Das Buch lässt sich ziemlich schnell lesen. Es präsentiert nicht nur die Geschichte Alek, sondern auch das dunkle Gesicht eines langjährigen Krieges. Der Krieg in Sudan sollte hier nur als ein Beispiel betrachtet werden. Ich glaube, dass Ähnliches bzw. Schlimmeres in der Nazi-Zeit, in Nahosten, in Tschad oder in Lateinamerika passiert ist. Aleks Autobographie ist hier die Stimme von den stimmlosen Kindern, die vielen Grausamkeiten ausgesetzt sind. Durch mehr als ein Wunder konnte sie zwar dieser Situation entkommen, aber stellen wir uns vor, wie viele ihresgleichen durch den Krieg täglich ums Leben kommen. Bonseders faszinierend finde ich ihre Rückkehr nach Afrika durch Hilfsoragnisationen... Denn sehr früh sollte sie - wie Obama, Mandela usw. - mit dieser Identität zurechtzukommen.
Bestimmt wollte sie durch dieses Buch keine Gelder machen, denn die Realität wird den LeserInnen unverfälscht serviert. Dadurch wirkt die Geschichte sehr realistisch und authentisch. Selbst die Moral findet in diesem Buch ihren Stellenwert. Obwohl es sich um eine Autobiographie handelt, vermeidet sie aufgrund ihrer afrikanischen Identität und Erziehung, das Thema Sex in ihrem Leben näher zu beschreiben. Ich empfinde es als Zeichen des Respects vor den Sitten und der Moral im allgemeinen.
Gerne empfehle ich das Buch weiter.