Genau wie im Text angegeben handelt es sich um überwiegend spielerische Übungen zum Festigen der Notation. Ein Teil des Heftes befasst sich mit Rhythmen (verschiedene Notenwerte und Pausen), ein Teil mit Tonhöhen, vor allem im Violinschlüssel. Dabei kann das nötige Wissen vorher aufgeschrieben oder im Klassenraum ausgehängt werden. Diese Theorie muss von den Schülern aber nun verinnerlicht werden - und da scheitert es häufig, da allen nicht in der Freizeit musikalisch tätigen Kindern die Übungs- und Festigungsmöglichkeiten fehlen.
Viele der Übungen zielen darauf ab, das genaue Hinschauen, Zuhören und die Konzentration zu fördern - Dinge, die bei Schülern heute oft nicht ausreichend entwickelt sind, um erfolgreich Noten zu lernen. Es wird z.T. Instrumentalspiel oder Bodypercussion einbezogen, um das abstrakte Thema "Notation" auch für Kinder, die kein Instrument spielen, besser handhabbar zu machen.
Die Übungen sind überwiegend in der Gruppenarbeit einsetzbar.
In Klassen in sozial schwacher Region halte ich die Arbeitsblätter in den Klassenstufen 5 bis 8 für gut einsetzbar. In den Klassen 3 und 4 ist ein Teil der Arbeitsblätter mit mehr Hilfe und gemeinsamer Erarbeitung einsetzbar, da die Arbeitsaufträge z.T. abstrakt und unpersönlich formuliert sind.
Für den 5. Stern würde ich mir zusätzlich Arbeitsblätter im Heft wünschen, die noch weniger Grundkenntnisse voraussetzen, etwas weniger optische Fülle bieten und noch konkreter an den Interessen von 7 bis 9-jährigen Kindern orientiert sind (3./4. Klasse).