Vielleicht mag die Überschrift merkwürdig erscheinen, aber wirklich vielen, vielen DAnk. Ich bin selbst Ärztin und in der Notaufnahme tätig. Ich habe angefangen zu lesen und konnte nicht mehr aufhören. Ich fühlte mich wie zu Hause, entschuldigung für den Ausdruck, aber bei einer durchschnittlich 70- 80 Stunden- Woche verbringe ich mehr Zeit mit meinen Kollegen als zu Hause. Deshalb ist es irgendwie mein zweites zu Hause. Dazu kommt der wirklich tolle Blick auch auf unsere Fehler und Makel. Auch wir sind nur Menschen und können nicht jedem helfen, auch wenn man das möchte. Oft ärgert man sich über eigene Fehler, geht nach Hause mit dem Gedanken, vielleicht hättest du noch...
Dazu der Blick als stiller Beobachter. Ganz ehrlich, wie oft ärgere ich mich im Dienst, wenn die draußen Sitzenden nicht verstehen, dass drinnen gearbeitet wird, auch wenn sie das nicht sehen. Wie einfach wäre es, einfach mit kurzen Worten um Verständnis werben. Und noch ganz wichtig, man stumpft nicht ab, man geht nur anders mit Leid um. Aber ein freundliches Wort, ein Streicheln, Zuhören, es kostet die Kasse nichts, aber für uns ist es trotz teilweise Massenabfertigung ganz wichtig.
Vielen Dank noch mal an den Autor für dieses Buch und ich denke, statt Hamburg könnte hier jede andere ZNA in Deutschland stehen.