Ein sehr aufwühlender Doku-Streifen, der nahtlos mit einem Werk wie "DIE KINDER VOM BAHNHOF ZOO" verglichen werden kann. Er ist ein Einblick in die Gesellschaft, die in den Kapitalismus gedrängt - keinen Fuß fassen konnte und doch das Bild von so vielen armen "reichen" Industrienationen wiederspiegelt.
Manchmal brutal ehrlich, manchmal beschämt, erzählen die Stricher vom Elend, aus dem es scheinbar kein Entrinnen gibt. Das Geld, es ist der Motor für derlei Zeugnisse der modernen Gesellschaften. Geleugnet von der medialen Macht und doch ein Teil von uns allen.
Ein trauriges Abbild, daß einem zum Nachdenken anregt. Dieser Dokumentarfilm zeigt die Trennung der vermeindlichen Schandtat mit dem Leben, das wir angeblich alle als normal empfinden.
Man bekommt in mancher Einstellung ein "Helfersyndrom", um dann doch wieder zu "akzeptieren", daß es ihr Leben ist und das Geld allen zum Überleben wichtig ist, obgleich die meisten ihr Elternhaus aus unterschiedlichen Gründen -freiwillig oder nicht- verlassen haben.