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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Robert Merle in Höchstform- aber Mängeln in der Übersetzung,
Rezension bezieht sich auf: Noch immer schwelt die Glut (Gebundene Ausgabe)
Mit Freude erfuhr ich, daß endlich die Lücke zwischen dem 3. Band und dem 7. Band geschlossen werden würde. Natürlich kaufte ich mir als totaler Fan dieser Reihe sofort das Buch "Noch immer schwelt die Glut". Endlich erfährt man, wie es weitergeht und versteht die Anspielungen, die er in den hinteren Bänden macht.Man erfährt, wie Pierre de Siorac Lady Markby kennenlernt, von der man "schon" in dem Buch "Ein Kardinal vor La Rochelle" viel erfuhr. Jedoch die Anspielungen von Pierres Sohn versteht man erst jetzt. Das Buch ist wie alle dieser Reihe von Robert Merle brillant geschrieben. Wenn man es liest, hat man die Szenerie vor Augen und durchlebt die Abenteuer Pierres als wären es die eigenen. Jedoch trüben die vielen Druckfehler den Lesegenuß leider sehr. Bei einem so anerkannten Verlag erwartet man als Leser schon besseres Korrekturlesen. Auch die Übersetzung ist an einigen Stellen nicht besonders gelungen. So gibt es Sätze, die leider nicht schlüssig zu Ende geführt werden, sondern irgendwo im nichts enden. Das hat mich sehr verwundert, hat die Übersetzerin Christel Gersch in den anderen Bänden sehr gute Arbeit geleistet und durch ihre gelungene Übersetzung den Lesespaß so noch verdoppelt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
21 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Endlich - die Romanreihe schließt sich!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Noch immer schwelt die Glut (Gebundene Ausgabe)
Nunmehr schließt sich schrittweise die Lücke zwischen den Bänden 3 und 6 der Fortune de France-Reihe und der Leser erfährt endlich alles das, was bislang unklar blieb. Schade, daß der Aufbau-Verlag die Romanserie nicht chronologisch veröffentlicht.Wir begleiten also erneut unseren fiktiven Helden Pierre de Siorac, diesmal über den Zeitraum zwischen der Bartholomäusnacht und der Ermordung vom Herzog von Guise und fühlen uns versetzt in das Frankreich des 16. Jahrhunderts. Der Leser erlebt zusammen mit dem adligen Arzt die verschiedensten Abenteuer ob als Geheimagent oder Vertrauter von Heinrich III. . Robert Merle begeistert den Leser wieder durch seine packende, historisch interessante Erzählweise, reich an Aphorismen und Lebensweisheiten. Innerhalb von 2...3 Sätzen schafft es der Autor mehrfach, einen fesselnden Spannungsbogen aufzubauen. Außer im letzten Drittel des Romans verliert er sich zu sehr im Detail und in Schachtelsätzen. Etwas aufgesetzt erscheint auch, daß unser Pierre obwohl manchmal sehr naiv-loyal, in der Gefahr immer den helfenden Freund zur Seite bzw. Einfall hat oder der "gute Zufall" sein Leben schont. (Wenn es dem Leser im Leben auch immer so wohl ergehen würde!) Trotzdem ist der Roman mitreißend und farbig - ein Muß für jeden Merle-Leser, der nunmehr der noch ausstehenden Romane harrt. Abschießend bleibt die Frage, ob der Aufbau-Verlag wieder ein Jahr benötigt, um den nächsten Band zu veröffentlichen, um somit den wartenden Leser auf die Folter zu spannen, aber auch zu nerven. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Weltliteratur,
Rezension bezieht sich auf: Noch immer schwelt die Glut - Roman (Taschenbuch)
Wer begonnen hat, die Geschichte der Familie Siorac in der Romanfolge "Fortune de France" zu verfolgen und nach dem Vater Jean die Kindheit und Jugend seines Sohnes Pierre de Siorac und später dessen Sohn Pierre-Emmanuel de Siorac kennengelernt hat, hat sehnsüchtig auf diesen Moment gewartet: Die Lücke schließt sich und wir erfahren, wie es Pierre nach der Bartholomäus-Nacht am Hofe Heinrichs III. ergeht. Sehnsüchtig deshalb, weil es nur wenige so kenntnis- und detailreiche Schilderungen einer historischen Epoche auf derartig hohem literarischen Niveau gibt. Die historische Genauigkeit und die einfühlsame Darstellung der französischen Gesellschaft jener Zeit machen die, inzwischen 12bändige Romanfolge zu einem monumentalen Werk; der Witz, die farbenprächtige Sprache und die Stimmigkeit, trotz der Jahrzehnte, die zwischen der Veröffentlichung der Bände liegen, machen sie zu einem literarischen Kabinettstück. Kein Zweifel, da ist vor unseren Augen ein Stück Weltliteratur entstanden.
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