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Nora Bossong



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Interview mit Nora Bossong


Dein letztes Buch, Webers Protokoll, handelte von einem deutschen Diplomaten, der während der Nazizeit zum Fluchthelfer wird. Dein erstes Buch war die Geschichte einer Patchworkfamilie. Gesellschaft mit beschränkter Haftung handelt nun vom Aufstieg und Fall eines Familienunternehmens. Diese Themenvielfalt ist wirklich erstaunlich, zumal du darüber hinaus regelmäßig Gedichte veröffentlichst. Wie erklärt sich diese Themenvielfalt? Und wie groß ist für dich der Unterschied zwischen Prosa und Lyrik, wie schaffst du es, dich so scheinbar problemlos zwischen den beiden Genres zu bewegen?
Die Themenvielfalt liegt wohl an meiner generellen Neugier: Ich will ja etwas von der Welt um mich her begreifen, und ich empfinde es als Privileg, durch meine Arbeit als Autorin die Zeit dazu zu haben, mich während der Recherche und des Schreibens, mittels Lektüre und vieler Gespräche in immer neue Themenkomplexe und Fragestellungen hineinzudenken. Der Wechsel zwischen den Genres ist dabei hilfreich – wenn ich in einem Genre vor einer Mauer stehe, wechsle ich in das andere und stelle, wenn ich zurückkehre, fest, dass neben der Mauer doch viele gehbare Wege verlaufen.

Du schreibst über die globalisierte Weltwirtschaft, ein höchst aktuelles Thema, das bisher in der Literatur eher vernachlässigt wurde. Wie kamst du zu diesem Thema?
Da frage ich mich eher: Wieso kommen so viele nicht zu dem Thema? Es ist ja derzeit allgegenwärtig. Und nicht nur derzeit – Wirtschaft war und ist immer ein wichtiger Teil des Lebens gewesen und verrät viel darüber, wie innerhalb der Gesellschaft miteinander umgegangen wird.

Luise Tietjen ist eine ungewöhnlich starke moderne Frau, die sich sehr vielen Anforderungen stellen muss und die mit ihren Aufgaben wächst. Ist Luise eine Figur, die dir sehr nahe kommt, die viele Gemeinsamkeiten mit dir hat?
Luise ist ja nicht nur sehr stark, sie muss auf der anderen Seite auch einen immensen Mangel wegstecken. In ihrer Familie streitet jeder für seine eigenen Interessen und selbst bei ihrem Freund kann sie nie sicher sein, ob er sie liebt oder doch eher ihre Position in der Firma. Sie selbst gesteht sich, je erfolgreicher sie für die Firma eintritt, immer weniger Gefühle zu. An ihr zeigt sich, was unserer Generation alles möglich ist, aber auch, was dies im schlimmsten Fall kosten kann. Das hat natürlich auch mit mir zu tun, aber ich glaube, mit vielen jungen Leuten heutzutage.

Wie kann man sich deinen Schreiballtag vorstellen? Kannst du überall und jederzeit schreiben oder folgst du beim Schreiben festen Ritualen und Gewohnheiten?
Das kommt darauf an: Wenn ich bereits mitten in einer Geschichte bin, dann kann ich (fast) überall schreiben. Im Warteraum vor dem Uni-Prüfungsamt habe ich schon Szenen geschrieben und mitten in der Nacht in der Berliner Ringbahn. Anders ist es zu Beginn eines neuen Romans – wenn ich noch auf der Suche nach Figuren, Konflikten und Orten bin. Dann muss ich ausgeschlafen sein und brauche die Ruhe meines Arbeitszimmers oder, noch besser, einen Ort, an dem die Geschichte tatsächlich spielen könnte.

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