Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Toller Nachfolger zu "Wüstenblume", 10. Dezember 2003
Von Ein Kunde
Schon damals habe ich den Erstling von Waris Dirie regelrecht verschlungen. Ähnlich ging es mir bei "Nomadentochter". Ich habe das Buch innerhalb sehr kurzer Zeit gelesen. Da ich selber Moslem bin kann ich sie in sehr vielen Dingen sehr gut verstehen. Ich habe die anderen Rezensionen gelesen und weiß nicht warum man sich über solche Kleinigkeiten ärgern kann. Die Beschneidung bei Männern ist doch etwas ganz anderes! Die Entfernung dieses Stückchen Hautes dient lediglich der Hygiene und schränkt den Mann in seiner Sexualität nicht ein. Vielleicht bin ich deshalb dieser Meinung weil ich selber Moslem bin (allerdings ist in unserem Kulturkreis die Beschneidung der Frau nicht üblich). Bitte lest das Buch selber und macht euch ein eigenes Bild. Ich empfehle dieses Buch JEDEM der "Wüstenblume" gelesen hat und der neugierig ist wie Waris' Leben weitergeht. Auf jeden Fall empfehlenswert.
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28 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Keine gute Fortsetzung..., 20. Januar 2003
Rezension bezieht sich auf: Nomadentochter (Gebundene Ausgabe)
Nachdem ich bereits "Wüstenblume" gelesen hatte war ich gespannt welchen Inhalt Waris Diries 2. Buch wohl haben würde, da ein Großteil ihrer Lebensgeschichte schon im 1. Buch niedergeschrieben steht. Leider entwickelte sich "Nomadentochter" dann wirklich so, wie sich am Anfang schon vermuten ließ, nämlich als ein einziger Reisebericht der durch willkürlich (und oft auch unnötig) eingefügte Rückblenden künstlich langgestreckt und wie eine auf schnellen Profit ausgerichtet, zusammengeschusterte Fortsetzung erscheint. Es ist nicht abzustreiten, dass das Buch interessante Einblicke in eine Lebensweise vermittelt die wir uns hier kaum vorstellen können, andererseits werden diese Einblicke von Waris Dirie aber oft sehr widersprüchlich beschrieben. Es deprimiert wenn man immer wieder lesen muß, als wie stark und selbstbewußt Waris Dirie sich selbst beschreibt, nur um wenig später festzustellen dass sie bei der nächsten Konfrontation mit einem männlichen Somali schon wieder den Kürzeren gezogen hat. Ich möchte dieses Buch nicht unbedingt als schlecht einstufen, aber ich denke doch dass man bei seiner Beurteilung stark differenzieren sollte was Waries Dirie tut und was Waries Dirie schreibt. "Nomadentochter" ist meiner Meinung nach, für einen Leser von "Wüstenblume", eine ziemlich überflüssige Lektüre und auch diejenigen die "Wüstenblume" noch nicht gelesen haben, sollten lieber dies nachholen anstatt zu "Nomandentochter" zu greifen.
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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Schaler Nachgeschmack, reicht nicht an Vorgänger heran!, 22. Oktober 2003
UN-Sonderbotschafterin Waris Dirie schildert im Nachfolgeband zu "Wüstenblume" ihre Rückkehr nach Somalia, um ihre Familie ausfindig zu machen. Zugegebenermassen ist die Schilderung der Wiederbegegnung - vor allem mit ihrer Mutter - nach mehr als 20 Jahren sehr ergreifend. Einerseits ist die Schilderung der somalischen Lebensweise, der mangelnden medizinischen Versorgung sowie der nur rudimentären Bildung erschütternd, andererseits ist das aber auch nichts Neues, um es einmal schroff zu formulieren. Berühren tut es die LeserInnen in diesem Fall sicherlich nur deswegen besonders, weil wir Waris Dirie im ersten Band schätzen gelernt haben. Natürlich konnte auch ich die innere Zerissenheit von Waris Dirie nachvollziehen, als sie erkennt, dass sie weder in der einen (westlich) noch in der anderen Welt (Somalia) richtig zu Haus ist, obwohl sie sich in beiden Welten zu bewegen weiß. Das Buch war sehr flüssig zu lesen und hat eigentlich alles, was ein gutes Buch braucht. Warum ist dann aber bei mir dieser schale Nachgeschmack geblieben? Ich kann es mir nicht genau erklären. Vielleicht hatte ich den Eindruck, dass die "Nomadentochter" nur noch ein Nachschub zur "Wüstenblume" war? Oder erschien mir die "Nomadentochter" lediglich als persönlicher Reisebericht in die weltanschauliche Steinzeit? Oder war ich vielleicht ganz einfach nicht in Stimmung für dieses Buch? Hätte ich vorher vielleicht nicht "Wüstenblume" lesen sollen, das mich sehr betroffen gemacht hat? Vermutlich von allem etwas. Lesen Sie "Nomadentochter" bitte und urteilen Sie selbst, aber bitte erwarten Sie nicht zu viel, sollten sie "Wüstenblume" bereits gelesen haben.
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