Aus der Amazon.de-Redaktion
Dieser Film ist eine Hommage an die Zugvögel und ihre schier unglaublichen Leistungen, die sie jedes Jahr auf ihren Wanderungen vollbringen. Produzent und Regisseur Jacques Perrin, der zuletzt mit
Mikrokosmos - Das Volk der Gräser einen internationalen Erfolg verbuchen konnte, filmte drei Jahre lang auf allen fünf Kontinenten, um die verschiedensten Vogelarten auf ihren weiten Flügen zu beobachten. Einige Gänse, Störche, Kraniche und Pelikane gewöhnte er in seiner Zuchtstation in Frankreich an die Nähe des Menschen, sodass sie später direkt neben den Leichtflugzeugen mit den Kameramännern flogen. Das Ergebnis sind einmalige Aufnahmen der hoch oben in der Luft fliegenden Tiere, die dem Zuschauer das Gefühl vermitteln, zwischen den Vögeln im Schwarm mitzufliegen -- man spürt geradezu den Lufthauch ihres Flügelschlags.
Kaum ein Kommentar unterbricht die häufig atemberaubend schönen Bilder, nur einige eingeblendete Hinweise auf die Vogelarten und die enormen Strecken, die sie zurücklegen, dienen als Erläuterung. Sonst werden die Aufnahmen allein von Naturgeräuschen und einer eindringlichen, auf sie abgestimmten Musik begleitet. Faszinierende Bilder bleiben im Gedächtnis haften: Ein winziger Kolibri wagt sich auf das weite Meer hinaus; Störche landen in sengender Sonne auf endlosen, gelborange strahlenden Sanddünen mitten in der Wüste; Gänse fliegen über rot gefärbte, herbstliche Wälder; elegante Kraniche laufen durch eine bunt blühende Wiese; Albatrosse segeln ohne mit den Flügeln zu schlagen dicht über das azurblaue Meer. Der Film bietet jedoch keineswegs nur idyllische Szenen: So wird mehrfach gezeigt, wie die größeren Vögel die kleineren jagen und töten. Auch die wenig erfreulichen Einwirkungen des Menschen, sei es als Jäger oder als Umweltverschmutzer, spart der Film nicht aus. Es werden aber auch zwei kleine, herzerwärmende Begegnungen zwischen Vögeln und Menschen eingeflochten, die ganz ohne Worte auskommen.
Der Zuschauer bleibt am Ende von der Bilderflut überwältigt zurück. Manchmal hätte man sich etwas weniger rasch aufeinander folgende Schnitte gewünscht, um einzelne Szenen länger genießen zu können. Da bleibt einem eigentlich nur eines übrig: zurückspulen und noch einmal ansehen! --Elke Wolter
Video Jakob Kurzinhalt
Dem Lauf der Jahreszeiten folgend, zeigt "Nomaden der Lüfte" Zugvögel auf ihrer Reise von einem Breitengrad zum nächsten. Auf ihren Wegen müssen sie eine Vielzahl von Gefahren überwinden, die jeden Flug zum letzten machen können: das Wetter, die endlosen Weiten der Ozeane, riesige Bergmassive, glühende Wüsten und Raubtiere aller Art. Zum Frühlingsanfang beginnt das Abenteuer. Über atemberaubende Landschaften geht die Reise der Vögel und der Kamera, die so dicht an ihnen dran ist, als würde sie mit ihnen fliegen, bis der Planet einmal von Pol zu Pol umrundet ist...
VideoMarkt
Jahr für Jahr nehmen Milliarden von Zugvögeln, einer inneren Stimme gehorchend, den beschwerlichen Weg von Winter- zu Sommerquartier und vice versa auf sich und legen dabei unermessliche Strecken zurück. Von einem Pol zum anderen und ausgerüstet mit diversen Flugobjekten hat Naturfilmer Jacques Perrin Dutzende Vogelarten auf ihren Migrationen begleitet. Von seinen weiten Reisen hat er noch nie zuvor gesehene Bilder von atemberaubender Schönheit mitgebracht, die uns die gefiederten Athleten näher bringen.
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Einmal den Globus aus der Vogelperspektive sehen und mit den Tieren gemeinsam dem Wetter, geografischen Herausforderungen und Gefahren trotzen - das war Perrins Traum. Zusammen mit seiner Crew bereiste Perrin ("Mikrokosmos - Das Volk der Gräser") 25 Länder und setzte Ultraleicht-Flugzeuge, Motordrachen und Segelflieger ein, um mit den fliegenden Hauptdarstellern auf Augenhöhe zu sein. Die Anstrengungen haben sich gelohnt, denn der schöne Naturfilm war schon in den Kinos außergewöhnlich erfolgreich.
Blickpunkt: Film
Von einem Pol zum anderen und ausgerüstet mit diversen Flugobjekten begleitete Naturfilmer Jacques Perrin Dutzende von Vogelarten auf ihren beschwerlichen Wegen vom Winter- zum Sommerquartier und vice versa. Von seinen weiten Reisen brachte er nie zuvor gesehene Bilder von atemberaubender Schönheit mit.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Ungewöhnlicher Dokumentarfilm über Zugvögel als Sinfonie der Bewegung gestaltet.
Kurzbeschreibung
Dem Lauf der Jahreszeiten folgend, zeigt "Nomaden der Lüfte" Zugvögel auf ihrer Reise von einem Breitengrad zum nächsten. Auf ihren Wegen müssen sie eine Vielzahl von Gefahren überwinden, die jeden Flug zum letzten machen können: das Wetter, die endlosen Weiten der Ozeane, riesige Bergmassive, glühende Wüsten und Raubtiere aller Art. Zum Frühlingsanfang beginnt das Abenteuer. Über atemberaubende Landschaften geht die Reise der Vögel und der Kamera, die so dicht an ihnen dran ist, als würde sie mit ihnen fliegen, bis der Planet einmal von Pol zu Pol umrundet ist...
Produktbeschreibungen
Wer hat sich im Spätsommer noch nicht sehnsüchtig gewünscht, mit den Vogelschwärmen gen Süden zu ziehen... Der französische Regisseur und Produzent Jacques Perrin Mikrokosmos lässt diesen Traum Wirklichkeit werden. Drei Jahre dauerten die Dreharbeiten, in denen Perrin und seine Crew 25 Länder bereisten. Mit Hilfe neuester Flugtechnik folgte man 44 Vogelarten aus allen Erdteilen auf ihrem Weg von einem Pol zum anderen. In freier Wildbahn entstanden dabei Aufnahmen von einer Anmut und Schönheit, die so noch nie zu sehen waren. Doch nicht nur die unglaubliche Vielfalt der Natur, die atemberaubende Flugkunst der Vögel und ihre ausgeklügelten Überlebensstrategien werden gezeigt Man bekommt einen unvergesslichen Blick auf einen Planeten, dessen fragiles Gleichgewicht vielleicht nur aus der Luft so deutlich zu erkennen ist. Untermalt von der atmosphärischen Musik von Bruno Coulais wird der Kinoerfolg zu einem überwältigendem Fest der Sinne.