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No touching at all
 
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No touching at all [Broschiert]

Kou Yoneda
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 228 Seiten
  • Verlag: Tokyopop; Auflage: 1 (15. Dezember 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3842003404
  • ISBN-13: 978-3842003408
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 15 - 17 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 15.090 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Schon beim ersten Eindruck merkt der verschlossene Toshiaki Shima, dass die aufdringliche Art von seinem neuen Chef Togawa ihm den Einstieg in die neue Firma nicht leicht machen wird. Trotzdem fühlt sich Shima auf unerklärliche Weise zu seinem Vorgesetzten hingezogen. Und schneller, als beide denken können, landen sie miteinander im Bett. Doch Shima merkt schnell, dass Togawa eine vollkommen andere Sicht der Situation hat, was alles nur noch komplizierter macht, als es sowieso schon ist ...

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein erwachsener Shonen-Ai 2. Januar 2012
"No Touching at all" ist eine wahre Perle unter den hierzulande erschienen Shonen-Ai/Yaoi Manga. Fernab des in diesem Genres verbreiteten übertriebenen mit Kitsch überladenen Shojo-Stils erzählt dieser Manga in klaren, schnörkellosen Zeichnungen eine erfreulich realistische Liebesgeschichte.

Die erste Begegnung zwischen dem jungen Homosexuellem Shima und seinem Vorgesetzten Togawa ist eher von Widerwillen als von Zuneigung geprägt. Doch bekanntlich soll Liebe auf den zweiten Blick nicht minder intensiv sein. Ohne es zu wollen fühlt der stille, scheue Shima sich schon bald von seinem charismatischen Chef angezogen, ohne zu bemerken, dass es diesem - obwohl eigentlich hetero - nicht anders ergeht.

Es kommt so, wie es kommen muss - nach einem gemeinsam verbrachten Abend landen die beiden im Bett. Eine leidenschaftliche Affäre nimmt ihren Anfang, bei der es beiden allein um Sex geht, oder etwa doch nicht?

Hört sich im ersten Moment nach einem typischen Verlauf an, doch weit gefehlt. Passend zum Artwork besticht auch die Story durch eine unpathetische und dadurch noch anrührendere, sehr sensible Erzählweise. Beide Protagonisten haben in der Vergangenheit Trauma erlitten, die sie jeder auf seine Art vor anderen zu verbergen versuchen, und welche es ihnen erschweren, sich zu ihren Gefühlen zu bekennen.

Die Yaoi Szenen sind eher zurückhaltend, jedoch durchaus explizit. Die Emotionen von Shima und Togawa stehen im Vordergrund. In diesem Manga dreht es sich darum, gleichermaßen zueinander wie auch zu sich selbst zu finden, sich seinen Vorbehalten und Ängsten zu stellen und diese zu überwinden. Daher empfinde ich das Cover auch ziemlich passend, da es den Inhalt und vor allen Dingen den Grundton der Geschichte hervoragend ausdrückt.

Wer unter Romantik ausschliesslich überschwengliche Liebesschwüre unter tausenden von Küssen versteht oder bei einem Shonen-Ai zwingend große feuchte Augen und/oder feminine Jungs inmitten von Blütenmeeren haben möchte, der ist bei "No touching at all" definitiv falsch.

Wer einen klaren, realistischen Stil und eine ruhige, sensible Erzählweise zu schätzen weiß, der sollte hier unbedingt zugreifen. Zumal Tokyopop leider für relativ geringe Auflagenhöhen bekannt ist, weswegen Manga von Tokyopop im Vergleich zu anderen Verlagen relativ schnell vergriffen sind und Neuauflagen idR. länger dauern.

Um eine ungefähre Einschätzung abzugeben, würde ich diesen Manga mit Seven Days 01 vergleichen. Dieser spielt zwar in einem Schoolsetting und ist Yaoi-frei, aber die Atmosphäre, die Erzählweise und das schnörkellose Artwork gehen in die gleiche Richtung. Die beiden Mangaka zeichnen zwar unterschiedlich, aber die Tendenz ist vergleichbar.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Kida
Ich lese wirklich schon sehr lange Yaoi-Mangas, weshalb es mittlerweile wirklich schwer ist, etwas zu finden, das mich wirklich noch begeistert. Alles ist irgendwie gleich, alles ist irgendwie 08/15 und schon mal da gewesen. Auch das mag ich ab und an, auch da habe ich Geschichten, die mich fesseln.. doch wirklich tief berühren und einnehmen können mich nicht viele. Dieser Manga allerdings ist einer der sehr wenigen, bisher in Deutschland erschienen, mit einer solchen Macht über mich. Ich habe ihn zwar bereits auf englisch und werde ihn nicht austauschen, da ich englische Mangas vorziehe, doch ich werde den Deutschen sicherlich einigen ans Herz legen. Eigentlich würde ich ihn gerne jedem ans Herz legen.

Im Gegensatz zu einer Rezensentin zuvor, kann ich mit Shima sehr viel anfangen und finde es eigentlich gut, dass er nicht lesbar ist wie eine Zeitung. Menschen sind nicht immer einfach. Beziehungen sind nicht immer einfach. Die Liebe nicht. Und genau das zeigt dieser Manga in einer unheimlich realistischen und ergreifenden Weise.
Es steckt so viel Gefühl in den Dialogen, aber auch in den auf den ersten Blick kalt wirkenden Zeichnungen. Zwar fand auch ich den Stil einen Moment lang fremd, doch mittlerweile liebe ich ihn und weiß schon gar nicht mehr, weshalb ich ihn am anfang etwas befremdlich fand. Eigentlich sind die Zeichnungen wunderschön.

Was in diesem Manga nicht zu finden ist: Kitsch, Klischeegehabe und 08/15.... stattdessen gibt es eine einfühlsame, berührende, neue, schwere, nahezu wahre Geschichte über Liebe wie sie wirklich ist.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Juliane Seidel VINE™-PRODUKTTESTER
Der erste Eindruck, den Shimas neuer Chef Togawa vermittelt, ist nicht unbedingt der Beste: An seinem ersten Arbeitstag in der neuen Firma lernt er Togawa verkatert und übernächtigt kennen. Zudem ist Togawa sehr locker, schert sich selten um die Gedanken anderer Leute und scheint es sich zur Aufgabe gemacht zu haben Shima zu helfen, sich in der neuen Firma zurecht zu finden. Dass Shima lieber für sich sein möchte, sehr introvertiert und still ist, stört Togawa nicht. Shima seinerseits fühlt sich von Togawa angezogen, versucht jedoch verzweifelt nichts davon nach draußen dringen zu lassen., da er in seiner alten Firma eine Affäre mit einem Kollegen hatte. Diese Liebe endete in einer Katastrophe und Shima setzt alles daran diesen Fehler nicht zu wiederholen.
Als Togawa ihn jedoch nach einem gemeinsamen Essen einfach küsst und mit sich nach Hause nimmt, kommt eins zum anderen. Die beiden schlafen miteinander, und kommen sich anschließend immer näher. Shima, der eigentlich Distanz halten will, ist verstört, insbesondere da Togawa von einer eigenen Familie träumt. Togawa auf der anderen Seite muss sich eingestehen, dass ihm Shima sehr viel mehr bedeutet und er sich eine ernsthafte Beziehung mit ihm vorstellen kann.
Als Togawa in die Zentrale der Firma versetzt werden soll, ist Shima zwar nicht begeistert, sieht es jedoch als Chance an die Beziehung zu beenden, bevor er gar nicht mehr von Togawa lassen kann. Zu dumm, dass sich dieser genau in diesem Moment dazu entschließt Shima seine Liebe zu gestehen und damit alles noch schlimmer für Shima macht...

Mit dem Oneshot No touching at all" erscheint in Deutschland der erste Manga von Kou Yoneda. Die Künstlerin erzählt eine sehr stille, ernste Liebesgeschichte, die zum einen durch individuelle Charaktere, zum anderen durch eine sehr realistische Geschichte punktet. Die Handlung mag vielleicht ein wenig langweilig klingen und hebt sich kaum von gängigen Boys Love Mangas ab, doch You Koneda gelingt es den Manga nie ins Kitschige abdriften zu lassen. Die Geschichte ist ebenso erwachsen, wie die Charaktere, die sich glücklicherweise auch stark von den gängigen Stereotypen abheben. Shima mag an einigen Stellen vielleicht zu introvertiert sein, doch das ist in Ordnung, da Togawa einen guten Kontrast zu ihm bildet. Kou Yoneda konzentriert sich stark auf die Entwicklung der Gefühle der beiden Charaktere, lässt die beiden das Tempo und die Handlung bestimmen.
Zeichnerisch hat Kou Yoneda einen sehr schönen, erwachsenen Stil, der zu Beginn ein wenig gewöhnungsbedürftig ist. Die Charaktere wirken ein wenig kantiger und entsprechen nur bedingt dem typischen Bishonen. Das stört jedoch überhaupt nicht, da dieser Stil viel besser zur Geschichte passt und es ihr gelingt mehr Mimik in die Gesichter ihrer Charaktere zu bringen. Zudem ist es angenehm nicht die typischen Boys Love Charaktere zu sehen, wovon es auf dem deutschen Markt schon genug gibt.

Insgesamt ist No touching at all" ein sehr schöner, realistischer Manga, der eher auf ein erwachsenes Publikum abzielt. Sowohl die Charaktere, als auch die Handlung sind weder kitschig noch entsprechen sie den üblichen Boys Love Mangas. You Koneda hat einen interessanten Stil, der Lust auf mehr macht. Wer realistische Boys Love Mangas sucht, die ein wenig aus dem Rahmen fallen, dem sei No touching at all" ans Herz gelegt. Es lohnt sich!
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