6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
genialer historischer roman, 30. April 2000
als ein fan von historischen romanen war ich von diesem sehr fasziniert. nostradamus als ein prophet, philosoph, arzt, magier und vor allem mensch. leider habe ich erst am ende es romans festgestellt, dass es sich hierbei um eine trilogie handelt, die bände 2 und 3 sind erst in vorbereitung. kann es kaum erwarten, den fortgang der geschichte nostradamus zu erfahren. sehr empfehlenswert!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Keine Biographie, aber spannende Lektüre, 13. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Nostradamus 1: Die Prophezeiung (Taschenbuch)
Mir war beim Kauf des Buches bekannt, daß es sich um einen Roman ohne Anspruch auf korrekte, historische Daten über Nostradamus handelte. Unter dieser Prämisse habe ich es gelesen und war von dem ersten Teil der Trilogie, der den Werdegang des jungen Arztes und Apothekers Michel de Notre Dame schildert, recht angetan.
Die Geschichte weist die üblichen Zutaten für eine gute Mittelalter-Story auf: Ein in seiner Jugend auf die dunklen Pfade der Magie verführter Student sieht sich plötzlich, gerade als er sich in Ehren etablieren möchte, der Verfolgung durch die Inquisition ausgesetzt. Und dabei fehlt weder die Schilderung eines durch Kriege und Pest gequälten Europas noch esoterische Zutaten wie ein geheimnisvolles, magisches Buch, Hexenkräuter und Astralreisen, oder der sprichwörtliche, von der Heiligkeit seines eigenen verwerflichen Tuns überzeugte, aber wahnsinnige Handlanger der Inquisition, der das Ziel seiner Verfolgung mit von langer Hand vorbereiteten Intrigen zu Fall bringen will. All das wird in einer flüssigen Erzählweise zu einer lesenswerten Geschichte verwoben.
Über weite Strecken der Handlung ist die Figur des Nostradamus geradezu unsympathisch, ganz besonders in den Passagen, die sich mit der schändlichen Behandlung seiner ersten Ehefrau unter dem Deckmäntelchen der Ehrbarkeit beschäftigen. Liegt auch der Schluss nahe, dass es in vielen Ehen des Mittelalters ähnlich ausgesehen haben mag, kann man doch nicht umhin, gerade diese Handlungsstränge als rein fiktiv in Bezug auf die geschichtliche Person Nostradamus anzusehen.
Wer sich also über die historische Figur des Michel de Notre Dame informieren möchte, der sollte von diesem Buch die Finger lassen. Diejenigen, die aber flüssige, farbige Mittelalter-Lektüre bevorzugen, sind mit diesem Roman m.E. gut bedient.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
lasst das buch im laden!, 6. Mai 2002
Von Ein Kunde
ich wollte endlich mal ein wenig mehr über nostradamus und seine prophezeiungen erfahren und kaufte unglücklicher weise zunächst das letzte buch der trilogie (das vermächtnis). da ich jedoch nicht von hinten anfangen wollte, besorgte ich mir noch das erste buch und fing an zu lesen. leider zu meiner absoluten enttäuschung! man erfährt kaum etwas über seine wahrsagungen - dafür umso mehr über seinen drogen- und alkoholkonsum, die damit verbundenen träume (später wahnvorstellungen) und seine unmenschliche beziehungen zu seiner ersten frau. leider ändert sich das auch im dritten teil nicht. mein tipp: lasst das buch im laden!
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