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Notbremse nicht zu früh ziehen! Mit dem Zug durch Indien
 
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Notbremse nicht zu früh ziehen! Mit dem Zug durch Indien (Taschenbuch)

von Andreas Altmann (Autor)
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)
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Notbremse nicht zu früh ziehen! Mit dem Zug durch Indien + Reise durch einen einsamen Kontinent: Unterwegs in Kolumbien, Ecuador, Peru, Bolivien und Chile (rororo) + Einmal rundherum. Geschichten einer Weltreise.
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Kurzbeschreibung

Die Grundregel jedes guten Reporters lautet: Nichts schon wissen, alles vor Ort erfahren. Andreas Altmann hat sich daran gehalten. Er hat sich in Bombay in den Zug gesetzt und ist einfach drauflosgefahren. Mit dem festen Vorsatz, Indien mit allen Sinnen in sich aufzunehmen. Altmann sucht den Menschen und er findet ihn, in Slums, Bordellmeilen, Hindu-Heiligtümern und in der drangvollen Enge der Indian Railways.

Über den Autor

Andreas Altmann war Dressman, Schauspieler am Residenztheater München und am Schauspielhaus Wien, Jura- und Psychologiestudent, Gärtner, Taxifahrer, Privatchauffeur, Spüler, Kellner, Anlageberater, Straßenarbeiter. Er lebt heute als Auslandsreporter und Reiseschriftsteller in Paris. Unter anderem ist er ohne Geld von Berlin nach Paris gelaufen ("34 Tage/33Nächte"), durch Indien ("Notbremse nicht zu früh ziehen") und durch Südostasien ("Der Preis der Leichtigkeit") gereist. Zudem hat er Storys aus der weiten wilden Welt unter dem Titel "Getrieben" vorgelegt. Er war unterwegs in Kolumbien, Ecuador, Peru, Bolivien und Chile ("Reise durch einen einsamen Kontinent"). Andreas Altmann wurde mit dem 'Egon-Erwin-Kisch-Preis', dem 'Weltentdecker-Preis' und dem 'Seume-Literatur-Preis' ausgezeichnet. www.andreas-altmann.com

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26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Die Notbremse im Kopf, 22. Januar 2006
Von Thomas Reuter (Düsseldorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Andreas Altmann hat für uns Indien bereist und davon geschrieben. Zwei Monate lang befuhr er den gigantischen Subkontinent von Mumbai aus gegen den Uhrzeigersinn mit der Eisenbahn und hielt seine Erlebnisse in einem arrangierten Tagebuch fest. Um es gleich vorweg zu sagen: „Notbremse nicht zu früh ziehen!“ ist ein lesenswertes Buch. Unter den zuhauf veröffentlichten Reisejournalen und -reportagen sticht es durch seine geschickte Themenauswahl und durch sprachliches Können hervor. Altmann kann schreiben. Es gelingt ihm skurrile und exotische Situationen zu kondensieren und für das Daheimgebliebene Bewusstsein konsumierbar zu machen. Alles Überflüssige, was andere Reisebücher so häufig prägt, wird hier weggelassen. Mit Erleichterung nimmt der Leser wahr, dass er nicht mit einer tödlichen Chronologie der Ereignisse vom Betreten des Flugzeuges bis zum Betreten der Heimaterde behelligt wird. Stattdessen ausgesuchte Ereignisse, Begegnungen mit Menschen und kulturelle Skurrilitäten. Auch keine Beschreibungen von Städten und Kulturgütern. Dazu greift man dann eh lieber zu seriöseren Büchern. Was also beschreibt Altmann? Das lässt sich am besten in einem Bild erläutern: Andreas Altmann ist das fahrende westliche Bewusstsein in der Fremde. Alle seine Aufzeichnungen geben diesen Widerspruch wieder, arbeiten sich ab an der unüberwindlichen Schnittstelle zwischen dem Eigenen und dem Anderen. Das muss an sich nichts Schlechtes heißen, nein im Gegenteil: Bei solcher Art der Erzählung handelt es sich um das älteste Brot des Reisejournalismus. Gerade dafür geht man ja in die Fremde.
In dieser Familie der Reisenden auf dem Weg zu sich selbst gehört Altmann einer besonderen Spezies an. Seit der Massentourismus die Tore in die hintersten Schlupfwinkel der Welt geöffnet hat, befallen Heimatflüchtlinge jeglicher Art die exotischen Teile der Welt. Sie finden sich hier einer besonders eigenartigen und prekären Situation ausgesetzt. Sei sind nämlich plötzlich selber das Symbol, ja die Inkarnation jener Welt, der sie eigentlich entfliehen wollen, und nichts kann sie hiervor retten. Wer als westlicher Besucher ein Land wie etwa Indien bereist, ist automatisch – ob er will oder nicht – Multimillionär. Auf der Flucht vor der kapitalistischen Kälte der Heimat und auf der Suche nach sozialer Egalität und Authentizität finden sich solche Reisende unausweichlich an der obersten Spitze der gesellschaftlichen Leiter wieder – und haben damit natürlich ihre Schwierigkeiten. Als natürlicher Kastenkritiker ist man zugleich Angehöriger der obersten Finanz-Kaste. Eine Rolle, die nur schlechtes Gewissen produziert und nie akzeptiert werden kann. Ganz besonders dann nicht, wenn man wie Andreas Altmann ein Vertreter der Alt-68er ist.
Von diesem Widerspruch berichtet das Buch über weite Strecken. Altmann lässt uns seinem schlechten Gewissen in vielen Situationen teilhaben. Er überschwemmt dabei zugleich die fremde Welt mit den eigenen westlichen Wertvorstellungen, möchte „Indien aufräumen“ oder einer ständig essenden, verfetteten Matrone der indischen Mittelschicht „eine watschen“. Solche Ausfälle und Kurzschlüsse der westlichen Moral tun jedoch dem Unterfangen und der Güte des Buches keinen Abbruch. Sie spiegeln vielmehr genau das Dilemma eines jeden Indienreisenden wider und selbst ein erfahrener Weltreisender wie Altmann scheint hiervor nicht gefeit zu sein. Eine Lösung gibt es nicht – oder, wie Altmann selber an einer Stelle schreibt: man „muss da durch“.
Ansonsten hat das Buch von vielen sehr schönen Eindrücken, Andekdoten und Erlebnissen zu berichten und als erfahrener Journalist und Literaturkenner versteht es Altmann, die treffenden Worte zu finden. In vielerlei Hinsicht also eine lohnende Lektüre.

Thomas Reuter

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Lust auf Indien, 28. September 2005
Andreas Altmann macht Lust auf Indien und er gibt einen guten Einblick in den komplexen indischen Alltag. Die beschriebenen Situationen mögen oft durchaus ernsthaft sein, werden aber immer mit einem lachenden und einem weinenden Auge präsentiert.
Andreas Altmann macht deutlich, dass eine Reise durch Indien anstrengend und auch belastend sein kann, ohne Interessierten die Lust darauf zu vermiesen. Ein humorvoller, kurzweiliger und doch tiefgründiger Bericht über ein Land, das sicher nicht leicht zu verstehen ist! Andreas Altmann hilft dabei.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Altmann ist der Beste., 21. Februar 2004
Von Ein Kunde
Altmann ist und bleibt der Beste.
Auch wenn er mit dem Zug durch Indien streunt darf man sich auf tiefe Einblicke in die Seele und die Kloaken dieses Kontinents freuen. Von Neu- und Lebensgier getrieben verschafft er dem Leser Eindrücke, die der Reiseführer verschweigt. Subjektiv und erfrischend wenig lektoratsgefiltert wie immer bringt er seine Gedanken zu Papier. Es braucht sein Talent und seinen Mut die Abgründe und schwindeligen Höhen dieses Landes zu erleben und in schöne Worte und Geschichten zu fassen. Denkanstöße sind inklusive. Erfreulicher Weise ohne Besserwisserei und erhobene Zeigefinger. Weitgereiste haben eben größere Herzen. Kurz, ein Buch für Alle die in Indien waren oder hin wollen. Und für die Verhinderten oder Reisefaulen erst recht.
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5.0 von 5 Sternen Äußerst interessant
Das Buch ist sehr interessant und zu empfehlen, besonders wenn man es in Indien liest und sich alles direkt vorstellen kann. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Markus Bläser veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Zugfahren in Indien ist immer eine echte Wundertüte
Also, der Altmann, der ist eine richtig coole Sau, um das mal auf gut schwäbisch zu formulieren. Allein das Foto neben der Indienkarte: Altmann im lässigen Schneidersitz an einem... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Stefan Blank veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Altmann on tour...
Jetzt endlich habe ich es gelesen.
Altmann schreibt so schön poetisch und literarisch und kann selbst die fiesen Mißstände noch irgendwie auf sehr gute Weise in Worte... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von J. Binder veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen Kein Reisebericht
Für mich ist dieses Buch leider kein Reisebericht, der einem in unterhaltsamer Weise Indien näherbringt und leicht zu lesen ist. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von P. Dielenschneider veröffentlicht

2.0 von 5 Sternen Naja, ganz nett zu lesen
Es liest sich ganz nett, aber vom Hocker gerissen hat es mich nicht.
Der Autor erzählt episodenhaft von seiner Reise, aber dadurch, dass die Episoden doch recht zahlreich... Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Peter Hansen veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Ziemlich abseits vom Eso-Trip
Indien ist ja ein Land deutscher Sehnsüchte: Chaos, Laufenlassen, eine Vielzahl spritueller Erlebnismöglichkeiten, die es verspricht, auch Schrecken und die unmittelbare Begegnung... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Jan N. veröffentlicht

2.0 von 5 Sternen zu selbstverliebt
Der Autor fährt durch Indien, aber er sieht nur, was er sehen will. Vor allem sich selbst. Seine Befindlichkeiten, seine Bedürfnisse und natürlich in den anderen immer nur seine... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Juli 2007 von Katrin Goerst

1.0 von 5 Sternen Panikmache
Vor meiner ersten Indienreise in diesem Jahr (2006) las ich dieses Buch. Es hat mir schlicht und einfach Angst eingejagt, ja, mich überlegen lassen, meine Reise erst gar nicht... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Oktober 2006 von Sebastian Philipp

2.0 von 5 Sternen Indien_Freaks, lest "Shiva Moon" von Helge Timmerberg!
Shiva Moon von helge Timmerberg (Rowohlt, brandneu!!!) ist eine Liebesgeschichte. Die zwischen Timmerberg und seiner Dauergeliebten, Indien. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. September 2006 von Birte Ingwersen

1.0 von 5 Sternen Irsinnig langweilig
Ich habe gehoert, der Autor sei ein toller Reporter gewesen und viel in der Welt herumgekommen, also habe ich mir dieses Buch gekauft - zumal ich selbst schon einige Male... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. August 2006 von Harald

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