Pressestimmen
"Der Meister der kleinen Form." Soziologie "Immer gewinnt Paris seinem Sujet durch begriffliche Genauigkeit und klaren Blick Zugangsweisen ab, die auf eine packende Art und Weise das Thema - nicht aber den Leser - erschöpft zurücklassen." Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie "Eine Sammlung kurzer soziologische Essays zur Frage von Macht und Normalität. Insbesondere die Durchleuchtung von Machtritualen in Alltagssituationen bietet spannende Ansätze zu ihrem Verständnis - obwohl sich der Autor durchweg als Befürworter von Herrschaft erweist." Fragend voran - Hefte zu Widerstand & Vision
Kurzbeschreibung
Die alltäglichen Phänomene der Macht können spektakulär, direkt oder unscheinbar sein, immer jedoch sind sie ambivalent: Macht stiftet Normalität, indem sie einen Rahmen etabliert, der zugleich Freiheiten nimmt und Sicherheiten gewährt. Macht ist andererseits stets umkämpft. Die Normalität muss ständig neu verhandelt werden in Machtkämpfen, die das Universum unterschwelliger Spannungen und Konflikte sichtbar machen, das jedem auch noch so stabil erscheinenden Status quo einer Gesellschaft zugrunde liegt. Die Verwobenheit von Macht und Normalität steht im Zentrum der Arbeiten von Rainer Paris. In seinen Aufsätzen zeigt er sich als sorgfältiger Beobachter der sozialen Wirklichkeit, der die Prozesse und Strukturen der Macht in ihrer allgemeinen Grammatik wie auch in ganz alltäglichen Situationen, sei es beim Warten auf einem Amtsflur oder beim Halten einer Festrede, aufdeckt und analysiert.