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Nothing For UnGood: Deutsche Seltsamkeiten aus amerikanischer Perspektive
 
 
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Nothing For UnGood: Deutsche Seltsamkeiten aus amerikanischer Perspektive [Taschenbuch]

John Madison , Petra Trinkaus
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (45 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 192 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Verlag); Auflage: 6 (21. Dezember 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 340460623X
  • ISBN-13: 978-3404606238
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 20 Jahren
  • Originaltitel: Nothing For Ungood
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 12,4 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (45 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 19.477 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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John Madison
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Deutsche brauchen drei Monate, um eine Party zu planen, sprechen merkwürdiges Oxford-Englisch, das Amerikaner an das schweizerische Rätoromanisch erinnert, haben sechzehn (!)Formen für das englische Wort the und subventionieren die Staus auf Autobahnen mit der Toilettengebühr auf Raststätten. Kann man in einem solchen Land leben? John aus Oklahoma hat es ausprobiert.

Klappentext

Deutsche brauchen drei Monate, um eine Party zu planen, sprechen merkwürdiges Oxford-Englisch, das Amerikaner an das schweizerische Rätoromanisch erinnert, haben sechzehn (!) Formen für das englische Wort the und subventionieren die Staus auf Autobahnen mit der Toilettengebühr auf Raststätten. Kann man in einem solchen Land leben? John aus Oklahoma hat es ausprobiert.

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56 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Ich habe schon lange kein so seltsames und so schwer zu erklärendes Buch gelesen. Es war ein Spontankauf, denn das Cover ist ansprechend gestaltet, und der Rückentext klingt auch nicht anders als bei anderen Vertretern des Genres. Warum also nicht zugreifen? dachte ich mir. Naja. Es war mit Sicherheit kein Fehlkauf, aber irgendwie wird man mit dem Buch auch nicht ganz warm.

Das Buch beginnt mit dem Vorwort, dass der Autor "fast 1/10 seines Lebens" in Deutschland verbracht hat. Da das aktuelle Alter jedoch freilich unbekannt ist, weiß der Leser stets nicht so recht, was er davon halten soll, denn schließlich ist das ganze so kein Beweis dafür, dass John Madison aus Oklahoma wirklich die nötige Ahnung besitzt, die ein Buch über deutsche Arten und (überwiegend) Eigenarten rechtfertigt. Schließlich muss 1/10 eines Lebens keine lange Zeit sein. Auch wird in der Kurzbeschreibung des Autors erwähnt, dass Madisons Aufenthalt in Deutschland sich hauptsächlich auf ein Praktikum in Hamburg, ein Austauschjahr in München und einen Arbeitsplatz bei einer Firma in Salzgitter beschränkte. Wo er irgendwann kündigte, um sich zur Ruhe zu setzen. Und nach sieben Monaten pleite und wieder zurück in den Staaten war. Dennoch ist man frohen Mutes, man hat sich ja ein als lustig angepriesenes Buch gekauft, und beginnt mit dem ersten Kapitel. Das kommt dann über den Leser wie einer der apokalyptischen Reiter: Zunächst mal fällt einem auf, dass Madison die deutsche Sprache ganz offensichtlich richtig, RICHTIG scheiße findet, auch, wenn er das in viel nettere Worte verpackt, einer Begabung, die laut ihm jedem Amerikaner in die Wiege gelegt ist - den Deutschen natürlich nicht, die sind eiskalt und sagen was sie denken. Weiterhin macht er sich in den ersten beiden Kapiteln "Sprache" und Kultur" noch unter anderem über diverse Wortähnlichkeiten zwischen dem Deutschen und dem Englischen lustig. Aber halt! Es gibt einen wichtigen Unterschied hierbei! Nämlich das amerikanische Englisch und das britische Englisch. Laut Madison lernen die Deutschen grundsätzlich das britische Englisch, was er, und er verallgemeinert da gleich die ganzen USA, ziemlich bescheuert findet. Warum, weiß er offenbar auch nicht so recht, aber das Kapitel schließt mit der angeblichen Tatsache, dass Amerika toll, Deutschland seltsam, und Großbritannien beknackt ist.

Zudem findet man im Kulturkapitel noch verschiedene Abhandlungen über Themen wie "Warum wollen die Deutschen immer alles vollkommen perfekt und geordnet haben (Weil sie Erbsenzähler sind), oder warum vergeuden die Deutschen ihre Zeit damit, beim Zahlen an der Tankstelle extra ins angrenzende Haus zu gehen, sich dort anzustellen, und wieder zurückzulatschen, statt bequem vom Autofenster aus mit der Kreditkarte zu blechen - so wie in Amerika? Keine Sorge, jeder der jetzt vielleicht schon leicht empört die Nase rümpft, der sei beruhigt, denn tatsächlich gibt es etwas, was das Lesen fortwährend wirklich amüsant macht, und Kraft für neue Clichées gibt. Aber das erst am Ende.

Natürlich kann man nicht verallgemeinern - so wie es der Autor nur zu oft tut - und behaupten, dass das Buch die ganzen 188 Seiten so weitergeht. Oft genug gibt es echte Lacher, etwa wenn Madison auf die deutsche Eigenart hinweist, dass jedes Mal, wenn bei Aldi eine zweite Kasse geöffnet wird, ein regelrechter Krieg um die guten Plätze ausbricht. Oder wenn er sich darüber verwundert, warum wir Deutschen im Krankheitsfall erst dann wieder zur Arbeit gehen, wenn der Doktor es für angemessen hält (Und dass unsere Chefs das akzeptieren, anders als die amerikanischen). Überwiegend besteht das Buch ja auch aus solchen kleinen alltäglichen Geschichten, die einen schmunzeln oder laut auflachen lassen. Denn sein wir mal ehrlich: Wir Deutschen sind schon ein komisches Volk! Nur eben nicht so extrem und einzigartig wie der Autor es gern verdeutlicht. Tatsächlich könnte das Buch ein echter Bestseller sein, wenn es sich wenigstens für eine Stilrichtung entscheiden würde. Stattdessen wechseln sich die lustigen Sidestories (Luftbewegung kann für Deutsche tödlich sein, weil sie dann "Zug" kriegen!) und jene Abschnitte stetig ab, bei denen man nur stirnrunzelnd den Kopf schütteln kann (Etwa wenn Madison uns ein "Volk von traurigen Versagern" nennt, weil wir nur Cola, Fanta, und "Schbrait" haben, aber nicht Sierra Mist, Diet Rite, Jolt, Mellow Yellow, Nehi und Slice kennen.)

Hallo, geht's noch? Ist doch nicht unsere Schuld, dass diese amerikanischen Getränkeikonen bisher noch nie nach Deutschland exportiert haben! Oder?

Bevor das Urteil fällt, jetzt noch die Auflösung zu obiger Andeutung: Es ist nämlich so, dass sich die deutsche Übersetzerin das Recht herausgenommen hat, fast jedes Geschichtchen aus Madisons Feder mit einer höchst komischen Fußnote ihrerseits zu kommentieren. Das ist so mehr als ungewöhnlich, aber auch herrlich erfrischend. Tatsächlich sind jene Fußnoten warscheinlich das lustigste am ganzen Buch, denn wenn die Übersetzerin den Autor dafür mockt, dass er "Gottes Eingriff bei der Weltmeisterschaft 2006 (Es schien einen ganzen Monat lang die Sonne über Deutschland!) mit der Teilung des Roten Meeres vergleicht, sie lautstark die guten deutschen Brötchen verteidigt, oder sie sich darüber auslässt, dass Amerikaner mit dem Auto ins Fitnesstudio fahren, und dort auf einem Laufband trabend auf einen Fernseher mit Landschaftsbildern starren, hängt man nur noch im Sessel und ringt mit den Lachtränen.

Ohne jetzt noch mehr Geschichten aus dem Buch vorweg zu nehmen, fälle ich deswegen jetzt ein Urteil: Ja, das Buch ist überwiegend lustig und in massentauglichem Humor geschrieben. Leider verfehlt es etwas zu oft sein Ziel, nämlich genau dann, wenn der Autor die Deutschen lieber kritisiert als karikiert, und immer lässt er allzu offensichtlich die Patriotenkeule schwingen, aka: Amerika = Größer, Besser, Toll, Deutschland und der Rest der Welt = Merkwürdig und oftmals ziemlich doof. Eingeschränkt zu empfehlen also für diejenigen, die sich nichts aus der teilweise ignoranten Einfältigkeit eines Autors machen, der zwar lustig schreibt, aber glaubt, Deutschland in all seinen Facetten zu kennen, bloß weil er hier mal ein paar Jahre gelebt hat. Denn schließlich gilt bei ihm das selbe wie bei uns, wenn wir nach Amerika oder in ein anderes Land kommen: Dort herrschen andere Sitten - und wir müssen sie ja nicht unbedingt verstehen.
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30 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von E11even
Format:Taschenbuch
Ich habe dieses Buch als Geschenk bekommen, da ich Amerikanerin in Deutschland bin. Es ist genau die Perspektive, die alle Deutschen erwarten, dass Amerikaner haben. Und zwar diese USA-zentrisch Perspektive: alles, was aus Amerika kommt, muss das Beste sein. "Die Deutschen hassen Bequemlichkeit" schreibt der Autor ständig -- oder eher... viele Deutsche wollen die Welt nicht mit überflüssiger "Bequemlichkeit" zerstören? Na ok manche Sachen stimmen schon (Poo shelf toilets z.B.). Aber die Art und Weise, wie dieser Besserwisser über die deutschen Besserwisser schreibt... ich meine... es nervt einfach und ich hoffe, die Deutschen denken nicht, dass alle Amerikaner so doof sind. Man weiß aber schon, was für ein Buch es sein wird, wenn man die Biographie des Autors liest (ganz am Anfang). Also wenn es Euch klar ist, dass ihr nur die Meinungen und total Subjektivität einer Person lest, denn ist es gar kein Problem. Ich hätte mir einfach gewünscht, dass der Titel "Deutsche Seltsamkeiten aus EINER Amerikanischen Perspektive" wäre...
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41 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Leserleser TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Ich habe mir das Buch aufgrund einer Empfehlung in 'Spiegel-Online' gekauft. nun, da ich es innerhalb kürzester Zeit ausgelesen habe, frage ich mich, warum die Spiegel-Redaktion es nötig hat, aus der Fülle guter und sicher auch lustiger Bücher dieses zu wählen, um es vorzustellen.
Denn das komische Potential, dass in dem Erlebnis steckt, als Amerikaner in Deutschland zu leben, wird hier nicht annähernd ausgeschöpft. Obwohl der Autor beteuert, überall in Deutschland gewesen zu sein, kommt er mit ermüdender Hartnäckigkeit auf Bayern - das Oktoberfest, die Institution des Biergartens und das Hofbräuhaus - zurück. Anscheinend hinterläßt eine Erziehung in den USA in dieser Hinsicht ein Trauma - wenn man Bier mag.
Lustig ist es trotzdem hier und da. Die Erlebnisse zur schwäbischen Kehrwoche können sicher sehr viele - auch Deutsche - so nachvollziehen, die sich einmal nach Schwaben getraut haben. Auch die Einblicke in die Psyche des 'typischen Deutschen' - zumindest wie es sich John Madison vorstellt - waren recht unterhaltsam. Wenn auch sehr klischeehaft.
Gekonnt fand ich die Einwürfe des Übersetzers, der den Autoren hier und da hinsichtlich seiner Faktenwahrnehmung korrigiert hat.
Einen unguten Geschmack hatte das Buch für mich immer dann, wenn der Autor mit der Ignoranz und Dummheit seines eigenen Volkes kokettiert - für meinen Geschmack viel zu oft -, sowie dann, wenn er versucht, den Mangel an Verfügbarkeit brillanter amerikanischer Erfindungen, die die Welt nicht braucht (Root Beer, Käse aus der Spraydose?), als Mangel am Gastland darzustellen.
Und der Anhang - Fragen aus Google zu 'seinem' Thema mit Anworten des Autoren - ist zu 90 % kompletter Schwachsinn. Nur drin, damit das Manuskript Buchstärke erreicht.
Unterm Strich bleibt ein nur teilweise amüsantes, aber eigentlich recht überflüssiges Buch, das in alle Richtungen alle gewünschten Klischees bedient und - für mich - die Erkenntnis, in Zukunft die Buchempfehlungen von 'Spiegel-Online' sehr viel kritischer zu hinterfragen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Das Buch spricht mir aus der Seele :D
Die Wahrheit kann oft wehtun und das hat vorallem die Übersetzerin verzweifelt versucht auszudrücken. Das Buch hat mich absolut begeistert. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Tag von westC veröffentlicht
Nothing for ungood
Köstlich und "so wahr"! Sehr empfehlenswert.
Das sollte man zur Pflichtlektüre für alle machen, die ja soooo viel über DIE Amerikaner wissen und zu allem... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Tagen von JAY-AGE veröffentlicht
A more or less successful little satire
I like this book for two main reasons: It is very cheeky and it is often spot on accurate. Mr Madison didn't live very long in Germany, but he was very observant during his stay. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von John Churchill veröffentlicht
Das darf man alles nicht so ernst nehmen!
Ich habe nun einige Rezensionen gelesen und merke, dass es ganz unterschiedliche Meinungen zu diesem Buch gibt. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Karen Leiblein veröffentlicht
Sorry
Ich kann mich für die Beleidigungen meines Landmanns nur entschuldigen! Wäre ich Deutscher würde ich Ihn vor die Tür setzen...
Vor 11 Monaten von Manni veröffentlicht
nur für Nicht-Deutsche witzig
Ein Ami schreibt über seine Zeit in Deutschland und die Macken der Deutschen. Ist nur teilweise lustig, vermutlich weil wir als Deutsche diese ach so lustigen Macken gar nicht... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Ivonne Wiese veröffentlicht
Göttlich
Das Buch ist einfach nur toll zu lesen. Der Autor hat selber in Deutschland gelebt und hat unsere Seltsamkeiten in einem Buch verfasst. Lustig und wirklich wahr was er da schreibt.
Vor 12 Monaten von Sabrina veröffentlicht
Was Amis über Deutsche denken - ich fands lustig...
Hab das Buch vor paar Tagen zufällig im Laden entdeckt, gleich gekauft und auch schnell gelesen. Mir hats eigentlich sehr gut gefallen. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Melli veröffentlicht
Good for nothing
Habe mir heute das Buch gekauft und werde es morgen gleich wieder in den Laden zurück bringen. Da es recht dünn ist konnte ich es in wenigen Stunden lesen und ich muss... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Keysword veröffentlicht
Urkomisch
Dieses Buch trieb mir dir Tränen vor Lachen in die Augen. Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Monika veröffentlicht
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