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Kundenrezensionen

764
2,7 von 5 Sternen
Noah - Steelbook [3D Blu-ray] [Limited Edition]
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286 von 355 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. August 2014
Ich gebe es ehrlich zu, wenn man so manche Rezension gelesen hat - vor allem die 1 Stern Bewertungen kommen einem schnell Zweifel auf, ob es sich lohnt den Film zu kaufen.

Die 1 Stern Bewertung von Lady in Black hab ich auch gelesen - nachdem ich den Film gesehen habe! Die Rezension besteht ja zu 90% aus Inhaltsangabe und Beurteilung dieser.

Zuerst die grundsätzliche Frage, was erwartet man sich wenn man einen Film kauft der Noah heißt?

- Detailgetreue Erzählung der Bibel ?
- Eine Dokumentation über eine mögliche Sintflut ?
- Historisch exakte Erzählungen der Evangelien?
- Ein Film der die größten Fragen rund um die Sintflut der röm. kath. Kirche beantwortet?

Wenn ich einen Film kaufe, der Noah heißt muss man sich über folgende Punkte im klaren sein:

- Es ist ein Film
- Der Film hat und erhebt niemals den Anspruch "historisch exakt" zu sein - das kann und will er auch nicht
- Man muss bereit sein, sich auf die Erzählungen rund um Noah und die Sintflut einzulassen
- Es muss einem auch klar sein, übernatürliches ist ein wesentlicher Teil der Handlung

Ich kann es nicht verstehen, wenn Leute den Film wegen mangelnder Nähe zur Bibel schlecht bewerten. In Noah spielt Gott auch eine nicht ganz unwichtige Rolle, und wo das göttliche mit dem irdischen in Verbindung kommt, naja, wer weiß schon was hier richtig, falsch, die Wahrheit oder Erfunden ist?

Der Film dient der Unterhaltung - sonst würde er als Dokumentation auf National Geographic ausgestrahlt werden und weder Russell Crowe noch Emma Watson würden mitspielen.

Wenn man diese Punkte berücksichtigt, kann man sich endlich dem Film widmen:

Die Bibel ist aus (Weiter)Erzählungen und Geschichten entstanden und der Film erzählt die Geschichte von Noah verdammt gut.

Ich finde sogar bei bestimmten Szenen trifft der Film genau den wunden Punkt. Welcher Mensch würde sich nicht auf die Arche retten wollen? Und welcher König würde zur damaligen Zeit (und auch heute) nicht seine Armee in Bewegung setzen, wenn er weiß, er wird sterben müssen? Ein König ist doch was besseres, er hat ja wohl das Vorrecht zu leben.

Kommen hier nicht die Überlebensinstinkte in jedem Menschen hoch? Will nicht jeder sich und seine Familie retten?

Die Schauspieler waren absolut überzeugend und glaubhaft. Ich fühlte ihren Schmerz, die Angst, ihre Wut. Sie sitzen in der Arche und hören die ganzen Menschen die ertrinken und um Hilfe betteln und schreien. Frauen, Kinder schreien um ihr Leben, aber sie dürfen nicht überleben - Gott will die Erde reinwaschen.

Sie haben mich berührt, eine wirklich sehr gute schauspielerische Leistung! Auch Noah, der einen Auftrag erhalten hat und diesen durchführen muss, auch er leidet und kämpft. Auf Gott vertrauen, es wird schon so richtig sein.

Der Film ist absolut gelungen und überzeugend, wenn man bereit ist sich auf einen Film einzulassen in dem übernatürliches bzw. göttliches eine wichtige Rolle spielt.

Die 3D Tiefeneffekte haben so manches WOW und Wahnsinn ausgelöst. Das Bild und der Ton sind sehr gut gemacht auch sonst gibt es nicht viel zu beanstanden.

Warum also nicht 5 Sterne? Es gibt Szenen im 3D Bild wo der Vordergrund scharf gestellt ist und der Hintergrund somit unscharf wird, eigentlich nicht ungewöhnlich. Aber der Film hat leider ein paar deutliche Schwächen bei solchen Szenen, wo es einfach viel zu offensichtlich ist und somit diese Unschärfe STÖREND hervor tritt. Bei einer Szene sieht man zB im Hintergrund den Mond fast doppelt... Hier hätte man viel besser in der Nachbearbeitung arbeiten müssen.

Ansonsten ein überzeugender Film, der es sehr gut schafft, die menschliche Natur (sowohl positiv als auch negativ) hervorzuheben.

Passend zum Film und den Rezensionen schließe ich mit folgendem Zitat:

"Auch wenn alle einer Meinung sind, können alle Unrecht haben."

Zitat von Bertrand Russell
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34 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. März 2015
Mir haben die Gesamtwertung sowie die einzelnen 1-Sterne Bewertungen den Film ein wenig madig gemacht, fast hätte ich ihn aus meiner Watchlist gelöscht. Gut, dass ich es nicht tat!
Dieser Film ist eine lose Adaption der Geschichte (und ja, mehr ist es für mich nicht!) rund um Noah und der Bereinigung der Sünden.
Das, was ich mir von dem Film erwartet habe, habe ich absolut bekommen (wenn auch die Machart teilweise ungewöhnlich [ungewöhnlich ist nicht gleichzusetzen mit schlecht!] war)!
Filmerisch gut umgesetzt, die Handlung war okay (deshalb "nur" 4 Sterne), die schauspielerische Leistung - wie zu erwarten bei diesem traumhaften Cast, top! Alles in Allem war ich zufrieden.

Meinungsfreiheit hin oder her und jedem das Seine, aber Leute - ihr scheint noch nie 'nen SCHLECHTEN Film gesehen zu haben, wenn ihr diesen mit 1 Stern bewertet.
Ich kann nur jedem raten, sich ein eigenes Urteil zu bilden.
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890 von 1.156 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Es folgt eine reine Filmkritik. Wer Informationen zur Ausstattung der DVD haben möchte, soll diese Rezension bitte überspringen.

Ich hab ja gedacht, mit der Besetzung Russell Crowe, Jennifer Connelly, Emma Watson und Anthony Hoplins PLUS der Geschichte der Sintflut kann man gar nix falsch machen - ich habe mich geirrt. Es wäre vielleicht ganz hilfreich gewesen, wenn der Regisseur vor dem Dreh mal einen Blick in die Bibel geworfen hätte. Hat er aber nicht gemacht. Fassen wir die Story der Sintflut mal kurz zusammen, wie sie in der Bibel steht. Das ist KEIN Spoiler, denn dieser Abschnitt aus der Bibel hat herzlich wenig mit dem Film Noah zu tun:

Noah kriegt die Order von Gott, er soll ein Schiff bauen, sich selbst, seine Frau, seine drei Söhne und deren Frauen, plus Viecher aller Art auf den Kahn packen. Noah tut wie ihm gesagt, baut Schiff, verlädt Menschen und Tiere, Türe zu, dann kommt die Sintflut. Irgendwann ist das Wasser wieder weg, die Arche strandet am Berg Ararat, Noah und seine Mannschaft steigen aus. Nach der Sintflut bekommen seine drei Söhne bzw. deren Frauen jeweils wieder einen Sohn. Ende.

So, und jetzt zu dem, was der Regisseur und der Produzent aus diesem Plot gemacht haben (ACHTUNG, ab hier ausgiebiger Spoiler!!!):

Das Machwerk Noah dauert fast 2,5 Stunden, und man hätte problemlos eine Stunde davon streichen können. Es beginnt mit den gefallenen Engeln. Die haben Gottes Zorn hervorgerufen und wurden auf die Erde verbannt, auf der sie ihr Dasein als Stein-Golems fristen, die von innen beleuchtet sind und Glühbirnen-Augen haben. Diese Gestalten sehen aus, als seien sie aus dem Herr-Der-Ringe-Set ausgebrochen.

Dann kommt eine Sequenz, in der Noah als Kind sieht, wie sein Papa von einem bösen König getötet wird, Der böse König nimmt das Familienrelikt Noahs an sich, nämlich die Haut der Schlange aus dem Paradies, die der Familie bis dato als magischer Gebetsgürtel diente.

Dann machen wir einen weiteren Zeitsprung. Noah ist nun erwachsen und lebt mit Frau und drei Söhnen (1, 5 und 7 Jahre alt) vegan in einer total zerstörten Welt. Noah hat dann einen Alptraum, in dem er ertrinkt. Er kann mit dem Traum nix anfangen, packt seine Familie zusammen um zu seinem Großvater, Methusalem, zu wandern, um dort Rat einzuholen.

Die Familie wandert nun los. Und wandert und wandert und wandert und wandert und wandert. Klaubt zwischendurch ein schwer verletzes und unfruchtbares Mädchen namens Ila auf und wandert weiter. Wird von bösen Räubern angegriffen, von den Stein-Golems verteidigt und wandert weiter. Hatte ich schon erwähnt, dass sie eine Wanderung machen???

Endlich bei Methusalem angekommen klärt dieser Noah auf, wenn er nicht ertrinken will, muss er eine Arche bauen. Stopft zu diesem Behufe ein Samenkorn aus dem Garten Eden in die Erde und ZACK!!! steht ein riesiger Wald da. Von da an baut Noah die Arche. Mit den Stein-Golems. Er baut und baut und baut und baut und baut. Aber er wandert nicht mehr. Er baut so lang, bis Ila und sein ältester Sohn erwachsen sind und sich ineinander verlieben.

Der böse König, der dereinst Noahs Vater gemeuchelt hat, steht derweil mit seinen Kampfhorden wartend im Wald und will Noah töten. Er wartet aber brav bis das ganze Viechzeug an Bord ist und von Noah und seiner Familie mittels dampfender Kräuterkessel in Tiefschlaf versetzt wird. Die ersten Tropfen fallen. Dann greift der böse König an. Noah tötet alles, was auf die Arche will, die Stein-Golems helfen ihm dabei, und dann schippert Familie Noah davon. Noah, seine Frau, Ila und seine drei Söhne. Von denen der mittlere stinksauer ist, weil Papa ihm keine Frau organisiert hat.

Als blinder Passagier hat sich der böse König mit in die Arche geschmuggelt. Er futtert sich quer durch den tierischen Artbestand auf der Arche und erhält Unterstützung vom unzufriedenen Mittelsohn, der entdeckt, dass das vegane Leben doch nicht so ideal, dafür aber ein rohes Echsensteak zwischendurch gar nicht schlecht ist.

Auf der Arche wird die unfruchtbare Ila schwanger. Der Schwangerschaftstest wird mittels Spucke auf einem Zauberstein durchgeführt, der dann auch hübsch blau aufleuchtet: Hurra, wir haben den B-Test erfunden! Noah ist dagegen. Das ist nicht Gottes Wille, denn der will ja, dass die Menschheit ausstirbt, weil sie die Erde kaputtgemacht hat. Noah mutiert zum veganen Hooligan und erklärt Ila, wenn ihr Kind ein Mädchen wird und somit mal eine Mutter sein könnte, wird er es gleich nach der Geburt töten. Ila ist ob dieser Aussage nicht sonderlich begeistert und bricht in schieres Entsetzen aus, als sie Zwillinge kriegt. Zwei Mädchen. Ila flüchtet unmittelbar nach der Geburt mit den Babies aufs Dach der Arche, verfolgt von Noah mit dem Schlachtermesser. Die Kinder brüllen, und Ila erklärt Noah, sie wolle die Kinder beruhigen, damit sie nicht weinend sterben. Sodann singt sie ihrer Doppelbrut ein Schlaflied vor - selbiges, das Noah immer SEINEN Kindern vorgesungen hat. Noah ist gerührt, und anstatt die Kinder zu töten, knutscht er sie und erteilt seinen Segen.

Nebenbei versucht noch der böse König Noah zu töten. Der mittlere Sohn weiß nicht, wem von beiden er helfen soll, entscheidet sich dann aber doch, seinen Vater zu unterstützen. Tod von bösem König, und die heilige Schlangenhaut ist wieder in Besitzt von Noahs Familie.

Der Rest ist schnell erzählt: Wasser weg, Arche gestrandet, Viecher in Freiheit, Mittlerer Sohn zieht seiner Wege, Noah wird zum Säufer, Trennung von seiner Frau mit abschließender, tränenreicher Versöhnung beim gemeinsamen Gartenbau.

Diese fast 2 1/2stündige Katastrophe kann man sich sparen. Der Film zieht sich wie Kaugummi und die Handlung ist entweder nicht existent, oder völlig an den Haaren herbeigezogen. Ich bin beileibe kein Verfechter der christlichen Lehre, aber wenn man schon eine Geschichte aus der Bibel verfilmt, dann soll man sich zumindest einigermaßen an die Vorgaben aus dem Buch der Bücher halten.

Auch sonst passt im Film eigentlich nichts wirklich zusammen. Weder die Keidung der Protagonisten - alle laufen in Hosen rum. Auch die Frauen! Zur damaligen Zeit trugen Männer und Frauen sackartige, bodenlange Kutten, aber ganz sicher keine jeansartigen Beinkleider. Während Noah auf der Arche zunehmend verwahrlost, ist der mittlere Sohn immer perfekt glatt rasiert und trägt eine hübsche, kurzgeschorene Haartracht wie sie definitiv nur mit einem damals noch nicht erfundenen Haarschneidegerät hinzukriegen ist. Die Kampfhorden des bösen Königs tragen nahezu moderne Schweißermasken, wenn sie ihre Waffen anfertigen. Und so weiter und so fort...

Nunja. Meines Erachtens ist der Besuch dieses Films reine Zeit-, und der Kauf der DVD reine Geldverschwendung.

Sorry für den ewig langen Text, aber ich musste das jetzt einfach loswerden.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Juli 2015
Ich verstehe nicht, warum so mancher hier den Film als Märchen verurteilt. Genau mit diesem Anspruch habe ich ihn mir angesehen, da ich selbst kein gläubiger Christ bin, einfach neugierig darauf war und mich von einer Geschichte unterhalten lassen wollte.
Vielleicht sollte man davor warnen, dass es sich um eine freie Interpretation handelt, damit Leute, die eine originalgetreue Umsetzung der Bibeltexte erwarten, sich nicht unnötig aufregen.

Empfehlenswert für alle, die einen Film suchen, der nicht zu anspruchslos, aber auch nicht platt ist, eine märchenhafte, dramatische Geschichte in schönen Bildern erzählt und hin und wieder zum Nachdenken anregt.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. April 2015
Also vorab - eigene Meinung bilden und nicht auf den Blödsinn achten, den hier manche "Kirchgänger" verfassen.
Es handelt sich hier um einen Film.
Als Vorlage diente ein Buch.
Die Interpretation dessen was in dem Buch steht, ist hier auf eine Weise umgesetzt worden, die unterhaltsam ist - was nunmal das Ziel eines Unterhaltungsfilms sein sollte!
Aufgrund der vielen sehr schlechten Wertungen, bin ich skeptisch an diesen Streifen rangegangen und war eigentlich total überrascht, wie gut er sich entwickelt. Langweilig geht anders, hier zumindest kam diese in den 2h nicht auf.
Insgesammt eine interessante "Neuauflage" die mir gut gefallen hat, einpaar Tricks kennt man ja schon aus H.d.R. aber willkommen im 21. Jahrhundert!
Ich finde
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111 von 151 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
*
Eigentlich finde ich Bibelverfilmungen öde und kitschig. Ich bin auch kein religiöser Mensch, alsdaß sie mich in irgend einer Weise berühren könnten (hab allerdings die Bibel gelesen). Zudem bin ich ein Fan von Phantastik-Filmen.
Achtung, dies wird eine lange und ausführliche Rezension!

Darren Aronofskys "Noah" hat schon im Vorfeld für kontroversen Trubel gesorgt. V.a. aus dem Lager der tiefreligiösen Christen (in erster Linie aus den USA). Ich habe mir daher einige dieser Kritiken angeschaut. Da war die Rede von historischer (!) Ungenauigkeit *lol* und seitens der Kreationisten sogar davon, daß der Film gefährliches heidnisches Gedankengut verbreite (Zitat: evil pagan movie) 0_0
Andere behaupteten, es sei eine pure Allegorie auf modernes Umweltbewusstsein und stelle Noah als extremistischen Umweltschützer dar.
Wiederrum andere bemängelten die übertriebenen Esoterik-und Fantasy-Elemente des Filmes. Sogar ein Vergleich mit "Der Herr der Ringe" wurde geäussert.
*oha* Das alles machte den Film doch GLEICH viel interessanter für mich. Ohne diese Kritiken hätte ich mir den Film wohl gar nicht erst angeschaut.
Tatsächlich sind manche Vorwürfe nicht gänzlich von der Hand zu weisen. Obwohl sie für mich persönlich eher einen Anreiz darstellen, anstelle eines Hinderungsgrundes.

"Noah" ist keine Bibelverfilmung. Es ist vielmehr ein epischer Fantasyfilm, welcher zugleich eine ziemlich freie Interpretation der biblischen Geschichte um Noah und seine Arche darstellt. Um es ganz genau zu nehmen, ist die Vorlage ein gleichnamiger Comic. Von daher sollte man lieber gar nicht mit der Bibel vergleichen. Oder vergleicht jemand den Film "300" mit einem Geschichtsbuch? Eben!
Der Grund für die Sintflut ist hier ein wenig spezieller. Nicht die Abkehr von Gott (sprich: der Unglaube), sondern das zerstörerische Verhalten der Menschen gegenüber sich selber und der natürlichen Umwelt - aufgrund eines Mangels an Respekt gegenüber der Schöpfung - ist es, welcher deren Untergang besiegelt. Der Zweck der Arche ist dementsprechend auch ein anderer. Im Vordergrund steht nämlich der Erhalt der Tierwelt und nicht der paar gottesfürchtigen Menschen (die sind hier eher nebensächlich). Denn die Tiere *Zitat* " ...leben immer noch so wie im Garten Eden!"
Der Film erwähnt zudem logische Sachverhalte, auf welche in der Bibel erst gar nicht eingegangen wird, obwohl sie doch wichtig sind für die Durchführbarkeit des Projekts sind (z.B. die Ruhigstellung der Tiere durch pflanzliche Räucher-Anästhesie).

Der Begriff "Gott" kommt hier gar nicht vor. Stattdessen ist nur von einem "Erschaffer" die Rede. Noah spricht auch gar nicht direkt mit diesem, sondern erhält Traumvisionen, welche er als Zeichen höherer Macht deutet und danach handelt. Besagter Erschaffer tritt auch nur durch wundersame Naturerscheinungen zu Tage (zuletzt eben durch die Flut). Das dürfte wohl auch der Grund dafür sein, weshalb die kritischen Puristen behaupten, der Film würde eine heidnische Naturgottheit (speziell wurde auf die Erdgöttin Gaia verwiesen) meinen und nicht den abrahamitischen, personifizierten Gott. Diese Einstellung halte ich jedoch für reine Spekulation. Es geht schliesslich immer noch um die Bibelgeschichte und nicht um ein heidnisches Mythos. Selbst wenn der Erschaffer hier total wortkarg ist (keine Anweisungen wie "Noah, baue eine Arche aus Zedernholz ... 300 Ellen lang, 50 Ellen breit und 30 Ellen hoch ...") und sich nicht mal vorstellt, wie z.B. in der Moses-Geschichte ("Ich bin der ich bin ... der Gott eurer Väter, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs ..."). Aronofsky ist ein Atheist. Von daher hat er wohl keine heidnisch-religiöse Agenda im Sinn.

Was ist mit dem Vorwurf des Umweltextremismus?
Der trifft meiner Meinung nach schon zu. Noah ist hier so verbittert über die Boshaftigkeit der Menschen und v.a. durch sie verübter Zerstörung der Schöpfung (= Umwelt), daß er die Menschheit ausgerottet sehen will, da diese es nicht Wert sind weiterzubestehen. Offenbar liebt er die Tierwelt so sehr, daß er und seine Familie Vegetarier sind. Er ist definitiv kein Philantroph und verteidigt sein Refugium vor Eindringlingen mit aller Macht. Er ist sogar zu sehr drastischen Methoden bereit, um zu verhindern, daß sich die Überlebenden weiter vermehren können. Das macht ihn in meinen Augen zu einem Extremisten. Zudem ist er auch ein religöser Fanatiker, welcher den (scheinbaren) Willen des Erschaffers durchzusetzen versucht. Kein moralisches Vorbild aber ein interessanter Film-Protagonist.
Sein Gegenspieler ist der Schurke des Filmes, ein Nachfahre Kains. Interessanterweise ist dieser alles andere als ungläubig. Ganz im Gegenteil. Er zweifelt die Existenz Gottes nicht an, sondern fühlt sich von diesem verlassen und auf sich allein gestellt. Zudem hält er die Menschen für die Krone der Schöpfung (weil sie nach dem Ebenbild Gottes erschaffen sind) und deshalb für berechtigt die Erde nach eigenem Gutdünken für sich auszunützen (ganz nach dem Motto: "Macht euch die Erde und alle seine Geschöpfe untertan!" Da hätte noch der Zusatz: "Aber macht sie doch bitte nicht kaputt!" gefehlt ><) Doch Noah ist hier in diesem Film auch kein netter Mensch und einzig die egoistische Einstellung bzgl. der Schöpfung unterscheidet ihn von seinem Widersacher Tubal-Kain.
Ausserdem wollte ich hier noch erwähnen, daß Aronofsky ein Mitglied von PETA (people for the ethnical treatment of animals) ist. Also von daher verwundert mich die Einstellung bezüglich der Tiere hier in diesem Film überhaupt nicht.

Ich finde die Darstellung von Konfliktsituationen in diesem Film sind typisch Aronofsky. Zwar gräbt der Regisseur nicht ganz so tief in der Psyche des Menschen wie sonst, dennoch erhält man gute Einblicke in menschliche Abgründe. Noahs Charakter und die seines Sohnes Hams wird hier besonders herausgearbeitet.

Was ist mit den Esoterik-und Fantasy-Vorwürfen? Ja, sie treffen ebenfalls zu.
Noahs Großvater Methusalem ist ein mächtiger Wunderheiler. Er besitzt zudem noch Samenkörner aus dem Garten Eden, aus welchen in null-komma-nix Pflanzen spriessen können.
Es gibt noch ein Relikt aus der Zeit der ersten Menschen, nämlich die abgestreifte Haut der Schlange vom Baum der Erkenntnis, welche als Amulett benutzt wird (wobei sich mir Frage stellt, weshalb man dazu ein Teil des "Verführers der Menschheit" benutzt ... vielleicht als erinnerndes Mahnmal ... oder das Vieh ist gar nicht DIE Schlange ... keine Ahnung!)
Sehr Fantasy-lastig muten die Steinriesen (welche beim Archenbau helfen) an. Obwohl solche Geschöpfe durchaus in der Bibel (bzw. den Apokryphen) erwähnt werden. Die Nephilim werden als monströse Riesen beschrieben. Also doch gar nicht so an den Haaren herbeigezogen. Hier handelt es sich um sog. Wächter (The Watchers), gefallene (wortwörtlich) Engel.

Visuell ist der Film eine Wucht.
Hollywood-typisch mit bombastischer Optik umgesetzt.
Gedreht wurde in Island, daher darf der Zuschauer die urwüchsige Landschaft der nördlichen Insel bewundern. Allerdings finde ich die Wahl des Settings etwas seltsam. Ursprünglich stammt Noah doch aus Mesopotamien (falls ich mich nicht irre). Dort herrscht ein heisses Klima. Anders als in Island. Oder soll die Story etwa nicht dort spielen? Eine Erklärung dafür, warum die Charaktere hier allesamt weißhäutig sind? Aber was ist dann mit den hebräischen Namen? Wurden die nicht angepasst wegen des Wiedererkennungswertes? Kann mir darauf irgendwie keinen Reim machen (Edit: Es wurde im Netz die Vermutung nahegelegt, daß die Story in Wahrheit in einer postapokalyptischen Zukunft spielen würde und die etwas zu modern aussehenden Raubbaugerätschaften der Menschen ein Indiz dafür wären ... falls das wahr ist, wäre dies ein interessanter erzählerischer Kunstgriff, eine scheinbar vergangene Geschichte zu erzählen, indem man eine mögliche künftige Geschichte erzählt ... passend auch zur aktuellen Umweltsituation, der Furcht vor einer "globalen Erwärmung").
Das Design der Arche ist für manche wohl etwas gewöhnungsbedürftig. Denkt man doch dabei eher an ein Schiff und nicht an einen rechteckigen, hölzernen Kasten. Die Beschreibungen der Bibel passen jedoch eher zur Kastenform des Filmes.
Noahs Visionen sind verstörend, aber gut in Szene gesetzt (gruselig unheilvoll: eine Frauenhand greift nach einem dunkelroten Apfel, welcher wie ein Herz pulsiert).
Die Flut selber sieht auch gut aus. Perfekter Hollywood-Standard à la Emmerich.
Die Tiere stammen natürlich allesamt aus dem Computer. Aanders wäre es auch kaum umsetzbar. Zudem ist der Regisseur - wie gesagt - ein Mitglied von PETA und daher hätte es mich gewundert, wenn er ECHTE Tiere eingesetzt hätte, um einen Unterhaltungsfilm zu drehen (gestehen wir uns es doch ein: Tiere in Filmproduktionen grenzt wirklich an Tierquälerei, dasselbe gilt auch für den Zirkus).
Die Kameraführung und die Schnitte gefallen mir sehr.

Das Schauspiel der Darsteller ist gut, selbst wenn manche der Charaktere meiner Meinung nach etwas zu kurz kommen, z.B. Methusalem (humorvoll gespielt von Anthony Hopkins) oder Noahs ältester Sohn Sem. Sonst habe ich nix diesbezüglich zu bemängeln.

Was ich aber hier echt bemängeln muß, ist die (rel.) niedrige Altersfreigabe. Im Kino war der Film ab 6 Jahren (mit Elternbegleitung) freigegeben. Die DVD hat hingegen eine FSK 12. Ernsthaft? Eine Geschichte in welcher Menschen qualvoll ersaufen (man sieht sogar die toten Körper rumschwimmen), wo Menschen sich gegenseitig erschlagen oder in kannibalistischer Absicht angreifen, wo Menschen von Steinriesen zerstampft werden, wo Tiere von einer Horde wilder Hungernder regelrecht zerrissen werden ...kurzum: wo brutale Gewalt herrscht ... ich hätte dem Film glatt eine FSK 16 verpasst. Hätte man "Noah" nicht als Bibelverfilmung angesehen, hätte man meiner Meinung eine höhere FSK auch in Erwägung bezogen. Doch Bibelverfilmungen werden automatisch als kindertauglich angesehen. Egal wieviel Brutalität da vorkommt.
Ich sage es klipp und klar: "Noah" ist kein Familienfilm. FSK 12 ist schon etwas zu niedrig angesetzt (von FSK 6 mit Elternbegleitung will ich gar nicht erst reden, was ändert die Begleitung denn überhaupt? Nichts!)

Damit hätte ich alles gesagt, was ich sagen wollte. Ich bin absichtlich auf einige der (befremdlichen) Details so genau eingegangen, damit die potentiellen Zuschauer wissen, worauf sie sich mit "Noah" einlassen. Deshalb war dafür eine lange Rezension notwendig. Aber niemand ist gezwungen sie zu lesen, wenn er nicht will.

FAZIT:
Eine (kitsch-)freie, phantastische und düstere Adaption der biblischen Geschichte um Noah und seiner Arche.
Wegen unorthodoxer Ideen nicht unbedingt für Bibel-Puristen geeignet. Wegen Gewaltszenen nicht für kleine Kinder empfehlenswert.

PS:
Wenn die künftigen Bibelverfilmungen auch so originell werden, werde ich sie mir vielleicht auch anschauen wollen. ^^
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22 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Selten hat es in jüngerer Vergangenheit wohl einen Film gegeben, der die Meinungen so dermaßen gespalten hat wie Darren Aronofsky's "NOAH" mit dem großartigen Russell Crowe in der titelgebenden Hauptrolle.

Einige Leute gehen in ihren stellenweise vernichtenden Rezensionen auf Dinge ein, die ich in einer Million Jahren nicht in die Waagschale werfen würde, weil sie mir ganz einfach nicht in den Sinn kommen würden :
NIEMAND kann ernsthaft behaupten ganz genau zu wissen, was damals historisch richtig und akkurat war - egal ob es menschliches Verhalten, Sprachwendungen, Mode (Stichwort : Hosen), Werkzeuge oder Sonstiges war !
"NOAH" ist KEINE Dokumentation - es ist NUR ein Film : Nicht mehr - und auch nicht weniger ....

Bei "NOAH" waren meines Dafürhaltens nach kreative und erfahrene Filmschaffende am Werk, die versucht haben, die uralte Geschichte eines Mannes und seiner Vision zu entstauben und auf ihre eigene Art und Weise "real" werden zu lassen.
Ihr Vorhaben (das anscheinend sehr viele nicht richtig interpretiert oder überhaupt erkannt haben) war es, diese Geschichte, die wohl aller Meinungen nach ja wohl am Beginn unserer Zivilisation stehen sollte, ZEITLOS und weitgehend losgelöst von spezifischen Religionen erscheinen zu lassen - nicht haarklein festgelegt an bestimmten oder gar exakten Daten, was dem Zuschauer die erzählte Geschichte, egal wie bekannt, unweigerlich näher erscheinen lässt ....

Sie nahmen also diese wohl jedem bekannte Geschichte, entfernten alles bis auf das Grundgerüst - und schufen etwas, was vom Stil her sich zwischen den klassischen Werken, die sich mit diesem Thema oder artverwandten Themen auseinandersetzen, und den allseits beliebten modernen Fantasy-Märchen, wo visuell Unmögliches per digitalem Effekt zum Leben erweckt wird, befindet.
Die altmodische Geschichte in einem neuem und modernem Gewand, angepasst an moderne Sehgewohnheiten, für jedermann zugänglich ....
Schnelle, die Geschichte vorantreibende Momente wechseln sich ab mit ruhigen Passagen, in denen man als Zuschauer das Visuelle seine volle Wirkung entfalten lassen kann ....
Zeit ist auch nur ein Wort - und doch, auch oder gerade in dieser Geschichte, hängt so viel oder gar alles von ihr ab ....

"NOAH" ist eine wuchtige emotionale Reise in die dunklen Tiefen des Herzens und des menschlichen Verstandes - und diese Reise IST zeitlos.
Seht Euch den Film an .... und dann vergleicht das mit unserer Gesellschaft, unserer Welt, heute : Wir zerfleischen uns gegenseitig, meucheln und heucheln - ohne wahres Mitleid, gleichgültig, das "Recht" des Stärkeren und das krankhafte "Ich"-Bewusstsein unserer Tage rechtfertigt anscheinend alles und resultiert in einem gottgleichen Gehabe ....
Ein Blick um einen herum, in die Nachrichten und in die Zeitungen genügt, um - wenn man noch nicht völlig verblödet oder abgestumpft ist - ein ungutes Gefühl zu bekommen ....

Nur irgendwann IST Schluss - MUSS Schluss sein ....

Als Russell Crowe seinen Lieben an Bord der bereits schwimmenden und von tosender See umbrandeten Arche nochmals die tragische und menschheitsdefinierende Geschichte von Abel und Kain erzählt und erklärt, sieht der Zuschauer im Gegenlicht der untergehenden Sonne die Umrisse von einem knieenden Kain, der sich über den liegenden Abel beugt und mit einem Stein ausholt - die Umrisse ändern sich blitzschnell und man erkennt Träger von Uniformen aus allen Epochen und von allen Kontinenten, die den fatalen Todesschlag immer und immer wieder ausführen und ihren "Bruder" ermorden - der letzte Umriss zeigt einen wohl amerikanischen Polizisten in voller Kampfmontur inklusive Schutzschild und Schlagstock ....
Ein mahnender Moment, der wohl sehr sehr vielen entgangen ist ....

Um langsam zum Punkt zu kommen :
Ich persönlich war sehr zufrieden mit dem Erlebnis dieses Films - und einige Momente werden noch sehr lange in meinen Gedanken nachhallen.
Und ich möchte aus der großartigen Besetzung mit Jennifer Connelly, Logan Lerman, Emma Watson, Ray Winstone (herrlich düster) und dem wie immer fantastischen Sir Anthony Hopkins ganz Besonders Russell Crowe hervorheben, der gerade zum Ende in den düsteren manischen Momenten, in denen Aronofsky sehr geschickt - unterschwellig, aber unausweichlich - den Helden zum angsteinflößenden Psychopathen werden lässt, mir einen kalten Schauer nach dem Nächsten den Rücken runtergejagt hat.

Und wie schon bei "THE FOUNTAIN" hat die Musik, die Clint Mansell für "NOAH" schrieb, einen ganz großen Anteil an der Wirkung dieses Films ....

Bitte lasst Euch nicht von den Zerrissen entmutigen - gebt "NOAH" eine Chance und dann urteilt selbst !!!!

"NOAH" von Darren Aronofsky mit Russell Crowe :
Eine unbedingte Empfehlung !!!!
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am 18. Juli 2015
Dieser Film ist ein Paradebeispiel dafür, dass man sich doch zu allem lieber seine eigene Meinung bilden sollte. Den Verriss verstehe ich auch sehr gut, denn hier wird der Menschheit ein grausamer Spiegel vorgehalten.. Das auszuhalten liegt nicht jedermann.
Auf den Aspekt der Veganer und Carnivoren wird ja in einigen Rezensionen bereits hingewiesen. Da ich mich persönlich schon länger vegetarisch ernähre ist mir der Hinweis im Film zwar aufgefallen, aber er hat mich nicht in so drastischem Maße berührt.
Viel ernster kam bei mir der Hinweis auf die Ausbeutung des Planeten und des Umgangs der Menschheit untereinander an. Sehr viel zivilisierter geht es bei uns nämlich auch nicht zu. Für ein paar Rohstoffe wird betrogen, gemordet, Krieg geführt. Und so wie wir mit den Tieren und Pflanzen umgehen gehen wir auch miteinander um. Verständnis und Mitgefühl sind Mangelware und wehe, die von denen wir es erwarten fühlen sich einmal so leer, dass sie es nicht mehr aufbringen können.
Tja - wer die Bibel kennt weiß zumindest eines. Eine neue Flut wird es nicht geben, das hat der Schöpfer der Menschheit versprochen. Ein Regenbogen erinnert gelegentlich daran.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. März 2015
...gut gelungen!

Ich muss hier ganz klar, so manchen Vorrednern widersprechen.
Es ist keine bibeltreue Verfilmung, aber mit diesem Anspruch ging ich auch nicht an den Film, ich bin gläubiger Katholik und guckte den Film mit der Erwartung, dass die Handlung an die Bibel angelehnt ist und mich unterhält
- und ich wurde bestätigt!

Die meisten Kernaussagen des Buches Genesis sind im Film eingeflossen und umgesetzt worden! Dabei ist es meines Erachtens unerheblich, ob die Handlung exakt mit dem alten Testament übereinstimmt oder nicht.
Das noch etwas dazu kam wie Steingolem, als gefallene Engel, erachte ich als nicht schlimm und durch aus als künstlerischer Freiheit zu bezeichnen und da es auch keine eindeutigen Beweise für die Existenz von Noah oder von Gott gibt, finde ich es durch aus vertretbar ein wenig mehr in die Geschichte hinein zu nehmen.
Es wird somit zu einem Fantasy-Film und ich glaube viele stimmen mit mir über ein, dass Glaube sehr viel mit Fantasie zu tun hat!

Oh, habe ich das wirklich gesagt...ohja !!!

Des weiteren finde ich die Rollen gut besetzt und auch schauspielerisch gelungen. Alle Schauspieler spielen meines Erachtens ihre Rollen sehr gut, sodass Emotionen durch den ganzen Film spürbar waren.
Der Film bewegt einem zum Nachdenken, durch die gespielten Emotionen und dies finde ich viel wichtiger ist als die "wirkliche" Handlung und dessen Umsetzung!

Auch graphische Umsetzung gefallen mir sehr. Es sind nicht zu viele Actionscenen zusehen, sodass darauf das Hauptaugenmerk liegt, sondern vielmehr auf die Geschichte und Gefühle.

Somit meines Erachtens volle fünf Sterne würdig! Wer den Anspruch hat eine bibeltreue Verfilmung zu sehen, die sich ausschließlich nach der Bibel richtet, ist hier falsch und sollte sich lieber eine Doku auf Arte oder im Ersten anschauen oder am Besten selber die Bibel lesen und sein eigenes Bild im Kopf erstellen.
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am 16. Juli 2015
Alles Leben auf dieser Erde geht seinem Leben nach, im Einklang mit der Natur - nur der Mensch nicht. Wir zerstören die Welt, und das wissen wir, und wir haben etwas Böses in uns, was wir ebenfalls wissen, aber meistens akzeptieren. Doch ist es der richtige Weg, alles schlechte aus zu rotten? Denn dabei trifft es auch das Gute. Ein Film, der zum nachdenken anregt. Wie weit würdest du gehen, um das zu tun, woran du glaubst? Bist du dir dabei sicher, dass es das richtige ist? Wie weit geht jeder, der in seiner Überzeugung handelt? Ist nicht das einzig richtige, das Gute zu tun? Was überhaupt ist gut?

Was mich aber gestört hat, waren diese "Magie" Momente, sie wirkten ein wenig unpassend und sind so rüber gekommen, als würde man dem Zuschauer deutlich machen müssen, was diese Gesten bedeuten. Außerdem fand ich die Steinriesen ein wenig plump, sie sahen aus wie eine CGI Kopie aus irgendeinem Fantasy Film. Doch der Film an sich war überraschend gut, hatte ich damals bei dem Trailer eher nicht gedacht. Einen Vergleich zu der Bibel kann ich nicht ziehen, da ich die Interpretation Noahs nicht kenne.
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