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Leiden Sie an Nomophobie? Von Handysucht, Winkefleisch und anderem geilen Zeug
 
 

Leiden Sie an Nomophobie? Von Handysucht, Winkefleisch und anderem geilen Zeug [Kindle Edition]

Kirsten Wendt
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

Kindle-Preis: EUR 0,99 Inkl. MwSt. und kostenloser drahtloser Lieferung über Amazon Whispernet



Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Zwölf thematische Leckerbissen:

Lüp dich <3 – Virtuelle Liebe
Nomophobie – Die Angst vor dem Offline
Diät hilft nicht bei Winkefleisch
Geil ist ein geiles Wort
Jugendsünden der 80er Jahre – Stiefeltrinken und kollektive Betroffenheit
Das perfekte Muttertier – ein bastelndes Allroundtalent
Die nervigsten Ratschläge gegen Migräne
Dieses Jahr schenken wir uns nichts!
Weihnachtsserien im ZDF – mit Anna und Silas durch die Achtziger Jahre
Nich lang schnacken, Kopp inn Nacken – Metaphern im Plattdeutschen
Die Nymphomanin – Sexsüchtige oder gestörte Persönlichkeit?
Die Psychopathin – Meisterin im Verbergen ihrer Gefühlskälte


Leseprobe:

Es gab Popper, Punker, Ökos und ganz Normale. Die Normalen nannten sich nicht so, sie waren schließlich in der Überzahl. Zu den Poppern konnte man nur gehören, wenn die Eltern in der Lage waren, Lacoste-Klamotten und Tennis-Unterricht zu finanzieren. Punker wurden erst später namentlich zu Punks und waren die heimlichen Stars. Heute wären sie cool, aber der Begriff existierte noch nicht. Was aber jeder erreichen konnte, war das gepflegte Ökotum. Betroffenheit war schwer angesagt, und Demos besuchten die Schulen gleich kollektiv. Ganze Kinos wurden angemietet, um "The day after" zu schauen und hinterher heulend im Kiefer-Jugendzimmer Apfeltee zu trinken. (Jugendsünden der 80er Jahre)


Hat Mutti eigentlich weder Lust auf Shoppingtouren noch auf Sex, liegt das ganz klar daran, dass sie nie an sich denkt. Genau darum sollte ja auch der Nachwuchs zum geeigneten Zeitpunkt in den Kindergarten gegeben werden. Dort darf man den Erzieherinnen nicht widersprechen, sollte aber zu jedem erdenkbaren Zeitpunkt freudig erregt sein, wenn es ans mütterliche Laternebasteln, Kuchenbacken oder Spielplatzrenovieren geht. Alle Mamas sind bei so etwas Naturtalente. Nur Akademikerinnen dürfen passende Ausreden für die verhassten Tätigkeiten in Anspruch nehmen. (Das perfekte Muttertier)


Wieso hat der andere eigentlich so gelächelt, als er verstohlen auf sein Handy linste? Und warum löscht er neuerdings regelmäßig den Verlauf im Internet Browser? Für viele vermeintlich Betrogene ein klarer Fall für Handlungsbedarf. Es wird spioniert, was das Zeug hält. „Wir würden niemals an das Handy des anderen gehen“ ist eine der gängigsten Lügen überhaupt. (Lüp dich)


Typische Witze, die von Frauen dieser Gattung handeln, klingen etwa so: "Bitte helfen Sie mir, Herr Doktor, alle sagen, ich sei eine Nymphomanin!" "Keine Sorge, ich kümmere mich darum. Sie können meinen Penis jetzt übrigens loslassen!" Schon befindet man sich mitten im Dilemma der Begriffserklärung rund um die Nymphomanie. Geradezu absurd klingt es selbst für die phantasievollsten Männer, dass sich eine Patientin ohne Umwege sofort am besten Stück ihres Arztes zu schaffen macht. So etwas gibt es doch bestimmt nur in erotischen Träumen – oder sind dort draußen tatsächlich Frauen unterwegs, die immer nur an das Eine denken? (Die Nymphomanin)






Umfang: 7.600 Wörter

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 122 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 34 Seiten
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B006G9ETHY
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: #5.378 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Köstlich! 7. März 2012
Format:Kindle Edition
Kirsten Wendt hats einfach drauf! Schon der "doofe Kopfmann" hatte mich begeistert und auch hier gehts locker-flockig weiter mit stilvoller, liebevoller Kritik am Zeitgeist. Nie beleidigend, sondern immer mit einem wohlwollenden Augenzwinkern und Verständnis für die oft auch liebenswerten Unzulänglichkeiten der Mitmenschen.

Hat mir eine schöne, vergnügliche Stunde bereitet und ich freue mich auf weiteren "Aktionismus" der Autorin!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Wilh Ruprecht Frieling TOP 1000 REZENSENT
Format:Kindle Edition
Nomophobie? Schon wieder ein neuer Begriff, eine seltene Krankheit, eine ausgefallene Mode?

Kirsten Wendt hilft weiter: Nomophobie ist ein Kunstwort aus dem englischsprachigen Raum und eine vom UK Post Office geprägte Abkürzung für "'No Mobile Phone - Phobia'", wörtlich "Kein-Handy-Angst"'. Als Nomophobie bezeichnet man die Angst, mobil unerreichbar für soziale und geschäftliche Kontakte zu sein. Es geht also um jene brandaktuelle Erkrankung des Zeitgeistes, der uns an allen Ecken und Kanten mit dem Handy am Ohr begegnet.

Die Autorin verrät dem Leser ihres Buches zum Thema zwar nicht, ob sie selbst zu den Handysüchtigen zählt. Vielleicht besitzt sie nicht einmal einen sprechenden Knochen, wie Catweazle, der aus dem Mittelalter in die Siebzigerjahre des 20. Jahrhunderts katapultierte Zauberer in der gleichnamigen TV-Serie der BBC das schnurlose Telefon nannte. Jedenfalls hat sie sich mit dem Thema ausführlich beschäftigt. Was dabei herausgekommen ist, lässt sich in ihrem Elektrobuch nachlesen.

Dabei erweist sich Kirsten Wendt als geübte Erzählerin, die locker und launig selbst schwierige Themen in den Griff bekommt, und so bleibt sie auch nicht beim Thema Handysucht stehen. Vielmehr schlägt sie einen Bogen über Winkefleisch, Jugendsprache und Migräne bis hin zur Sexsucht. Wie sie es schließlich sogar schafft, Nomophobie und Nymphomanie zu verknüpfen, das soll hier nicht verraten werden. Dazu muss man/frau schon selbst dieses kleine Büchlein lesen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Viel gelacht 11. April 2012
Von Hippe
Format:Kindle Edition|Von Amazon bestätigter Kauf
Sehr lustiges Buch über wirkliche Alltagssituationen. Habe mich an manchen Stellen wiedererkannt. Ein schönes E-Book für zwischendurch, habe es in einem Rutsch gelesen.
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