Der Amerikaner Andrew Bird aus Ilinois ist Musiker, Songwriter und Multi-Instrumentalist zugleich. Er beherrscht sowohl die Violine, als auch Glockenspiel und Gitarre. In jungen Jahren wurde er ihm mit der Suzuki Methode das Geigespielen gelehrt, später erhielt er den Bachelor im Violinenspiel an der Northwestern University Ilinois. Seine erste Platte veröffentlichte er bereits 1996, doch mir ist Bird erst 2007 untergekommen, als sein Album "Armchair Apocrypha" auf Fat Possum Records das Licht der Welt erblickte. Mit "Noble Beast" liegt nunmehr sein viertes Studioalbum vor und er schafft es mal wieder uns mit seiner Geige, seinem Gepfeife und seinem Gesang zu faszinieren. Es ist alles vertreten, was man an Andrew Bird kennen und lieben gelernt hat. Die Geigen, gezupft und gestrichen, die Gitarren, mal Folk mal Bossanova, mal akustisch mal verstärkt, und ... diesmal wird auch viel geklatscht und ein bisschen mit Elektronik experimentiert. Des Weiteren hat er seine One-Man-Show zu Gunsten einer vierköpfigen Band aufgegeben, aber das Besondere und Faszinierende an diesem Album ist Birds Umgang mit der Sprache. Er wiederholt Silben ohne dass sie einen Sinn ergeben und so folgt Bird der Premisse: "Es geht nicht darum, was die Worte bedeuten, sondern wie sie klingen". In diesem Sinne, hört doch einfach mal rein.