Produktinformation
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Auch etwas nüchterner betrachtet hat der Stockgang, den zuallererst Skilangläufer als Querfeldein-Sommertraining genutzt haben, beträchtliche Vorteile: Im Gegensatz zum Radfahren oder auch Laufen werden bis zu 90 Prozent aller Muskeln aktiviert, fast der gesamte Oberkörper wird mittrainiert. Und im Vergleich zum Jogging ist die Belastung für Gelenke und Wirbelsäule erheblich geringer. Insofern ist es tatsächlich die ideale Sportart für Einsteiger, Übergewichtige und Menschen mit geschädigten Knien oder Sprunggelenken: Strunz erklärt in seinem Ratgeber auf seine bekannt erfrischende Art alles, was der Nordic-Walker wissen muss: Von Ausrüstung und Technik über typische Anfänger-Fehler bis hin zu den verschiedenen Arten des Trainings wie "Easy-going" oder "Ich-will-mehr".
Aber warum heißt das Buch eigentlich Nordic Fitness? Weil man mit den Stöcken -- wie Strunz zeigt -- noch andere Sachen anstellen kann: Dehnübungen werden mit ihnen gleich interessanter. Und sogar "Krafttraining mit Stöcken" ist möglich. Rollerbladern verleihen die Stöcke zusätzlichen Schwung -- auch diesem Thema widmet das Buch einige Seiten. Und am Ende will Dr. Strunz im Überschwang gar noch das Nordic Skiing als neuen Trend ausrufen. Doch das ist zu viel des Guten. Denn dummerweise kennt man diesen vermeintlichen Trend bereits geraume Zeit unter dem Namen Skilanglauf. --Christian Stahl
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
33 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Ok aber nicht erstklassig,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Nordic Fitness (Taschenbuch)
Das Buch ist ganz ok, aber eben nicht erstklassig. Wenn man diese übersteigerten Jubel-Euphorie-Sprüche von Strunz, die manchmal zu penetrant wiederholt werden, einmal außen vor läßt, so findet man in dem Buch eigentlich alles was man an Grundlagen und Details zum Thema Nordic Walking wissen muss. Ein wirkliches Praxisbuch ist das "Werk" aber nur zum Teil. Einmal sind die Abbildungen nicht selten zu klein, dass man verschiedene Techniken nur erahnen kann. Der Text ist leider auch ab und an zu abstrakt, als dass er eindeutig genug die Technik des Nordic Walking beschreiben würde. Beim Lesen merkt man deutlich, dass der oder die Autoren mit dem Sport deutlich mehr Erfahrung haben als mit dem Umgang mit Sprache, denn manche Passagen lesen sich dermaßen hölzern und bockig. Außerdem fehlen mir einfach zu viele Fragen aus der und für die Praxis, die sich mir beim Start mit Nordic Walking gestellt haben. So bleiben folgende Punkte (ich nenne nur einige wichtige) völlig unbeantwortet:1. Welche verschiedenen Handschlaufensysteme gibt es und welche eignent sich wofür und für wen? Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
28 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
GNADENLOS EHRLICH,
Von Gabi Frase (Peine Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Nordic Fitness (Taschenbuch)
Ein super Buch!Obwohl mir persönlich Herr Strunz (bekannt durchs Fernsehen) überhaupt nicht sympatisch ist, ist dieses Buch einfach super. Es ist einfach mitreißend. Die Technik wird sehr gut erklärt und auf den vielen Fotos sieht man alles nochmal "life" . Alle Aspekte werden genau untersucht (z.B. Ausrüstung, aber auch das Verhalten der "Nicht Nordic walker"). Er geht auf das mögliche Zusatz Muskeltraining mit den Stöckern ein, zeigt Möglichkeiten auf, Fehler zu vermeiden, oder eingeschlichene Fehler abzustellen und vegißt auch die Stretching Übungen nicht. Es bleibt nicht aus, das man bei mehreren Passagen schmunzeln muß, oder aber in lautes Lachen ausbricht. Einfach toll, sehr zu empfehlen! Ein angenehmes Preis-Leistung Verhältnis! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Preis und Inhalt im günstigsten Verhältnis.,
Von
Rezension bezieht sich auf: Nordic Fitness (Taschenbuch)
Wer einmal als Flachländer am ersten Urlaubstag im Hochgebirge 1000m Höhenunterschied ohne Stöcke abgestiegen ist und dann drei Tage lang Schmerzen in den Knien hatte, im nächsten Jahr dieselbe Strecke aber mit Teleskopstöcken gegangen ist, der wird den Unterschied sofort begreifen und von nun an im Gebirge und unebenem Gelände sich mit zwei Stöcken bewegen. Ob im Flachland auf Asphalt die Stöcke von Vorteil sind, darüber kann man geteilter Meinung sein. Wer sehr schnell geht, der bewegt die Arme kräftig und von ganz alleine mit. Das hat nichts zu tun mit dem verkrampften Hochnehmen der Arme bei eher schleichendem kraftlosen Schritt, wie man das in der letzten Zeit in städtischen Parks immer häufiger sieht. Es scheint der letzte Spleen der Mode zu sein, dem diese Bedauernswerten, die dem nächsten Herzinfarkt entgehen wollen, mit ihren lächerlichen Bemühungen ihr Opfer bringen. Darum geht es bei Strunz nicht, sondern um die Fortbewegung mit Stöcken. In dem Buch findet man alles Wissenswerte dazu, anschaulich bebildert und mit Humor und Schwung geschrieben. Wer noch offene Fragen hat, sollte sich bei ihrer Beantwortung auf seinen gesunden Menschenverstand verlassen. Auch sind die gymnastischen Übungen mit den Stöcken, mit denen Strunz das Buch angereichert hat, wahrscheinlich für den überflüssig, der den ganzen Tag mit ihnen im Gelände unterwegs war. - Der Rezensent ist seit Kindesbeinen an Skilangläufer und im Erzgebirge groß geworden. Wir sind schon vor über 40 Jahren auf festgefahrenen Waldstraßen gern „Schlittschuhschritt" gefahren, wie es damals hieß, als der Leistungssport das Skaten noch gar nicht erfunden hatte. Als ich vor 14 Jahren die ersten Inline-Skater sah, bewunderte und beneidete ich die Jugend und hielt mich dafür für zu alt. Als dann in einem Winter vor 8 Jahren selbst in den Kammlagen der Mittelgebirge kein Schnee lag, kaufte ich mir doch die Inline-Skates mit fünf Rollen, die ich heimlich schon anprobiert hatte. Da mir dieser Sport etwas einseitig nur die Beine zu belasten schien, kaufte ich mir Exel-Skistöcke der allerbesten Qualität mit spezialgehärteten Spitzen, die auch auf Asphalt greifen (Gummi rutscht hoffnungslos weg), und in einer Länge, die noch bis zu den Ohren reicht, wenn man auf den Rollen steht. In Leipzig war ich der erste Verrückte, der sich auf diese Art fortbewegte, und über den Bericht des ersten in Strunzs Buch, der Mallorca auf diese Weise in Erstaunen versetzte, kann ich nur bestätigend schmunzeln. Aus dem Buch erfahre ich nun, daß es sich um eine neue Sportart handelt: Nordic Blading. Ein toller und rasanter Sport, sehr gesund, solange man dabei nicht stürzt. Ohne Schutzkleidung sollte man deshalb nie fahren und besonders auf Hunde und Radfahrer achten. Eine Warnung fehlt in dem Buch: Wenn man an Hunden vorbeifährt, sollte man die Stöcke lieber schleifen lassen. Auch friedliche Hunde können zum Erstaunen ihrer Besitzer plötzlich angreifen, wenn man ihnen mit Stöcken, die sie in dieser Verwendung noch nie gesehen haben, vor der Nase herumfuchtelt. - Inzwischen bin ich längst nicht mehr allein, wenn ich Inline-Skate mit Stöcken fahre. In Schweden gibt es sogar Eisschnelläufer, die große Distanzen mit Stöcken fahren. - Das Buch und die Einsichten von Strunz verdienen weiteste Verbreitung. Auf die Welle versuchen inzwischen viele mit aufwendigen und gut aufgemachten Büchern aufzuspringen, doch bei Strunz findet man alles Notwendige zu einem guten Preis.
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