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Zu dem Album ist jedoch nicht zu sagen, daß es in erster Linie von Traurigkeit oder andersgearteten "negativen" Gefühlen geprägt wäre. Sicherlich sind viele nachdenkliche Stücke dabei, wie z.B. das erste Lied "Feel so different", doch wird hier etwas vermittelt, was von der Interpretin schon lange vorher gedanklich verarbeitet worden ist, und hier "lediglich" seine Ausformung in einem wunderschönen Song gefunden hat. Wohl deshalb strahlt die Platte auch eine besondere Stärke aus, die sich umgehend auf den Hörer überträgt, eine Stärke nämlich, mit Gefühlen umgehen zu können, sie zur eigenen Reife zu benutzen, statt rettungslos darin zu versinken.
Die langsamen Lieder dominieren auch hier, wie wohl auf den meisten Platten der irischen Künstlerin; die wenigen schnellen jedoch laden zu melancholischem ("I am stretched on your grave") wie auch etwas ausgelassenem Tanzen ("the emperor's new clothes") ein.
Alles in allem ein wunderschöne, wohl vorwiegend zum Nachdenken einladende CD.
Jeder Song auf »I Do Not Want What I Haven't Got« (nur Sinéad kommt mit ein so unkommerzieller Albumtitel durch) hat seine eigene Seele, seine eigene Geschichte, seine eigene Traurigkeit. Wunderschön von der Irin aufgeführt, und in einer Weise, die ausschließt, daß irgend einer Kopieversion sich mit dieser Tiefe, die sie in seine Lieder legt, vergleichen kann.
Ein einmaliges Album. Es ist sehr schwierig nicht hiervon berührt zu werden. Für immer ein legendäres Album.
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