Darsteller Stephen Rea, Lotte Verbeek
Studio MFA
Altersfreigabe Freigegeben ab 6 Jahren
Rechte nach dem Kauf Sofort streamen und auf zwei Geräte herunterladen Details
Format Amazon Instant Video (Streaming und digitaler Download)

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

40 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Lothar Hitzges am 22. September 2010
Format: DVD
Die Wohnung aufgeben und alles was man hat auf die Straße stellen, ist ein denkbar radikaler Schritt einen Schlussstrich zu ziehen. Die junge Frau Anne geht dieses Wagnis ein. Nur mit einem Rucksack und einem Zelt ausgestattet durchstreift sie eine einsame Region Irlands. Das Wetter setzt ihr zu und auch nicht jede Mitfahrgelegenheit ist ihr recht.

Auf einer Halbinsel stößt sie auf den Eigenbrötler Martin und dessen karges Anwesen. Die beiden treffen eine Vereinbarung, Arbeit gegen Essen. Dies funktioniert und Anne bleibt. Es entwickelt sich zunächst mehr eine Symbiose, später eine filigrane einzigartige Beziehung.

Der Geschichte gelingt es das Interesse des Betrachters zu wecken und fast über den ganzen Film aufrecht zu erhalten. Bei zwei wortkargen Protagonisten geht man die Dialoge suchen. Es sind die Landschaftbilder, Gestik und Mimik die den Geschehnissen Ausdruck verleihen. Wenig Accessoires lenken von den Figuren ab. Diese sind, trotz ihrer Einfachheit, immer wieder für Überraschungen gut. Regie und Schauspieler haben ein interessantes, sehenswertes Werk geschaffen.
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37 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ethel am 23. September 2010
Format: DVD Verifizierter Kauf
Dass Sprache nicht einziges Verständigungsmittel darstellt, belegt dieser wie ein Kammerspiel konzipierte Film in schönen Bildern und ruhigen Einstellungen.

Obwohl die Ursachen für die abwehrende Haltung der Protagonistin allen menschlichen Annäherungsversuchen gegenüber nicht wirklich erkärt werden, macht der Film deutlich, dass die Isolation nicht selbst gewählt und die Befreiung daraus ungewiss und ebensowenig allein zu bewältigen ist. Gleichzeitig erscheint das einfache, auf einige wesentliche Dinge reduzierte Leben in der rauhen, doch reizvollen irischen Landschaft nicht als idealisiertes Konstrukt zivilisationsmüden Aussteigertums, insbesondere nicht, wenn es alleine bewältigt werden muss. Insofern ist auch der Schluss, den ich hier nicht vorwegnehmen möchte, verzeihlich bzw. verständlicher.

Die beiden Hauptdarsteller tragen die Geschichte und die Entwicklung der Charaktere hervorragend. Es gibt viele schöne Momente voller Humor und voller Wärme, die weniger aus gegenseitigem Verstehen denn mehr aus der Bereitschaft entsteht, nicht immer Antworten zu erwarten. Unbedingt sehenswert!
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41 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Billy Budd am 2. Juni 2012
Format: DVD Verifizierter Kauf
Während ich diese Zeilen schreibe, weiß ich nicht,was ich von diesem Film halten soll. Der Film bricht mit vielen herkömmlichen Erzählmitteln: Keine Handlung, Dialoge so spärlich, dass die Kommunikation zwischen zwei Autisten dagegen der reinste Spracherguß wäre, Schauspieler, die auf äußerster Sparflamme agieren. Man könnte also meinen, artifizieller Kinoschrott wie "Letztes Jahr in Marienbad" etc. Ich weiß nicht, ob es so ist. Ich habe auch das Ende des Films nicht verstanden. Ich gebe fünf Sterne, doch wäre ein Stern vielleicht genauso berechtigt. Warum meine Wertung? Weil dieser Film etwas in mir getroffen hat. Vielleicht ist es die Ruhe, der stille Fluß unspektakulärer Bilder - aber irgendwas hat dieser Film für mich. Vielleicht ist es gar nicht möglich einen solchen Film zu rezensieren, weil für Filme dieser Art einfach die Kategorie fehlt. Andere mögen diesen Film für sterbenslangweilig halten - ich könnte diese Wertung auch gut verstehen - andere wiederum wären so getroffen wie ich. Dieser Film ist ein Wagnis für den Zuschauer, weil er sich entweder vor Langeweile in den Boden schrauben wird, oder von diesem Film grenzenlos eingenommen ist. Ganz sicher ist es aber wundervoll, dass solche Filme heute noch möglich sind. Ein bemerkenswerter Film, den ich vielleicht nicht verstanden habe, aber der mich in meinem Herzen erreicht hat.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Nuzzlebox am 11. Februar 2013
Format: DVD Verifizierter Kauf
Wow - Nothing Personal ist der Wahnsinn! Eine junge Frau will weg. Sie hat sich offenbar gerade aus einer Beziehung gelöst und macht sich nur mit einem Rücksack bepackt auf die Reise quer Feld ein. Das Geschehen wird anfangs verhältnismäßig wortkarg und puristisch dargestellt, d. h. allein mittels unkommentierter Bilder. Schon in den ersten Minuten fällt auf, dass das Szenario sehr kunstvoll und impressionistisch inszeniert ist, denn trotz der einfachen Darstellungen werden viele Emotionen und Eindrücke von der jungen Frau und ihrer Befindlichkeit vermittelt - zumindest habe ich es so empfunden. Nach einigen Meilen des Gehens spürt sie an der Küste ein vermeintlich verwaistes Landhaus auf. Sie nähert sich und nimmt es zögerlich in Augenschein. Nach einer Weile tritt der Hausherr auf den Plan, der ihr ein wenig verwundert aber gleichwohl recht regungslos vermittelt, dass sie bleiben könne, sofern sie sich ein wenig im Garten nützlich mache. Ein schweigsames Arrangement aus Geben und Nehmen entsteht, das - zunächst - völlig ohne verbale Kommunikation auskommt. Mann und Frau begründen eine schweigsame Symbiose, die beim Zuschauer ungeheure Spannung und Neugierde auslöst; denn es entsteht trotz - oder gerade erst aufgrund? - aller Stille ein inniges Vertrauensverhältnis, das man durchaus als romantisch bezeichnen könnte. Doch die Neugierde beider bricht sich Bahn, und zögerlich werden die ersten Fragen an den anderen gestellt. Die Antwort ist jedoch stets dieselbe: Fragen sind verboten, und wer fragt, ist dem anderen einen Dienst schuldig. Danach passiert faktisch (wie zuvor) nicht mehr viel, emotional jedoch noch Einiges - was, das muss jeder selbst ansehen. Ich verrate nur soviel: Für ruhige Beobachter geschehen ergreifende Dinge, die an die Seele gehen...
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