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Non-dualistische Medientheorie. Eine philosophische Grundlegung.
 
 
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Non-dualistische Medientheorie. Eine philosophische Grundlegung. [Broschiert]

Stefan Weber

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Selten werden die Prämissen unseres medialen Weltbezugs so gründlich und nachvollziehbar zugleich demontiert." Medienimpulse - Zeitschrift für Medienpädagogik Webers Buch ist eine beeindruckende Tour d'Horizon durch interessante philosophische Ansätze, die er auf ihre Lösungsmöglichkeit überprüft, aus dem dualistischen Denken herauszukommen, wie Hegels Dialektik oder Günthers triadische Logik. (Publizistik, 02/2007)

Kurzbeschreibung

Die 1992 publizierte non-dualistische Philosophie Josef Mitterers bricht mit der kategorialen Unterscheidung von Sprache und Wirklichkeit. Sie stellt die Bezugnahme sprachlicher Beschreibungen auf Objekte der Wahrnehmung in Frage und entwickelt ein Denkmodell, bei dem Beschreibungen nicht auf Objekte gerichtet sind, sondern an Objekte als bislang vorliegende Beschreibungen anschließen.

Stefan Weber macht dieses Modell für die Medienwissenschaft nutzbar. Er zeigt, wie eine non-dualistische Medientheorie – auch im Gegensatz zur Voraussetzung eines Dualismus von Fakten und Fiktionen oder von Wahrheit und Lüge – eine Alternative im Denken ermöglicht.

Klappentext

"Kommunikator", "Medium" und "Rezipient" sind die drei Basisbegriffe der Kommunikationswissenschaft. Erkenntnistheoretisch werden mit ihnen meist stillschweigend "Subjekt", "Vermittlung" und "Objekt" vorausgesetzt. Stefan Weber problematisiert diese Setzungen vor allem mit Hilfe der Dualismuskritik des italienischen Linguisten Silvio Ceccato. Zentrales Anliegen Webers ist die Adaption der "Nicht-dualisierenden Philosophie" Josef Mitterers für die Medienwissenschaft. Wird auf die Unterscheidung von Beschreibung und beschreibungsverschiedener Wirklichkeit verzichtet, hat dies grundlegende Auswirkungen auf die Debatte über Medium und Realität.

Das Buch bildet das erkenntnistheoretische Fundament einer neuen Medientheorie im Sinne einer Alternative zu Realismus und Konstruktivismus.

Über den Autor

Dr. Stefan Weber ist Medienwissenschaftler aus Salzburg (A), Habilitand an der Universität Wien und wissenschaftlicher Mitarbeiter der Österreichischen Medienakademie (Kuratorium für Journalistenausbildung).

Herausgeber von "Theorien der Medien. Von der Kulturkritik bis zum Konstruktivismus" (UVK/UTB 2003) und Autor mehrerer Bücher zu Journalismus, Medien- und Erkenntnistheorie (u. a. "Was steuert Journalismus? Ein System zwischen Selbstreferenz und Fremdsteuerung", UVK 2000; "Nachrichtenkonstruktion im Boulevardmedium. Die Wirklichkeit der 'Kronen Zeitung'", Passagen 1995 und "Die Dualisierung des Erkennens. Zu Konstruktivismus, Neurophilosophie und Medientheorie", Passagen 1996).

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