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Kundenrezensionen

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am 13. Juli 2015
ein bißchen Jason Bourne, ein bißchen "Unknown identity", dazu aktuelle Themen wie Überbevölkerung, Nahrungsmittelknappheit und Seuchengefahr und läßt seine Hauptfigur wie in Sakrileg ein bißchen durch Europa hetzen (Berlin, Amsterdam, Rom) - und schon steht man auf den Bestsellerlisten. Was die Nebenhandlung in den Slums von Manila sollte, welche mit der Haupthandlung in keiner Weise verbunden wird, ist mir ein Rätsel. Der zweite Stern ist nur deswegen, weil der Roman zumindest zeitweise spannend ist. Allerdings ist die Auflösung dann um so enttäuschender. Nein, das war nichts für mich.
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am 22. Juni 2015
Die Idee ist prima und die ersten 150 Seiten lesen sich gut - spannend, überraschend und ein aktueller Zeitbezug. Der Plot greift kreativ (leider auch klischeehaft) Probleme der Bevölkerungsentwicklung auf. Dann verzettelt sich der Autor zunehmend in abstrusere Verstrickungen, Gedankengebilde und Fantasien, vielleicht, um für das Ganze einen irgendwie greifbaren Abschluss zu finden. Das tut der Lesbarkeit und Nachvollziehbarkeit erheblichen Abbruch - letztendlich ein enttäuschender Ausklang. Schade.
Ganz am Rande ist für mich die Spiegel-Bewertung (Bestseller) ebenfalls überraschend und wirft die Frage auf, ob das Buch zuende gelesen wurde....
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am 18. April 2015
Meine Kritik:

Einstieg: Man wird direkt in eine beklemmende Situation geworfen, die einen fesselt und nicht mehr loslässt. Gleich nach dieser Art Prolog findet man sich in Berlin und bei Noah wieder, der mit Oscar (seines Zeichens Obdachloser und Noahs Lebensretter) umherzieht. Sein "Freund" scheint etwas verrückt veranlagt zu sein, doch er ist die einzige Person, an die sich Noah wenden kann, da er selbst an Gedächtnisschwund leidet.
Der Anfang ist bereits brillant geschrieben, beklemmend von der ersten Seite an. Man MUSS einfach weiterlesen! Bravo!

Hauptteil: Eines sei schon mal gesagt: Dieses Buch ist garantiert nichts für schwache Nerven und das meine ich nicht auf viel Blut und Innereien bezogen. Hier geht es um weitaus mehr als das.
Noah wird von Gedankenfetzen geplagt und gerät immer tiefer in einen Schlund aus Lügen und einer Verschwörung, die ihn weitaus mehr betrifft, als er vermutet.
Das Buch ist so spannend und mit vielen Sprüngen geschrieben, so dass man gar nicht anders kann, als weiterzulesen! Man würde aufgrund der vielen Charaktere rundherum, die ganze Kapitel für sich einnehmen, auch nicht mehr weiter wissen, sollte man einmal eine längere Lesepause eingelegt haben, war meine Vermutung dabei.
Toll bis ins kleinste Detail, auch wenn dem Leser - natürlich beabsichtigt - die ganze Zeit über ein unangenehmes Gefühl im Inneren verbleibt.
Überraschende Wendungen runden das Ganze ab, wie es bei einem guten Thriller sein sollte.

Ende: Sobald der Leser das Buch zuschlägt, kann er es auch Tage nach dem Beenden sicher nicht mehr aus dem Kopf bekommen. Es trifft genau dort, wo es sollte. Ich fand auch den Schluss wieder weitaus überraschender, als vermutet.

Personen: Noah selbst ist kein Held, aber sympathisch genug, so dass man ihm gerne folgen möchte. Erst recht, da man neugierig ist, was ihm und Oscar noch alles widerfährt und was es mit all den seltsamen Hinweisen in Noahs Kopf auf sich hat. Oscar ist hier allerdings weitaus lustiger und beinahe drollig. Manches Mal weiß man dann aber wieder plötzlich nicht, was man von ihm halten soll. Sehr suspekt, das Ganze.
Meine persönliche Lieblingsfigur ist und bleibt allerdings Adam Altmann, der seinerseits als gerissener Auftragskiller Noah aus dem Weg räumen soll. Mal ironisch, mal ernster, dann wieder neugierig oder etwas traurig kommt er daher. Ein Profi, ganz klar, und doch ein ganz normaler Mensch. Ich fand gerade diese Figur beinahe noch ein klein wenig besser gezeichnet als Noah selbst.
Einen großen Part nimmt auch Celine ein, die vielmehr unversehens in diesen Fall geworfen wird.
Alle haben ihre ganz eigenen Macken und Kniffe, was sie so lebensnah macht.

Schreibstil: Wie immer bei Herrn Fitzek, bleibt mir eigentlich nur ein Wort: Wahnsinn!
Auswahl und Form gewohnt schön und lesenswert.

Gesamtes Werk:
Das Buch ließ mich mit einer ungewohnten Beklemmung aufgrund seiner Grund-Thematik, aber auch wegen der direkten Vorkommnisse darin zurück. Ganz klar ein echter Fitzek, aber gleichzeitig sehr ungewöhnlich für ihn. Er greift brisante Themen auf, die gekonnt in einem hammermäßigen Psychothriller verarbeitet sind, ohne großartig den Zeigefinger zu erheben und uns zu mehr Umweltbewusstsein zu zwingen.
Toll und ganz klar fünf Sterne, auch wenn ich mich selbst eher besser nach dem Lesen eines Buches fühlen wollen würde (daher mag ich andere seiner Werke wahrscheinlich auch lieber)!

Meine Bewertung: 5 / 5 Sterne
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Meine Meinung:
Mit einer Schusswunde und ohne Erinnerungen lässt sich Noah zunächst im Strom des obdachlosen Oscars treiben. Der verschrobene Verschwörungstheoretiker kümmert sich um ihn und seine Verletzung und erweckt den Eindruck, dass er mit seinem Gerede über Chemtrails oder einer neuen Weltordnung nicht ungewollt das Leben in abgeschiedenen U-Bahnschächten vorzieht. Doch genauso wie hinter Noahs Schussverletzung viel mehr steckt, verhält es sich auch mit Oscars Ansichten.

Auf der andere Seite lernen wir Alicia mit ihrem Neugeborenen Noel und dem siebenjährigen Jay kennen. Am Rande einer Mülldeponie in Manila muss nach dem Tod des Vaters, der Kleine für den Lebensunterhalt sorgen. Bis plötzlich das Armutsviertel militärisch abgeriegelt wird.

Ein weltweiter Virus, Massentierhaltung, sauberes Trinkwasser, die Bilderberger usw. sorgen zwar für ein Schleudertrauma an Themen, aber nichtsdestotrotz schafft es Fitzek den Faden der (alternativen) Medien aufzugreifen und wunderbar im Hintergrund laufen zu lassen. Seite um Seite kommt von allem etwas um dann am Ende den richten Moment zu erwischen, aufzuzeigen wie das Verhalten weniger auf dem Rücken vieler hinführen muss.

Auf der Buchlesung, zu der ich am 19. Januar war, hat der Autor einige Kapitel vorgelesen und obwohl diese toll mit einer Life Band untermalt wurden, dem Autogramm und Foto was ich mitnehmen durfte, konnte das alles nicht so recht meine Leselust wecken. Nur der Grund, das ich fast ausnahmslos alle Bücher von Fitzek begeistert verschlungen habe, haben mich dann doch dazu greifen lassen. Hätte ich gewusst was da im Buchregal drei Monate auf mich gewartet hat, hätte ich es schon am gleichen Abend zur Hand genommen als ich es dort gekauft habe.

Fazit:
Wie schon geschrieben: "Wenn das ein anderer Fitzek war, dann war es der beste andere Fitzek den er hätte schreiben können!"
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TOP 500 REZENSENTam 11. September 2015
Noah kann sich an nichts erinnern. Er lebt auf der Straße, hat eine Schusswunde und eine seltsame Tätowierung in der Handfläche. Sein einziger Kumpel ist der Obdachlose Oskar. Dieser ist ein wenig schräg unterwegs, sodass er Noah auch nicht wirklich helfen kann, sein Gedächtnis wiederzufinden.

Der Zufall spielt Noah eine alte Zeitung in die Hände, in der ein Artikel ganz besonders seine Aufmerksamkeit erregt und etwas in ihm in Bewegung setzt. Er meldet sich bei der angegebenen Telefonnummer, nicht ahnend, was das auslösen wird …

Bisher hatte ich sehr viel von Fitzek gehört, aber noch nichts von ihm gelesen. Also habe ich die Gelegenheit genutzt und NOAH als Hörbuch genossen. Der Anfang war auch wirklich klasse – sehr geheimnisvoll, sehr vielversprechend, sehr dramatisch. Doch nach und nach schlichen sich Logiklücken ein, die mir irgendwann bitter schmeckten und Zufälle und Wendungen, die ich so nicht wirklich glaubhaft finde.

Fitzek hat für meinen Geschmack einfach zu viele brisante Themen in einem einzigen Buch verarbeiten wollen. Das hat eine Farce daraus gemacht und mich nicht wirklich zu einem Fan von ihm gemacht. Halb so viele Komponenten und das Buch wäre genial geworden. Aber so hat sich Fitzek in meinen Augen sehr verzettelt und sich selbst ein Bein gestellt.

Wie alles am Ende (oder eher in der Mitte) zusammenfindet, wie unerklärbare Dinge erklärt werden, wer alles eine andere Identität als angenommen hat, wer welche Waffen wieso wo und wann einsetzt – all das ist mir etwas too much geworden. Überbevölkerung, Epidemien, Pandemien, Fleischkonsum, Biowaffen, Identitätsdiebstahl und „multiple Persönlichkeiten“, Zwillingsbrüder, Kriegsgewinnler (oder wie soll man das nennen?) – eine Mischung, die eher verwirrt, als unterhält.

Ansatzweise hat mir der Stil gefallen, doch immer dann, wenn ich mich ganz gut unterhalten gefühlt habe, wechselte Fitzek aus irgend einem Grund den Stil, schob eine neue Komponente ein und setzte neu an. Das hat mich am Ende nur noch gestresst, aber kein bisschen unterhalten.

Das mag den eingefleischten Fans sicher nicht gefallen, aber für mich ist dieses (Hör-)Buch nur drei Sterne wert: nicht schlecht, kann man aber viel besser machen. Ich werde sicher noch einen anderen Fitzek lesen oder hören und hoffe, NOAH war einfach nur ein Ausrutscher.
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am 29. April 2016
Ich habe schon einige Bücher von Sebastian Fitzek gelesen; mit "Noah" konnte ich bisher am wenigsten anfangen.

Der Klappentext hat mich sehr neugierig gemacht und verspricht einen spannenden Umweltthriller.
Leider ging der Autor für mich nicht genügend in die Tiefe, ich hätte die gravierenden Details gern beim Lesen erlebt und nicht nur erzählt bekommen. So bin ich immer nur Zuschauerin geblieben und habe, ehrlich gesagt, auch nicht immer alles verstanden. Manches war mir einfach ein wenig zu verworren und wurde zu plump aufgelöst.
Der Roman wirkt ein bisschen wie unter Zeitdruck geschrieben und ich finde, dass hier einfach viel Potenzial verschenkt wurde. Mehr Tiefe, mehr Details und plastischere Figuren hätten einen echten Pageturner ergeben können. So ist es ein eher blasser und oberflächlicher Roman geworden.
Schade!
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am 31. Januar 2015
Fitzek hat mit "Noah" sicherlich einen spannenden Roman geschaffen, aber ich konnte nicht anders, als immer wieder das Gesicht zu verziehen, angesichts der schieren Anzahl aufgewärmter Klischees. Ich möchte nichts verraten, aber seien Sie sich bewusst, dass "Noah" zwar einige Stunden Unterhaltung bietet, das Rad aber bei weitem nicht neu erfindet.
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am 5. Januar 2015
Noah ist für mich das bisher beste Buch von Sebastian Fitzek. Ich muss gestehen, dass mich seine letzten Thriller nicht so begeistert haben. Noah hingegen konnte ich nicht aus der Hand legen.
Noah weiß nicht, wer er ist und lebt als Obdachloser in Berlin. Bis sich eines Tages sein Leben komplett verändert und er vor Unbekannten flüchten muss, die ihm nach dem Leben trachten.
Das Thema, eine Seuche, die vielen Menschen den tot bringt, ist angesichts der Ebola-Fälle sehr aktuell. Dass eine Organisation dahinter steckt, die so das Überleben der Menschheit sichern möchte, ist - hoffentlich - nur Fiktion.
Gut fand ich, dass sich das Geschehen nicht nur um den Protagonisten Noah dreht, sondern es auch Passagen gibt, in denen der Überlebenskampf in den Slums von Manila. Dieser Teil ist sehr ergreifend und verdeutlicht, wie gut es uns doch geht.
Der Schreibstil ist flüssig, die Flashbacks von Noah erhalten die Spannung das gesamte Buch durch aufrecht. Der Leser fiebert mit, weiß nicht was als nächstes passiert, weil es permanent zu überraschenden Wendungen kommt. Man leidet richtig mit.
Natürlich kann man bemängeln, dass es in dem Buch einige Logikfehler gibt - mich haben die beim lesen allerdings gar nicht gestört. Ich war mitgerissen und möchte mehr von dem neuen Fitzek :)
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am 5. Februar 2014
Was Sebastian Fitzek bewogen haben mag, von seiner bislang so erfolgreichen und spannenden Thematik abzuweichen und sich auf das Parkett des Öko-Terrorismus zu begeben mag spekulativ sein. Aktuelle, weltpolitische Geschehnisse mögen ebenso eine Rolle gespielt haben wie der Lockruf des Geldes. Fakt für mich: Die vielen positiven Bewertungen hier sind für mich nur schwer nachzuvollziehen; wer einen "typischen" Fitzek erwartet (wie ich) wird enttäuscht sein (wie ich). Ich fasse mich daher auch kurz und gebe mein ganz persönliches Statement ab:

"Noah" ist ein inhaltlich eher blasser und verwirrender Öko-Thriller mit einer sehr vorhersehbaren Handlung, einem stets mahnenden Zeigefinger des Autors zum Thema Bevölkerungsexplosion und Umgang mit Ressourcen im Generellen und dem Fehlverhalten der Industriestaaten Deutschland und USA im Speziellen.
Die 2 unabhängigen Handlungsstränge ("Noah" und "Manila") kreuzen sich nur durch die Thematik, mehr aber nicht. Überraschungsmomente blieben (zumindest für mich) aus, alles wirkte sehr vorhersehbar; auch gab es eigentlich keinen wirklichen Showdown, kein Highlight zum Ende, keinen "Wow-Effekt".
Die Figuren agierten teilweise unlogisch und nur so, wie es der Handlung zu Gute kommt. Bsp.: (Achtung Spoiler!) Die verloren geglaubte Celine taucht unvermittelt in einem nur mit Nummerncode zugänglichen Teil eines Krankenhauses auf. Ihre Erklärung: Sie habe einfach ein paar Mal probiert, den richtigen Code zu finden und schon klappte es. Ahh ja!
Und natürlich ist der Antagonist der Vater des Protagonisten (gab's doch schonmal irgendwo??).
Der allmächtige US-Präsident darf natürlich nicht fehlen und wird zur Mitte des Buches spontan in die Handlung gepresst, verhält sich dermaßen unglaubwürdig, dass es schon ins Lächerliche geht und verschwindet dann auch wieder ohne weitere Bedeutung in der Tiefe des Plots.
Um die Hauptfiguren wurde eine so überzogene und aufgebauschte Story gestrickt, dass man wirklich ab und an den Faden verlieren kann, teilweise sogar in leichtes Kopfschütteln verfällt.

Kumuliert: Fitzek möchte, und das nicht nur subtil sondern spätestens im Epilog, ganz aktiv mit uns, den Öl-Verschwendern und Langstrecken-Urlaubsfliegern ins Gericht gehen. Dass seine Ansichten und Aussagen stimmig und richtig sind steht nicht zur Debatte - wohl aber, ob ein als Fitzek-Bestseller getarnter Thriller hierfür die richtige Basis sein sollte...
Gerade nach der großangelegten Marketing-Kampagne mit z.B. riesigen Plakatwänden (wieviel Öl und Wasser wurde hierfür wohl benötigt?!) habe ich mir wesentlich mehr erhofft.
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Als bekennender Fitzek-Fan, der ich schon oft mit einem meiner Bücher von ihm in einer Widmungsschlange stand, bin ich auch vom neuen Thriller wieder absolut begeistert. Der Autor hat es einfach drauf, er hat die Ideen und setzt sie bestmöglich für seine Leser um, bringt Spannung von der ersten bis zur letzten Seite. Sein jetziger Thriller birgt jede Menge Brisanz, die ich zudem lesenswert fand, er macht nachdenklich und extrem unterhaltsam.

Leseprobe:
========

31. Kapitel

Versuch Nummer vier. Celine drückte die Ansage weg, die ihr nun schon zum wiederholten Male erklärte, dass der angerufene Teilnehmer nicht erreichbar wäre.
„Ausgeschaltet“, sagte sie und wollte Amber das Handy zurückgeben, das sie von ihr bekommen hatte, doch die mysteriöse Unbekannte wehrte ab. „Bitte, lassen Sie mich gehen.“
Ihre Kehle war trocken, Celine brauchte dringend etwas zu trinken. Außerdem hatte sie heute noch keine Folsäure für das Baby eingenommen, und sie war schon lange nicht mehr auf der Toilette gewesen …

Da ist jemand in Berlin und kann sich nicht erinnern, warum. Er weiß nicht einmal, wer er ist und woher er kommt. Noah wird er von seinen Obdachlosen-Kumpanen genannt. Der Name ist in seinem Handballen eintätowiert.

Noah beginnt, herauszufinden, wer er ist, will seine Identität feststellen, aber das wird zu einem Alptraum. Er ist aber nicht für sich auf dieser Suche, sondern ein kleines Glied in einer Kette – die zehntausende Opfer gefordert hat – die Menschheit bedroht.

Zu Zeiten Jesu waren es 3 Millionen Menschen, die die Erde bevölkerten, mittlerweile sind es 7 Milliarden und jede Minute kommen 156 Menschen hinzu.

Das Buch ist mit einem edlen Lesebändchen versehen.

Wir haben es nicht nur mit Berlin als Schauplatz zu tun, sondern „wandern“ mit dem Autor und seinen fiktiven Figuren und der äußerst brisanten Story über den Erdball, was natürlich für sich schon spannend ist. Wie erwartet, baut der Autor auch in diesem neuen Thriller wieder zahlreiche Wendungen ein, die den Leser komplett an das Buch fesseln. Das Szenario, welches der Autor erschaffen hat, ist so wahnsinnig, dass man es kaum glauben kann, doch aber wieder so authentisch beschrieben ist, dass es real wirkt.

Man kann nur hoffen, dass es fiktiv bleibt. In jedem Fall ist es Spannung und kurzweilig atemberaubende Lektüre pur.

Dieser Thriller ist ein wenig anders als die Vorgänger von Fitzek, was aber nicht bedeutet, dass er schlechter ist, halt einfach anders, ein Thriller schon, aber nicht wirklich „nur“ ein Psychothriller, wie man ihn gewohnt ist vom Autor, sondern viel mehr – ein Thriller mit Fokus auf eine brisante Verschwörungstheorie, die durch die Handlung führt.

Immer mal wieder wird man irre geführt, man meint, zu verstehen, dann gibt es wieder ein Wendung. Clever und klug schreibt Fitzek seine Idee nieder und begeistert mich wieder einmal mehr von seiner Art und Weise. Die Szenen haben immer wieder einen offenen Ausgang (Cliffhanger), so dass man am Buch gefesselt ist, es kaum aus der Hand legen kann.

Die Konstruktion der gesamten Handlung ist nachvollziehbar und doch wieder auch nicht, man ist hin- und her gerissen, ist fasziniert, ist kurzweilig spannend unterhalten von Anfang bis Ende.

Absolute Leseempfehlung !!!
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