1987 veröffentlichte Sting mit - Nothings Like The Sun - ein sehr bemerkenswertes Album. Nachdem der Engländer bereits schon 1985 mit dem großen Singlehit - Russians - musikalisch politisierte, macht er auch auf seinem zweiten Album auf Songs wie - History Teachs Us Nothing, They Dance Alone - und - Fragile - wieder auf bestimmte soziale Missstände in unserer Welt aufmerksam. Besonders der Titel - They Dance Alone - der auf der Amnesty International Tour inspiriert wurde von einem Zusammentreffen mit gefolterten politischen Gefangenen Chiles, hat heute noch eine sehr große Bedeutung in Stings Backkatalog. Neben diesen drei Songs, die großartige menschliche Botschaften zur Verbesserung der Welt und dem gemeinsamen miteinander in sich vereinigen, liefert Sting auch wieder Songs, die die persönlich eForm der Menschlichkeit ausdrücken, nämlich Liebe und Intimität, bzw. Titel, die einfach nur großartig instrumentalisiert sind und dadurch niemals alt werden.
Zeitlos schön könnte man deshalb die Atmosphäre der zwölf Songs auf - Nothings Like The Sun - am besten beschreiben, von denen der große Singlehit - Englishman In New York - auch heute noch, gut 25 Jahre später, regelmäßig im Radio gespielt wird. Neben elf eigenen Kompositionen befindet sich mit - Little Wing - auch ein exzellentes Cover von Jimmy Hendrix auf dem Album.
Fazit: Sting tanzt auf seinem zweiten Album - Nothings Like The Sun - nicht wirklich alleine, sondern er trifft mit der Atmosphäre dieser zwölf Songs nicht nur den politischen Zahn der Zeit, sondern auch direkt in die Herzen derer, die in unserer zerbrechlichen Seelenlandschaft, wirklich alleine sind, und tatsächlich mit der unsichtbaren Sonne täglich tanzen müssen.