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Noch mal leben vor dem Tod: Wenn Menschen sterben Gebundene Ausgabe – 7. September 2004

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Pressestimmen

"So würdevoll hat uns der Tod noch nicht ins Gesicht geblickt." (Bild Hamburg)

»Es ist eine tief anrührende, irgendwie friedvolle Kollektion geworden.« (Kleine Zeitung)

»Ein Buch, das man vielleicht oft nur in kleinen Portionen konsumieren kann, aber die sind sehr empfehlenswert.« (Badische Zeitung)

»Behutsam und äußerst respektvoll wird hier Sterbenden in Wort und Bild eine letzte Ehre erwiesen.« (Känguru, Mai 2010)

»Ein tiefsinniges und beeindruckendes Buch.« (entwurf, 2/2010)

Klappentext

"Behutsam und mit viel Respekt haben sich Walter Schels und Beate Lakotta einem tabuisierten Thema genähert."
Hamburger Abendblatt

"So würdevoll hat uns der Tod noch nicht ins Gesicht geblickt."
Bild Hamburg

"Texte und Bilder berühren, veranlassen zum Nachdenken und öffnen den Blick für die eigene Auseinandersetzung mit Sterben und Tod, der jenseits allen Schreckens ein Teil des Lebens ist."
ferment


Kundenrezensionen

4.9 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

99 von 102 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 14. Juni 2005
Format: Gebundene Ausgabe
Vorab:
Es ist nicht leicht, dieses Buch zu lesen; nicht nebenher, nicht zur Entspannung und erst recht nicht, um sich abzulenken - wovon auch ? Leben lässt sich ebensowenig ausblenden, wie das Sterben.
25 sehr persönliche Portraits von Menschen, die alle nicht mehr existieren - zumindest körperlich nicht mehr - hinterlassen eine vielleicht letzte Spur auf dieser Welt.
Diese Spur menschlich, ergreifend und vor allem persönlich und einzigartig darzustellen ist den beiden Autoren hervorragend gelungen, wie ich finde.
Schmerz, Angst, Hoffnung und Würde werden eindringlich dargestellt und gehen einem nicht mehr aus dem Kopf.
Wir alle wissen nicht, wie, wann und wo es soweit sein wird - wenn es aber nur halb so erträglich sein sollte wie in den Hospizen, wo es um den Menschen und nicht um die Ärzte und die lebenserhaltenden Maschinen geht, dann müssen wir nicht nur keine Angst vor dem Tod haben, sondern auch viel weniger vor dem Sterben. Trotz aller Tragik und Traurigkeit: Auf jedem Photo der Verstorbenen ist Frieden, Ruhe und Entspannung zu erkennen.
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34 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von L. Henkes am 19. Dezember 2006
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Ein Buch mit einer solchen Ausdruckskraft ist mir bis her noch nicht begegnet. Das Thema Tot und Sterben betrifft Jeden und dennoch wird es auf verschiedenste Weise angegangen und behandelt. In diesem Buch findet man den Weg von einer Vielzahl an Menschen , die genau wissen das der Tot auf sie wartet und in keinster Weise konnte ich mir vorstellen, welche Kraft in den Worten dieser Menschen stecken und welche Emotionen vermittelt werden. Diese Buch ist nichts für Menschen die kritisch die stylistischen Mittel des Autors hinterfragen, sondern es ist ein Buch für Menschen die mit dem Herzen sehen und an Inhalten reifen. Tot bekommt in diesem Buch keine neue Definition, aber viele neue Nuancen. Die Bilder und Texte blättert man immer wieder durch und man erkennt eigene Gedanken in den Worten der Verstorbenen wieder.
Die Botschaften begleiten einen in den Alltag hinein und man betrachtet vieles als nicht mehr so wichtig bzw. bewertet vieles neu!
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62 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Susanne Hogl am 3. April 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Ich habe mir das Buch vor über 2 Jahren gekauft, als mein Vater im Sterben lag. Die Situation hat mich verständlicherweise überfordert und da bin ich auf dieses Buch gestossen. Das Buch hat mir Trost gespendet und mir dabei geholfen, mich nicht vordergründig mit meiner Trauer, sondern mit den Gefühlen meines Vaters zu beschäftigen. Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich mich auch mit meinem eigenen Tod auseinandergesetzt, damit, daß unser Leben endlich ist. Und so wie wir unser Leben leben, so leben wir auch unser Sterben, jeder auf seine Weise, ganz unterschiedlich. Es ist schade, daß wir in der heutigen Zeit das Sterben und den Tod so sehr aus unserem Leben ausgrenzen. Wir sperren die Menschen weg, wenn sie aus dem Leben scheiden, wir wollen wegschauen und uns wegdrehen. Aber der Tod ist ein Teil unseres Lebens.
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91 von 96 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "manuel-neustadt" am 20. November 2004
Format: Gebundene Ausgabe
Der Journalistin Beate Lakotta und dem Fotografen Walter Schels ist es gelungen, ein traurig-schönes Buch zu schaffen. Jeder Mensch beschäftigt sich irgendwann mit der eigenen Endlichkeit.
Alles was lebt wird einmal sterben müssen. Die Auseinandersetzung mit dem Sterben und dem Tod macht vielen Menschen Angst, auch vielen Menschen aus dem Buch. Es sind Lebensgeschichten von Menschen, die den Leser des Buches an ihrem Leben und Sterben teilhaben lassen. Die Bilder der Menschen vor und nach ihrem Tod strahlen Würde aus. Der Umgang mit der Gewissheit des nahenden Todes fällt sehr unterschiedlich aus. Mancher erwartet den Tod förmlich, andere fühlen sich noch nicht bereit zu sterben. Interessant sind auch die Reaktionen der Familienmitglieder und Freunde in dieser Situation. So traurig die Schilderung der letzen Monate der abgebildeten Menschen auch sein mag, das Buch befasst sich nicht nur mit dem Sterben, sondern auch mit dem Leben. Selbst schwerkranke Menschen behalten ihren Humor, ihre Eigenheiten und nehmen an dem Leben um sie herum teil. Ein traurig-schönes Buch, das einen zum Weinen aber auch hin wieder zum Schmunzeln bringen kann. Wer die Bilder betrachtet und die dazugehörigen Texte liest wird sich bestimmt seine Gedanken machen, nachdem er das Buch zur Seite gelegt hat.
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25 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Veronika L. am 15. November 2012
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Dies ist die erste Produktrezension meines Lebens. Dass ich sie ausgerechnet für dieses Buch verfasse ist logische Konsequenz dessen, was dieses Buch, die berührenden Geschichten, die unverstellten Blicke auf die Realität des Sterbens und die würdevollen Fotografien in mir ausgelöst haben.

Jeder von uns beschäftigt sich irgendwann mit der eigenen Endlichkeit. In mir, der ich noch relativ jung und meines Wissens gesund bin, löst der Gedanke an das Ende und insbesondere den Übergang zwischen Leben und Tod sowohl eine gewisse Faszination als auch, und das vorwiegend, Angst aus. Es ist die Angst vor dem Unausweichlichen, dem Fremdbestimmten und dem Unbekannten. Oft denke ich darüber nach, wie es sein wird, irgendwann einmal nicht mehr da zu sein und genauso oft scheitere ich an diesem Gedanken, da ich mir das unendliche Nichts einfach nicht vorstellen kann. Unser Geist ist dafür zu klein. Auf der Suche nach Antworten, die ich selbst nicht finden kann, habe ich mir dieses Buch gekauft.

Kein anderes Buch zuvor weckte in mir so viele verschiedene Gefühle. Das Buch besteht aus einer Aneinanderreihung berührender Geschichten über das Sterben. Innerhalb dieser Geschichten erhält der Leser einen Eindruck über das Leben der Menschen, die porträtiert wurden. Man erhält die Möglichkeit, sich in die Personen einzufühlen, sie werden einem trotz der relativen Kürze der Abschnitte auf gewisse Weise vertraut. Die Autorin beschreibt sowohl die groben Linien des früheren Lebens der Patienten als auch die konkrete Situation unmittelbar vor dem Tod. Allen im Buch porträtierten Menschen steht dieser unmittelbar bevor, was zumindest den Erwachsenen auch bewusst ist.
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