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Produktinformation
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Nosferatu wird auf zwei DVDs präsentiert.
Auf der einen befinden sich einige Special Features, sowie die deutsche Originalfassung des Films und auf der anderen befindet sich die gekürzte englische Fassung.
Die Bild - ind Tonqualität ist gut.
Wer ein Fan von Vampirfilmen ist wird den Kauf von Nosferatu keinesfalls bereuen!!
Werner Herzog gelang mit "Nosferatu - Phantom der Nacht" im Jahr 1978 -als Remake des Vampirklassikers von F.W. Murnau- ein großes Stück deutscher Nachkriegsfilmgeschichte. Hiermit wurde Klaus Kinski endgültig zu einem Symbol der Verkörperung des Teufels unter eindringlicher Öffenlegung dessen menschlicher Abstammung. Die eigentliche Story des Handlungsreisenden Jonathan Hawker ist mittlerweile zum Allgemeingut ganzer Generationen geworden. Sie steht hier nicht im Mittelpunkt, ebensowenig wie der technische Popanz vieler anderer Vampirproduktionen. Auf Spezialeffekte verzichtet Herzog und tut gut daran. Nur so ist es ihm möglich gewesen, diese (in neueren Vampirfilmen stets unerreichte) lebensfeindliche Endzeitatmosphäre zu generien. Der Betrachter ist damit in einem infernalen Eisfach gefangen und kann die blutlose Haut des Untoten selbst nacherleben. Die Drehortwahl (London wird durch Wismar ersetzt) und die ungewöhnliche Selektion des Schlosses Graf Draculas im fernen Transsylvanien, sind wohl die gelungensten Geniestreiche Werner Herzogs. Auch der vielfach als ekelerregend empfundene Einsatz einer riesigen Schar von Ratten verfehlt seine Wirkung nicht. Man kommt von diesem Film nicht mehr los und Herzogs Mut wird damit mehr als nur belohnt. Musikalisch bleibt der Film nah am Original Murnaus, was die genannten Effekte erst möglich macht. Die Bild- und Tonqualität sind gut. Insgesamt handelt es sich unbestritten um einen der besten Vampirfilme aller Zeiten. Herausragende Schauspieler und grandiose Landschaften garantieren echten Filmgenuß.
... Lesen Sie weiter... ›An Murnau's Werk kommt Herzog (hat er mit Sicherheit auch nicht ernsthaft geglaubt) natürlich nicht heran. Ich wüßte allerdings auch keinen anderen Regisseur, der eine Nosferatu (nicht Dracula!) -Neuauflage besser hätte machen können.
Alles in allem: Bravo!
Die DVD-Ausgabe ist zwar nicht übermäßig mit Extras ausgestattet aber dank Audiokommentar und kleinem Making-Of empfehlenswert. Die Originale Tonspur wäre noch schön gewesen...
Übelst ist noch das völlig inkompetente und lächerlich-dumme Geschwätz von Herzog's Gesprächspartner Laurenz Straub ("wann hat der Wagner diese Musik geschrieben? 1790?") im Audiokommentar zu bemerken. Er hätte diesen Film besser mit Jenny Elvers-Elbertzhagen besprochen...
Bottom line don't let the Lucys (Isabelle Adjani) of the world distract you until the cock crows. And especially no matter what you do if you see someone surrounded by crumbled consecrated host, do not let them talk you into cleaning the dusty floor.
See Klaus again in "Aguirre, The Wrath of God" (1973)
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