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Nobody Knows
 
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Nobody Knows

Olivia Trummer Audio CD
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Produktinformation

  • Audio CD (2. April 2010)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Neuklang (SunnyMoon Distribution)
  • ASIN: B0037MXOYW
  • Weitere verfügbare Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 28.378 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Anhören  4. Sweets (feat. Matthias Schriefl)Olivia Trummer Trio featuring Matthias Schriefl 6:43EUR 0,99
Anhören  5. Reflection IOlivia Trummer Trio 3:06EUR 0,99
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Anhören  7. Falling leaves (feat. Matthias Schriefl)Olivia Trummer Trio featuring Matthias Schriefl 9:04EUR 0,99
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Anhören  9. Abendröte (feat. Matthias Schriefl)Olivia Trummer Trio featuring Matthias Schriefl 6:20EUR 0,99
Anhören10. Wie die Zeit vergehtOlivia Trummer Trio 7:35EUR 0,99


Produktbeschreibungen

Rezension

Als Pianistin und Komponistin hat Olivia Trummer schon einen Namen - nun singt sie auch noch. Die zusätzliche Ausdrucksmöglichkeit nutzt (sie) auf vier von zehn Titeln. (KulturSPIEGEL 04/10)

Kurzbeschreibung

Auf ihrem dritten Album Nobody knows geht Olivia Trummer einen entschiedenen Schritt weiter als auf den Vorgängeralben. Neben ihrem ausgereiften Klavierspiel und ihrer Kreativität an dichten und raffinierten musikalischen Einfällen stellt sich Olivia Trummer erstmals aber auch als Sängerin vor: Nobody knows enthält vier Songs, die sie eingängig, und ohne sich aufzudrängen, interpretiert und dabei ihre Stimme elegant und sicher mit dem Klavierspiel zu verbinden weiß. Wie die Musik, so weisen auch die Texte eine spürbare Tiefe auf, die mit Leichtigkeit und Natürlichkeit vorgetragen werden, und schaffen somit eine klare und ganz persönliche Note. Selbstverständlich enthält auch Nobody knows ausschließlich Eigenkompositionen. Das Album entstand im Anschluss an mehrere Reisen ins Ausland (darunter ein einjähriger intensiver Studienaufenthalt an der Manhattan School of Music in New York City), die Olivia Trummer sowohl musikalisch als auch persönlich auf eine neue Stufe brachten. Nobody knows Olivia Trummer das Statement einer sich immer weiter etablierenden Musikerin, deren ungewöhnliche Vielseitigkeit sich Stück für Stück dem Publikum offenbart. Bei ihren musikalischen Wegbegleitern kann Olivia Trummer (Piano) auf eine mehrjährige Zusammenarbeit zurückgreifen: Bodek Janke an Schlagzeug, Percussion und Tabla sowie Matthias Schriefl an Trompete und Flügelhorn zwei der etabliertesten und kreativsten Musiker der europäischen Jazzszene waren bereits auf Westwind (Bestenliste 3/2008 - Preis der Deutschen Schallplattenkritik) mit von der Partie. Der neue Mann am Kontrabass, Antonio Miguel aus Spanien, sorgt für eine solide Basis und wirkt kraftvoll und verbindend im Zusammenspiel. Diskografie:

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Sichtbar gemachte Zeit 23. September 2010
Format:Audio CD
Nach dem Hören von "Nobody knows" steht für mich fest: Olivia Trummer ist eine begnadete Komponistin. Vor allem in den Instrumentalstücken dieses Albums gelingen ihr Übergänge und Schwebungen, die an impressionistische Großmeister wie Debussy oder Fauré erinnern. Vielschichtig, intelligent und zugleich höchst unterhaltsam erkundet dieser Free Jazz die Bruch- und Verwandlungspunkte zwischen Heiterkeit und Melancholie, Jazz und Klassik, Tiefsinn und Schabernack. En passant und scheinbar mühelos gelingt Olivia Trummer dabei, was nur wenige Komponisten für sich beanspruchen können: die Sichtbarmachung der Zeit in der Musik - freilich nicht im pseudophilosophischen Sinn, wie das einzig verunglückte Stück dieser CD es versucht ("Wie die Zeit vergeht"), sondern in der musikalischen Durchdringung und Abbildung von Stimmungen, Ahnungen und Verwandlungen, die so subtil sind, dass sie sich der Schriftsprache enziehen. Hier erreicht dieses Album Qualitäten, die nicht anders als klassisch genannt werden können und dies es unmöglich machen, es nicht mit fünf Sternen zu bewerten.

Was Olivias Trummers Versuch angeht, sich mit dieser CD zugleich als Sängerin zu profilieren, muss man nachsichtig sein. Gewiss, ihr unterlaufen keine falschen Töne, und einige der Stücke gewinnen durch den Charme einer jungen weiblichen Stimme tatsächlich. Dennoch ist sie natürlich keine professionelle Sängerin und erreicht nicht das Ausdrucksvermögen waschechter Jazz-Diven. Vor allem der Versuch, deutsch zu singen (das schon erwähnte "Wie die Zeit vergeht") hätte unter musikalischem Experiment verbucht werden sollen. Hier wird diese leichte, assoziationsoffene und stellenweise genialische Musik plötzlich beklommen, feierlich und prätentiös und will mit Worten deuten und erklären, was sie musikalisch längst gesagt hat. "Wie die Zeit vergeht" ist musikalisch übrigens dennoch ein kleines Meisterwerk - vielleicht hat die Künstlerin die Courage, es ihrem Publikum auf der nächsten CD als (versöhnliche) Instrumentalversion zu präsentieren?

Fünf Sterne, wie gesagt, etwas anderes erscheint mir unmöglich.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von best of music TOP 1000 REZENSENT
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
.
Jazzorientierte deutsche Talente tun sich bei aller Förderung relativ schwer in punkto Bekanntwerden und Durchsetzen, besonders gegen die starke internationale Konkurrenz. Darunter sind weibliche Instrumentalisten regelrecht Mangelware. Wen verwundert es da, wenn im Falle des Falles ein regelrechter Hype in der Fachwelt losbricht. Sei es den jungen Künstlerinnen gegönnt, nur sollte man dabei den Blick für Realitäten nicht aus den Augen verlieren.

Nun haben wir hier so ein Talent: Gerade 25 Jahre ist die Pianistin Olivia Trummer jung. Sie studiert(e) Jazz- und klassisches Piano. Diese genreübergreifende Mixtur findet sich in der Jazzszene von der Basis her häufig und so auch in ihrem Spiel wieder, in improvisatorischen Bearbeitungen klassischer Werke und eigenen Jazz-Komposition, die von traditionell bis zeitgenössisch reichen und ebenso Elemente aus Pop und Weltmusik einbinden. So vielseitig wie ihre Musik sind ihre derzeitigen Projekte - sie spielt mit eigenem Jazz-Trio, mit ihrem sogenannten Ensemble Eichendorff (eigenvertonte Gedichte des Romantikers Joseph Eichendorff) und singt in einem A-Capella-Sextett - um nur einige zu nennen.

Viel Beachtung fanden ihre beiden bisherigen Alben "Nach Norden" (2006) und das besser gelungene, schon recht reife "Westwind" (2008, Quartalspreis der Deutschen Schallplattenkritik). Kürzlich erst konnte sich ihr Trio beim Neuen Deutschen Jazzpreis 2010 in Mannheim gegen 200 Mitbewerber mit einem 3. Platz behaupten.

Ihr unbeschwerter, graziös-zarter und mit Scatanleihen versetzter Gesang ist nun das, womit die junge Pianistin in mehreren mit englisch- und deutschsprachigen Texten versehenen Liedern auf ihrem dritten, durchweg selbst komponierten Jazz-Album "Nobody Knows" aufwartet. Gesang obenauf schaffe ihr die innigste Verbindung zur Musik, wie sie selbst sagt und das mag allgemeingültig stimmen. Ein weiterer Akzent ihrer außerordentlichen Begabung, heben allerorts Kritiker überschwänglich er- und bestaunend hervor. Hm, tja ... sie singt halt in erster Linie z u m Klavier - und so klingt eben auch, mitunter etwas zu "angekettet" und "tonleitrig". Sicherlich, es sind hübsche Einfälle dabei, die Interpretationen haben eine persönliche Note und ihr mädchenhafter Natursopran harmoniert dabei gut mit ihrem leicht schwebenden, transparenten Pianospiel oder im Duo mit den anderen Instrumenten. Zur herausragenden Gesangsbegabung fehlt es ihrer Stimme allerdings an Substanz und Prägnanz. In der heutigen, von jungen Damen samt schlanken Stimmen überfluteten Gesangsszene allerdings kein Hindernis, ein breites Publikum damit anzusprechen und somit Karriere damit zu machen. Poesie, Nachdenklichkeit und Optimusmus - von "tiefgründigen" Texten ist in der Promoschrift die Rede. Ich will ihr das nicht absprechen, die Texte sind wirklich gefällig. Wie es jedoch bei allen Texten so ist: Es kommt auf den Blickwinkel des Betrachters an. Beispielsweise beim letzten Lied "Wie die Zeit vergeht" mag der in herausgegriffenen Zeilen wie ".. versuchs noch mal ... spür die Zeit auf deiner Seite stehn ..." anklingende Optimismus aus der Sicht einer 25-Jährigen gelten. Wenn man erst die Zeit wirklich gespürt hat, sieht das Ganze doch - bei allen guten Vorsätzen - mitunter anders aus. Annahme und Ausdeutungen der Texte darf selbstverständlich jeder Hörer mit sich ausmachen.

Als reine Pianostücke sind lediglich die Titel 2, 5 und 8 zu hören, die sich sehr zurückgenommen, als verträumt-melancholische Reflexionen im wahrsten Sinne präsentieren.

Olivia Trummer wird diesmal begleitet vom spanischen Bassisten Antonio Miguel sowie wie bereits auf "Westwind" von Matthias Schriefl (Trompete, Flügelhorn) und dem mit ihr auch ansonsten als Duo-Partner auftretenden Bodek Janke (Percussion, Drums, Tabla). Der gewann überdies zusätzlich den Solistenpreis beim erwähnten Jazzpreis mit dem auf dem Album enthaltenen Titel "Seaside". Darin brilliert er mit einem von Bols begleiteten Tabla-Solo, was diesem Stück einen beachtlichen Kick verpasst. Von Percussion-/Tabla-Altmeistern wie z. B. Trilok Gurtu ist sein Können allerdings noch ein Stückchen entfernt. Erfrischend bis humorvoll-grotesk wirken Schriefels schräge Tönereien (Titel 3, 4, 7, 9), hierunter sei das medleyartige "Sweets" und das bildliche Spiel in "Abendröte" hervorgehoben. Man muss eingestehen: Die beiden Herren polieren das "Elfenbein" doch unüberhörbar. Miguels Bass bleibt eher unspektakulär als Basis im Hintergrund und übernimmt nur in den Titeln 1 und 9 ein wenig gestalterische Passagen.

Insgesamt wirkt das Album durch die breit angelegte Abwechslung und lichte Leichtigkeit gefällig. Bei aller Ausweitung des Dargebotenen gegenüber den Vorgängeralben gefällt mir persönlich das rein instrumentale "Westwind" immer noch einen Tick besser. Vielleicht sollte die junge Dame ihre strassfunkelnden High-Heels doch noch im Schrank lassen.

*** Weitere Hörtipps in Verbindung mit dem Neuen Deutschen Jazzpreis 2010 ***
Erstplatzierter: Tim Allhoff Trio - CD "Prelude" (von 1/2010)
Zweitplatzierter: Wolfgang Fuhr/"Trio 120" - CD "Flug" (von 2008)
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New York: Nobody knows... 20. Dezember 2011
Format:Audio CD
Olivia Trummers Gesangsdebüt kommt mit diesem einzigartigen Audioträger daher. Nach einem Aufenthalt in Amerikas Kultstadt New York wirkt die sichtlich gereifte Jazzpianistin vitaler, ihre Musik scheint nun beseelt. Nobody Knows wartet mit einer ungeahnten Leichtigkeit auf, die ihresgleichen sucht. Gehaltvolle Kompositionen und Arragements werden durch kürzere Zwischenstücke ("Interludes") aufgebrochen und kulminieren in dem beeindruckenden "Wie die Zeit vergeht". In einer Rezension musste ich lesen, dass dieser CD der nötige "Esprit" fehle. Diesen Menschen fehlt offenbar derselbige, um ein so herausragendes Talent zu würdigen und die wesentlichen Kernpunkte ihrer Musik zu entschlüsseln.
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