Etikettenschwindel: NoJazz machen doch Jazz - und es klingt so, als begegneten sich Manu Chao und Air in den ewigen Jagdgründen des Jazz. Zur hyperaktiven Hommage an Miles Davis verquirlen die jazzaffinen Franzosen Drum&Bass-Referenzen, HipHop- und Ethnoelemente mit Jazzgebläse und Synthesizer, erinnern dabei an Davis' 83er Album "Starpeople". Kein Wunder, zeichnet doch wie damals Produzentenlegende Teo Macero auch für NoJazz verantwortlich. Vielleicht ist er es ja auch, durch den Miles wie aus dem Jenseits heisere Worte der Anerkennung für NoJazz raunt. Was für ein Revival! (wd)