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Der Cellist Daigo verliert seinen Posten beim Tokioter Symphonie-Orchester, als der Sponsor aussteigt. Da er die Raten seines Instruments nun nicht mehr zahlen kann, gibt er es zurück und kehrt mit seiner Frau in seine Heimat im ländlichen Norden Japans zurück. Bei der Arbeitssuche stößt Daigo auf die Anzeige eines auf Reisen spezialisierten Unternehmens und wird zu guten Bedingungen eingestellt. Da erfährt er die wahre Natur des Geschäfts: Er soll die Leichen Verstorbener auf die letzte Reise, sprich, die Beerdigung vorbereiten.
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Der Oscar als bester fremdsprachiger Film, zehn japanische Filmpreise und sechs Millionen dortige Besucher machten Yojiro Takitas gleichermaßen bewegendes wie augenzwinkernd komisches Drama zu einer der Kinoüberraschungen des Jahres 2009. Viel Zeit nimmt sich Autor Kundo Kuyama, seine Figuren zu entwickeln. Verdienst des Regisseurs ist es, das richtige Tempo und die entsprechenden Bilder für diese meditative Geschichte gefunden zu haben. Der suggestive Score stammt von Altmeister Joe Hisaishi ("Prinzessin Mononoke").
Blickpunkt: Film
Der arbeitslose Cellist Daigo, zurück in seiner Heimat im ländlichen Norden Japans, soll die Leichen Verstorbener auf die letzte Reise vorbereiten. U.a. mit dem Auslandsoscar ausgezeichnete meditative japanische Dramödie.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Oscarprämiertes Drama über einen japanischen Cellisten, der wider Willen seine wahre Berufung findet.
kulturnews.de
Einen Toten waschen? Ihn ankleiden, schminken? Dafür sorgen, dass keine Leichenflüssigkeit austritt? Wer den diesjährigen Oscar-Preisträger für den besten fremdsprachigen Film sieht, kriegt genau mit, wie das alles geht. Der arbeitslose Cellist Daigo ist Aufbahrer und kotzt erst einmal geraderaus, weil seine erste Leiche schon seit zwei Wochen tot ist und entsprechend aussieht ... Keine Sorge: Regisseur Yojiro Takita setzt grotesk-komische Momente wie diesen selten und genau pointiert ein. Den Film dominiert etwas ganz anderes: die vollkommene Entschleunigung und der Blick in die Gesichter - lebendige wie tote. Daigo (grandios in seinem zärtlichen Umgang mit den Körpern: Masahiro Motoki) beginnt, seinen neuen Beruf mit Passion auszuüben. Jede Geste, jeder Handgriff wird von den trauernden Angehörigen und der Kamera gleichermaßen eingefangen; Trauer und Anteilnahme übertragen sich auf den Zuschauer, so dass eine seltene Intimität entsteht - eine Intimität mit dem Tod. Ach: Und "Nokan" ist außerdem eine perfekte Liebesgeschichte und ein Film über ein extrem gestörtes Vater-Sohn-Verhältnis. (jw)Extras: Interview, Trailershow
Kurzbeschreibung
Pechvogel Daigo hat seine Stelle als Cellist verloren und kehrt mit seiner Frau zurück in die Heimat im pittoresken Norden Japans. Auf der Suche nach einem neuen Job entdeckt er die Anzeige eines auf "Reisen" spezialisierten Unternehmens. Der exzentrische Chef Sasaki engagiert ihn auf der Stelle. Daigo kann sein Glück kaum fassen, da eröffnet ihm Sasaki die wahre Natur seines Geschäfts: Er soll die Leichen Verstorbener nach altem Ritual für die "Letzte Reise", sprich die Bestattung vorbereiten ...
Von wegen Reisebüro! Daigo ist entsetzt. Aber ein Batzen Geld und ein grotesker Selbstversuch führen zu der Entdeckung, welche ungeahnte Würde das Nokan-Zeremoniell dem Abschied verleiht: das Kleiden, Reinigen und Schminken vor den Augen der trostsuchenden Angehörigen, mit dem die Aufgebahrten auf die letzte Reise geschickt werden.
Seine Frau Mika hingegen ist alles andere als entzückt, als sie die Wahrheit über seine neue Berufung erfährt - und stellt ihn vor eine schwierige Wahl ...
Von wegen Reisebüro! Daigo ist entsetzt. Aber ein Batzen Geld und ein grotesker Selbstversuch führen zu der Entdeckung, welche ungeahnte Würde das Nokan-Zeremoniell dem Abschied verleiht: das Kleiden, Reinigen und Schminken vor den Augen der trostsuchenden Angehörigen, mit dem die Aufgebahrten auf die letzte Reise geschickt werden.
Seine Frau Mika hingegen ist alles andere als entzückt, als sie die Wahrheit über seine neue Berufung erfährt - und stellt ihn vor eine schwierige Wahl ...