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Norwegen: Hardangervidda. Der Weg ist das Ziel
 
 
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Norwegen: Hardangervidda. Der Weg ist das Ziel [Taschenbuch]

Tonia Körner
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Broschiert EUR 14,90  
Taschenbuch, März 2001 --  

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 169 Seiten
  • Verlag: Stein, Conrad; Auflage: 2., überarb. Aufl. (März 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3893921419
  • ISBN-13: 978-3893921416
  • Größe und/oder Gewicht: 16 x 11,4 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 153.066 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Tonia Körner
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Entlang der alten Bergenbahn geht es zu Fuß oder per Fahrrad durch eine der bekanntesten Landschaften Südnorwegens: durch die Hardangervidda. Alles was Sie für eine Tour über dieses mit Seen durchzogene Hochgebirgsplateau wissen müssen, teilen Ihnen die wandererfahrenen Autoren mit.

Der Verlag über das Buch

Die Hochebene Hardangervidda ist eines der bekanntesten Wandergebiete Norwegens und mit rund 9.000 km² die größte Hochfläche Europas. Nur wenige Teile des Gneis- und Granitplateaus reichen bis unter die Baumgrenze hinab. Weite Gebiete sind wegen ihrer empfindlichen Natur im Nationalpark Hardangervidda geschützt. Das Gebiet ist durchzogen von markierten Wanderwegen und Hütten. Insbesondere Durchquerungen sind zur Erforschung der Hochebene bestens geeignet. Zwei Hauptrichtungen haben sich dabei herausgebildet: die Nord-Süd-Route am Gletscher Hardangerjøkulen entlang durch den gebirgigen Westen in der Nähe der Fjorde und eine West-Ost-Route, die sowohl einen Eindruck vom gebirgigen Westteil als auch vom flachen Ostteil vermittelt, dessen Charakter durch Moore und große Seenplatten bestimmt wird (beide Routen ca. 7 Tage). Das Gebiet eignet sich auch wunderbar zur Erkundung per Rad (ca. 3 Tage, Rallarvegen entlang der Eisenbahnlinie Bergenbahn) oder im Winter auf Skiern.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Kein Komplett-Führer! 3. September 2002
Von timboe
Format:Taschenbuch
Zur Vorbereitung und Planung von Touren, aber auch während einer Wanderung durch die Hardanger-Vidda besitzt dieses Buch einen hohen Gebrauchswert. Allerdings: Es ist längst nicht vollständig! Viele Strecken werden von den Autoren nicht beschrieben. Der Grund: Es wurde strickt in Nord-Süd und West-Ost-Richtung gewandert. Rundkurse, die man zwar teilweise durch die beschriebenen Etappen selbst zusammentüffteln kann, kommen leider viel zu kurz. Gerade wenn man nur zwei oder drei Tage Zeit hat und seinen Wagen an einem Punkt abstellt, an dem man am Ende auch wieder ankommen will, ohne den gleichen Weg wieder zurück gehen zu müssen, hilft dieses Buch nur bedingt weiter. Aber dennoch: Für jeden Wanderer ist dieser Führer in der Hardanger-Vidda schon ein "Muß".
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Eine detaillierte Beschreibung zweier Wander-, einer Ski-, und einer Fahrradroute durch die Hardangervidda mit vielen nützlichen Infos zu Land, Ausrüstung, Verpflegung etc. Das Buch ist gut für denjenigen, der sich genau an eine dieser Routen halten will. Die vielen, vielen Alternativen, die das Streckennetz der Hardangervidda geradezu ausmachen, werden aber nicht einmal erwähnt. Höhepunkte der Hardangervidda (Wasserfälle, Gletscher, Berggipfel,...) werden nur dann beschreiben, falls sie auf einer der o.g. Strecken liegen, was abseits liegt bleibt unerwähnt. Auch Informationen zu den vielen anderen An- und Abreiseorte mit guter Bus-, Bahn- oder Fährenanbindung sucht man vergebens.
Vorsicht: Manche Öffnungszeiten der Hütten weichen zumindest für den Sommer 2003 mit den auf der offiziellen Website des DNT veröffentlichten um eine Woche ab; wer sich an das Buch hält, könnte Ende Juni 2003 vor verschlossenen Türen stehen...
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von gory666
Format:Broschiert
Wie andere Rezensenten bereits beschrieben haben, behandelt das Buch ausschließlich 4 festgelegte Routen durch Teile (!) der Hardangervidda; eine Ski-Tour, eine Rad-Tour, eine Ost-West-Durchquerung sowie die von uns gewählte Nord-Süd-Durchquerung von Finse bis Haukelister.

Die Nord-Süd-Durchquerung ist an sich ganz gut beschrieben, eine Karte mindestens im Maßstab 1:100.000, besser noch 1:50.000, sollte aber dennoch auf jeden Fall mitgenommen werden!!! Die Strecken des DNT sind zwar alle sehr gut mit dem berühmten roten "T" markiert, gerade im immer wieder aufkommenden, extrem dichten Nebel (teilweise nur 5 Meter Sichtweite) konnte man jedoch kaum die eigene Hand vor Augen, geschweige denn das nächste "T" erkennen. Eine Karte hilft da ungemein weiter, um sich des Weges sicher zu sein. Es kann auch nicht schaden, ist aber kein Muss, wenn man schon mal einen Kompass in den Händen gehalten hat. Das Buch hilft dann jedenfalls nicht mehr weiter, da die abgedruckten, sehr kleinen Kartenausschnitte allenfalls für einen groben Überblick ausreichen.

Wir mussten die Durchquerung zwar wegen Knie-Problemen nach der zweiten Etappe abbrechen, diese zwei Etappenhaben aber gezeigt, dass man Zeit für Pausen sowie unvorhergesehenes (langsames Vorankommen wegen Nebel, rutschigem oder extrem aufgeweichten Untergrund) zu den im Buch beschriebenen Zeiten hinzu-addieren muss. Wir und andere Wanderer, die wir auf den Hütten getroffen haben, haben es jedenfalls nie in den im Buch beschriebenen Zeiten geschafft. Noch schlechter sind übrigens die Angaben auf den DNT-Karten. Die hat wahrscheinlich Chuck Norris vorgegeben. Gerade die ersten beiden Etappen sind wirklich anstrengend. Bei oben genannten Verzögerungen, mit denen man wirklich jederzeit rechnen muss (wir waren Ende Juli / Anfang August unterwegs), kann es schon zermürbend werden, nach 10 Stunden immer noch nicht am Ziel zu sein und mitten im Nirgendwo im Nebel zu stehen und nicht zu wissen, ob es jetzt halb rechts oder halb links weitergeht. Im Buch steht zwar, dass man kein 'Konditionstier' sein müsse, man sollte gerade diese beiden Touren aber keinesfalls ohne eine ordentliche Grundfitness, der Bereitschaft, sich ab und zu auch mal zu quälen und vor allem dem Wissen, dass man durchaus 10 Stunden alleine unterwegs ein kann, ohne jemanden zu treffen, angehen.

Ein Hinweis noch zu der im Buch beinhalteten Packliste: Diese ist nur ansatzweise tatsächlich in die einzelnen Tourpakete aufgeteilt. Es kommt zum Beispiel nicht deutlich heraus, dass man für eine Tour von Hütte zu Hütte (wie im Buch beschrieben) KEINE Isomatte und KEINEN winterfesten Schlafsack benötigt. Das Gewicht kann man sich eindeutig sparen!!! Alle Hütten haben Betten, wenn sie voll sind, erhält man eine Matratze. Dazu gibt es Bettzeug, dass man aber nur nutzen darf, wenn man einen Hütten-Schlafsack dabei hat. Die 30 g Hüttenschlafsack tragen sich aber wesentlich angenehmer und platzfreundlicher als ein 1 kg Schlafsack, den man nur bei Übernachtungen im Zelt benötigt.

Zusammenfassend kann man sagen, dass das Buch zusammen mit einer 1:50.000 Karte eine ordentliche Grundlage für eine Trekking-Tour durch die Hardangervidda darstellt. Man sollte die Naturgefahren und die Streckenlänge nicht unterschätzen, sich vom teilweise anhaltenden Dauer-Regen und Nebel nicht ins Bockshorn jagen lassen, dann wird man mit einer schönen, wenn auch anstrengenden Tour, die teilweise atemberaubende Ausblicke bereithält, entlohnt.
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