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Der Nomadengott. Fantastischer Roman
 
 
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Der Nomadengott. Fantastischer Roman [Taschenbuch]

Gerd Scherm
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 245 Seiten
  • Verlag: Books on Demand GmbH; Auflage: 1 (Juni 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3833005688
  • ISBN-13: 978-3833005688
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.236.303 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Gerd Scherm
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Eine fantastische Geschichte! Gerd Scherm gelingt es, den Leser auf eine aberwitzige Reise von Theben nach Kanaan zu entführen und ihn stets zu fesseln." (Nürnberger Nachrichten )

"Gerd Scherms ´Nomadengott` ist ein köstlicher Roman, fesselnd bis zur letzten Zeile und dabei so leicht zu lesen, dass die Zeit nicht nur rasch vergeht, sondern einem sogar um die Ohren fliegt!" (Woche im Blick )

"Gerd Scherm unterhält seine Leser intelligent, vergnüglich und kurzweilig - was will man von einem Roman mehr." (www.phantastik.de ) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Ägypten im Jahr 1500 v.Chr.: der Pharao will alle Fremden aus dem Landwerfen und die Götter haben Probleme - miteinander und mit den Menschen. Ein Schreiber aus Theben führt seinen Stamm auf den Weg in die alte Heimat, findet unterwegs einen kleinen Gott und wird zum Propheten wider Willen. Es ist eine aberwitzige Reise durch ganz Ägypten bis nach Kanaan, der sich auch der Sänger El Vis aus Memphis und der Seher Nostr'tut-Amus anschließen. Und immer mischen die Götter kräftig mit, ob als Stier oder als Krokodil. "Der Nomadengott" ist eine spannende, temporeiche Reise durch das Auf und Ab menschlicher Gefühle, durch Passagen des Alten Testaments und durch die bizarre Welt der ägyptischen Götter. "Es macht Spaß, diesen Autor zu lesen. Nicht nur weil es schöne Geschichten sind, sondern vor allem, weil Gerd Scherm mit Humor und Augenzwinkern erzählt." Bayerischer Rundfunk. "Gerd Scherm hat Sinn für Humor: ein Lesevergnügen für trübe Stunden." Nürnberger Nachrichten.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein Nomadengott kommt selten allein., 28. Oktober 2009
Von 
M. Witzgall (Gilching) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Nomadengott. (Taschenbuch)
GON ist aber noch dazu ein absichtlich unbedeutender Gott.

Allmächtig sollen ruhig andere sein.

Er dagegen ist ungefähr 30x30x30cm klein und kurzsichtig.

Auch sein auserwählter Prophet und Held Seshmosis ähnelt eher einem ängstlichen und schmächtigen Bürokraten. Nagut, als anfangs angestellter ägyptischer Schreiber bzw. späterer pilgernder Tourist würde er sich ja auch eigentlich liebendgern aus den Problemen anderer heraushalten.

Doch zusammen mischen sie Menschen- und Götterwelten der Antike auf.

Mit Witz und Tücke füllen die Geschehnisse um Seshmosis dabei die plötzlich unvermuteten Lücken, welche in den Überlieferungen der alten Schriften noch unentdeckt schlummern.

Denn GON lenkt das Schicksal auf seine ganz spezielle leise Weise.

Je unbedeutender und unaufälliger desto effektiver das Ergebnis.

Und altbekannte Sagen und Überlieferungen bekommen plötzlich eine völlig neue Färbung.

--

Ich finde das Nomadengottkonzept einfach genial! Viel bekannter (historischer/mystischer) Hintergrund mit Neuem verwoben, lustig aber auch philosophisch dargereicht.

Gekonnt hat Gerd Scherm eigentlich nicht vorhandene Lücken alter historischer Werke genutzt und für Deine Zwecke gebraucht, ohne die ursprünglichen Überlieferungen unpassend zu verändern.

Götter und Helden erhalten interessante "neue" Charakterzüge und manch eine Wendung der "Geschichte" einen neuen direkt glaubwürdigen Hintergrund.

Super! Mir gefallen die Bücher sehr gut.

Einzig die vielen Götter- und Heldennamen haben mich manchmal etwas straucheln lassen. Trotzdem finde ich die Nomadengott Reihe einfach spitze.

Terry Pratchett und Douglas Adams lassen grüßen!
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25 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Wer sehen kann wird sehen - und köstlich amüsiert, 26. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: Der Nomadengott. (Taschenbuch)
Ich gestehe, wenn ein Buch so gehypt wird und mit so vielen Preisen übersät wird, bin ich skeptisch, auch wenn Gerd Scherm immer für intelligente, tiefsinnige Unterhaltung steht. Das Buch setzte sich auf der Leipziger Buchmesse unter 1500 Einsendungen als bestes Buch freier Autoren durch und gewann den mächtigen Autoren Award der Leipziger Messe. Nominiert für wichtige Fantastik-Preise, ein Loblied nach dem anderen in Internet-Foren - au weia, hier trete ich immer einen Schritt zurück.

Nun also in einem großen Verlag erschienen, musste ich es erst einmal selbst lesen, zweimal ehrlich gesagt, um die Zwiebelschalen des Sinns nach und nach gänzlich zu entblättern.

Zunächst kann man das Buch als hübsche Paraphrase vom Auszug aus Ägypten lesen, das kann man auch mit in den Urlaub lesen und wird vergnügliche Stunden mit dem Schreiber Seshmosis (allein dieses Wortspiel ist wunderbar!) erleben, wie er zum Führer und Propheten wider Willen mutiert. Gerds Gäule galoppieren gern und wild mit ihm durch und verteilen Wortwitz in wahren Massen.

Auf der zweiten Ebene sollte man vielleicht ein kleines Lexikon der ägyptischen Kultur bereitlegen. Wie in einem genial programmierten Computerspiel gibt es so viele Eastereggs zu entdecken, wenn man um die Ecke der Wörter und Gedanken herumlugt und die Anspielungen entschlüsselt.

Auf der dritten Ebene bleibt schließlich eine bitter ernste Wahrheit: Eine Geschichte über die Toleranz, über das Aufeinander-Zugehen und -Hören, eine anspruchvolle Allegorie zur Religions- und Kulturborniertheit und wie man sie human hin zur Toleranz auflösen kann. Plötzlich springt man vom alten Ägypten hinein in die Welt der Gegenwart, in eine Welt der Vertreibung und des Fremdenhasses und zwischen den humorvollen Zeilen steht eine denkbare Lösung.

Leider wird dieses Buch, das Anspruch und Anstand, Witz und Wärme verbindet, wahrscheinlich von viel zu wenigen gelesen werden. Jetzt verstehe ich die vielen Lobeshymnen in den Foren und füge diese als Amazon-Renzion hinzu. Selten ein so unbanales Buch gelesen!!! Kauft es, lest es, empfehlt es, verschenkt es!

***** Witz

***** Leichtigkeit

***** Unterhaltung

***** Anspruch

***** Anregung
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Das haben die Götter so herausgefordert ;-), 25. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Der Nomadengott. (Taschenbuch)
Gesagt wurde das Wichtigste bereits, also halte ich mich etwas knapper ;-)

Erwartungen konnten bei mir keine enttäuscht werden, da ich aus reinem Zufall auf das Buch stieß und daher gänzlich unbefangen herangehen konnte.

Die negativen Bewertungen kann ich absolut nicht nachvollziehen, da ich die Geschichte sehr kurzweilig und ausgesprochen amüsant fand. Verwirrt werden konnte ich auch weniger, da ich mich als Altertumswissenschaftler natürlich auf bekanntem Terrain bewegte, aber auch ein Laie kann sich da leicht reinlesen, zumal ja nicht alle Namen so wirklich ägyptisch sind ;-) Gerade diese Wortspiele und der geniale Wortwitz machen einen unglaublichen Spaß, dazu die sympathischen Charaktere und die wohl liebenswerteste Gottheit der Religionsgeschichte - ich habe das Buch in einem Tag verschlungen!
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