Phoebe MacNamara ist Polizistin, genauer gesagt Unterhändlerin der Polizei in Sachen Geiselnahmen, Selbstmordversuchen, etc. Bei einer gescheiterten Verhandlung gerät sie mit einem ihrer Untergebenen aneinander, der daraufhin suspendiert wird und sie später brutal angreift. Da scheint es nur logisch, dass auch andere Vorfälle, die tief in ihren privaten Bereich eindringen und sie verängstigen, aber auch beruflich ruinieren sollen, auf sein Konto gehen. Doch im Laufe der Ermittlungen zeigt sich, dass da ein anderer Täter am Werk ist und auch ihre Familie und ihren neuen Freund, den Barbesitzer Duncan Swift mit hineinzieht.
Mit diesem Film ist eine recht gute Umsetzung des gleichnamigen Buches von Nora Roberts gelungen, auch wenn es natürlich wie bei so vielen dieser Filme trotzdem Änderungen und Auslassungen gibt: Phoebes Familie und ihr Hintergrund kommen kaum vor, die Beziehung zu Duncan steht noch mehr im Hintergrund als im Buch, die Haupthandlung verläuft etwas anders, etc. Aber wie schon mit dem Buch ist hier ein spannender, recht ansprechender Krimi gelungen, die Hauptdarsteller können überzeugen ebenso wie die Handlung, die man problemlos auch ohne die Buchvorlage versteht.
Ich habe das Buch einmal als eines der besten von Nora Roberts bewertet, daran kommt der Film nicht heran, schon weil er nicht so viele Nebenschauplätze und Beschreibungen einflechten kann, dennoch ist dieser Film ein unterhaltsamer, spannender Abendfüller und besser als so manch andere Nora-Roberts-Verfilmung.