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Wir in Nordrhein-Westfalen 12. Schimanski, Kuzorra und andere. Polnische Einwanderer im Ruhrgebiet zwischen Reichsgründung und Zweitem Weltkrieg Gebundene Ausgabe – 1. November 2006


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 300 Seiten
  • Verlag: Klartext; Auflage: 1 (1. November 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3898616894
  • ISBN-13: 978-3898616898
  • Größe und/oder Gewicht: 14,4 x 3,5 x 19,3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 726.834 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Dittmar Dahlmann, geboren 1949 in Düsseldorf, hat ebenda Geschichte und Philosophie studiert und wurde 1983 promoviert. Er habilitierte sich an der Universität Freiburg und ist seit 1996 Professor für Osteuropäische Geschichte an der Universität Bonn.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

Von Lothar Völler am 18. Juni 2014
Verifizierter Kauf
Das Buch enthält dreizehn Artikel von polnischen und deutschen Autoren zum Thema "Ruhrpolen". Die Texte sind knochentrocken, d.h. faktenreich, sachbezogen , unideologisch und ohne journalistischen Firlefanz ; m.a.W. : angenehm zu lesen. Viele Fußnoten erläutern, ergänzen und belegen die dargestellten Sachverhalte. Im Literaturverzeichnis ca. 270 Titel. Die erste Ausgabe des Buches erschien 2005. Wann die Artikel im einzelnen geschrieben wurden, ist nicht erkennbar. Jedenfalls ignorieren die Autoren und auch die Übersetzer (weil sie klug sind) die idiotische Rechtschreibreform.
Hinweise zum Inhalt:
Nach der Reichsgründung beschleunigte sich die industrielle Entwicklung. Insbesondere die Zechen an der Ruhr suchten zusätzliche Arbeitskräfte. Man warb um sie mit keinesfalls leeren Versprechungen (z.B. 8-Std.-Tag) in den östlichen Provinzen des Reiches: in Schlesien , Pommern , Posen, Ost-und Westpreußen. Aus Ostpreußen kamen "preußische Masuren" und aus den anderen Provinzen "preußische Polen". Die Masuren waren fromm-evangelisch und hießen Kuzorra, Szepan , Kaczmarek, Matwiejczyk . . . Die anderen waren fromm-katholisch und hießen Mieczykowski, Domanski, Kapitulski, Wojiczykowski . . . Polen schickte Priester, damit die Kumpel polnisch beichten konnten. Die Bismarck-Regierung argwöhnte, daß diese Polen ( = preußische Staatsangehörige) die Kirchen und die Sozialdemokratie stärken könnten. Das Ansehen der Immigranten in der Bevölkerung war nicht gut ("dreckiger Polak", "polnische Wirtschaft"). Es gab mal eine Wurmepidemie, die ihnen angelastet wurde. Konter: "Polacken sind dreckig, aber nicht doof.
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