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No llores, mi querida - Weine nicht mein Schatz [Gebundene Ausgabe]

André Pilz
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (32 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

2005
Der erste deutschsprachige Skinhead-Roman, nicht von einem Journalisten oder Kinderbuchautor, sondern von einem Skinhead geschrieben. André Pilz, Jahrgang 1972, hält sich mit diversen Jobs über Wasser und ist Gitarrist einer Oi!-Punkband. Wenn André Pilz über den Skinhead „way of life“, über Gewalt im Stadion, Stress mit Einwanderergangs oder Neonazis in der Szene schreibt, weiß er, worüber er spricht. „Ein Leben lang der letzte Dreck. Ein Leben lang haben sie mich geschlagen und gedemütigt, und ich habe es regungslos hingenommen. Ein artiger, braver Junge. Doch irgendwann war irgendein Schlag zu viel, und ich habe begonnen, mit meinen Augen zu sehen, mit meinen Ohren zu hören, und meinen Verstand gebraucht. Ich habe gelernt. Und mir den Kopf geschoren und Euch den Krieg erklärt.“ Aber „No llores, mi querida – Weine nicht, mein Schatz“ ist keine verkappte Autobiographie, kein Tagebuch, sondern ein erstklassiges, bis zur letzten Zeile superspannendes Stück Literatur. „Gewalt ist die einzige Form von Achtung, die wir von Euch erzwingen können. Gewalt ist in Eurem Spiel nicht erlaubt, jedenfalls nicht die, die die Leute beim Einkaufen oder Spaß haben stören könnte. Aber wir, wir lieben sie. Nur die Gewalt auf der Straße und im Stadion schafft es, uns für kurze Zeit über Euch zu stellen. In dem Moment, wo es knallt, da spüren wir Eure Angst. Vor uns, den Glatzköpfen.“
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Hinweise und Aktionen

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
  • Verlag: Archiv der Jugendkulturen; Auflage: 230 S. (2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3865460313
  • ISBN-13: 978-3865460318
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 14,2 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (32 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 336.688 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen No Future extremster Auspraegung 2. Dezember 2009
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Gewalt, Hass und deren gesellschaftlichen und individuellen Ursachen sind die Themen, die die Romane von Andre Pilz bestimmen. Nicht anders im vorliegenden Werk "Weine nicht, mein Schatz". Pilz gewaehrt uns Einblick in die Skinhead Szene. Skinhead ist nicht gleich Skinhead und nicht jeder Skinhead automatisch ein Nazi. Doch eins ist ihnen gemein: Menschen ohne Perspektive, Menschen am Rande der Gesellschaft, ausgeschlossen, die scheinbar das ausleben, was sie am eigenen Koerper erfahren haben: Gewalt, Hass und Schmerz. Und das mit einer Intentitaet, die uns das Blut in den Adern gefrieren laesst. Was muss einem Menschen widerfahren sein, um derartig zu werden, so zu enden? Die Gewalt richtet sich nicht vordergruendig gegen diejenigen, die mitverantwortlich sind fuer die Misere, sondern gegen die anderen Verlierer unserer Gesellschaft: Auslaender, Schwule, Arbeitslose etc. Schmerz scheint das einzige Mittel zu sein, um das Leben zu spueren. Und wenn ich den Schmerz nicht durch meinen Gegner zugefuegt bekomme, fuege ich ihn mir selbst zu. Trotz aller Ausweglosigkeit bemueht sich der Hauptakteur der Geschichte um ein letztes Mass an Normalitaet, in dem er einem Job nachgeht, bis er auch diesen verliert.
Die beschriebenen Gewaltbexzesse sind drastisch und schaffen Betroffenheit. Was laeuft in unserer Gesellschaft falsch? Die Erklaerung dafuer wird an einigen Stellen genannt. Dennoch gibt es Hoffnung, wie uns das Ende des Romans weismachen will.
Ein Roman, den man nicht einfach zur Seite legen kann, um zur Normailtaet zurueckzukehren. Angesichts der gegenwaertigen Finanzkrise, ihrer Loesungsversuche und ihrer Folgen fuer die breite Masse gelingt uns das noch viel weniger als zuvor nach dieser Lektuere.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Rico live beim Untergang zugucken 8. August 2006
Format:Gebundene Ausgabe
Für Menschen ohne Skinheadgedankengut im kopf wie mich ist das buch vor allem eines: stellenweise unnachvollziehbar!

Was der ich Erzähler Rico" da so zum Besten gibt ist aber durchaus unterhaltsam.

Er stolpert von Schlägereien zu Saufgelagen, von Saufgelagen zur Kloschüssel, von der Kloschüssel zu seinem verhassten Postjob und ist obendrein auch noch unglücklich verliebt.

Irgendwie macht es einem fast spaß zu sehen wie er sich immer mehr in die Scheiße hineinreitet. Man kann sozusagen live mitverfolgen wie das letzte Tröpfchen in die Wanne tropft, die sie zum überlaufen bringt.

Neben hohlen Phrasen gibt es aber durchaus auch interessante philosophische Ansätze, Momente in denen man sich denkt der Autor ist vielleicht doch nicht so unterbelichtet wie ursprünglich gedacht & man sich wünscht der letzte Tropfen würde nicht in die Wanne laufen.

Wahrscheinlich lesenswert für alle die sich nicht von der Gesellschaft verstanden fühlen & grade für die als Wegweiser wie man es nicht machen sollte.

Mir persönlich fehlt am Schluss des Buches auch einfach die Einsicht, dass man sich manchen Regeln fügen muss, auch wenn man es nicht mit voller Überzeugung tut!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Was Rico über Skins aus den 80zigern denkt! 29. Januar 2013
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
"Weine nicht mein Schatz" war mein erster "Skinhead-Roman".

Vielen die das Buch gelesen haben fehlt die Authentizität, die Tiefe, die Realität oder der Bezug weil man selbst mit der Szene nichts zu tun hat/hatte - mir nicht.

Ich war jede Sekunde bei Rico. Habe mit ihm gelitten, mich mit ihm gefreut, mit ihm gefühlt als er verprügelt, gedemütigt und isoliert wurde. Ich habe mich zusammen mit ihm verliebt, wieder einmal. Und ganz besonders war der Verweis auf die Skinheadszene in den 80zigern. Ich war damals Teil dieser Szene in einer deutschen Großstadt. So wie Rico, nur 30 Jahre früher, habe ich es auch erlebt; Gewalt, Drogen, Sex, Rassismus, Ausläderfeindlichkeit und auch im Besonderen Inländerfeindlichkeit!!

Andre Pilz beschreibt die Gewaltexzesse nah an der Realtität, ich habe es so gelebt und erlebt. Natürlich ist das nicht Jedermanns Geschmack und nichts worauf man stolz sein kann, aber es zu beschönigen oder es harmloser zu beschreiben fände ich falsch. Eine Prügelei ist niemals harmlos und immer brutal. Und es gibt Viertel in Großstädten, in denen sich zu behaupten nicht leicht fällt. Gewalt ist dann das Mittel der Wahl! Das war vor 30 Jahren so, das ist heute noch so, und wird sich wohl auch nicht ändern.

Skinhead zu sein bedeutete damals wie heute Zusammenhalt, Freundschaft, Rebellion, anders zu sein als die Anderen, Lebensgefühl, Gemeinschaft und Familie, auch über die Grenzen Deutschlands hinaus. Die politische Ausrichtung spielte eine untergeordnete Rolle, Boneheads gab es zumindest bei uns keine. Es ging um Spaß haben, Musik hören, Mädchen - so wie bei Rico auch! Da haben die letzten 30 Jahre nichts geändert.
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39 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Was soll das? 13. März 2006
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Da mixt einer grünalternative Müsli-Jochen Ideen mit weinerlichem Weltschmerz-Gejammer und linkes Polit-Gefasel mit pseudorechtem Spießbürgergeschwätz. Offenbar zur sexuellen Spielart des homosexuellen Fäkalismus neigend, dürfen dann auch kahlgeschorene, sogenannte Skinheads in die Quälerei eingreifen. Ein bisschen Hooliganism darf natürlich nicht fehlen. Und weil das irgendwie dazugehört, die krass-kaputten Straßen der Großstadtslums. Da hat einer Bukowski gelesen und bringt seinen Stil nicht. Ausser Skin-Äusserlichkeiten wie Anzug und Attitüden hat das Ganze mit Skinheads wenig bis nichts zu tun. Hier fehlt die Authentizität. Das will harte Schreibe sein und setzt einfach nur Wörter aus der Gossensprache hintereinander.

Auch wenn gelegentlich nette Ansätze zu erkennen sind: dieses wüste Mischmasch enttäuscht letztendlich. Ich habs zu Ende gelesen - in erster Linie weil ich die happigen 18 Trommelstöcke nicht ganz umsonst ausgegeben haben wollte. Ansonsten: Daumen runter!

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1.0 von 5 Sternen soy lloro
No llores, mi querida - Weine nicht mein SchatzAls ich vor Jahren von diesem Buch hörte und vor allem davon, dass sein Autor mit der Subkultur vertraut sein sollte, wollte ich... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Stunden von kritik veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Der erste Pilz ist der härteste!
Inhalt:

Rico Steinmann ist vor allen Dingen eins: Über die Maßen aggressiv, angriffslustig und gewaltbereit. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Mai 2011 von rebellyell666
1.0 von 5 Sternen Wie bitte...?
Aufgrund der unzähligen, teilweise überschwänglichen Rezensionen habe ich mir das Buch auch gekauft - und war schwer enttäuscht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Juli 2009 von Andre Sauerland
1.0 von 5 Sternen ziemlich arm...
Nach den vielen positiven Bewertungen für dieses Buch und der vorhergehenden Lektüre von "Als wir träumten" bin ich voller Enthusiasmus an's Lesen gegangen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Dezember 2008 von tepekako
5.0 von 5 Sternen ein umwerfendes Buch
Der Autor hat mit diesem Buch ein Meisterwerk geschaffen.
Doch Vorsicht, man darf sich nicht an harten Wörtern und harten Auseinandersetzungen stören. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. September 2008 von T. H.
2.0 von 5 Sternen Naja
es wimmelt von Plattheiten, bzw dem Wunschdenken von so manchem Oi! Proll. Aber realistischer Bezug zur Szene?
Kaum zu glauben, dass der Autor kein Hippie sein soll. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. August 2008 von Historienfreak
1.0 von 5 Sternen Zu brutal
Das Buch ist zu brutal und tw. wird Gewalt auch verherrlicht. Zwar muss der Protagonist am Ende erkennen, daß wer das Schwert erhebt, auch durch das Schwert umkommt, trotzdem... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. November 2007 von Poltergeist
2.0 von 5 Sternen Mist ........................................
wenn das deutsche theater in berlin diesen roman als vorlage für ein

theaterstück nimmt, dann gute nacht, deutsches theater ! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. August 2007 von Mauerblümchen
4.0 von 5 Sternen "Ein Buch aus der Szene (für die Szene)"?
Die Geschichte dreht sich um einen ziemlich runtergekommen Typen, seine Liebe zu einer Südamerikanerin und seiner Gang. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Juli 2007 von A. Leuteritz
4.0 von 5 Sternen Oi!
Das Buch beschreibt das Leben eines Oi Skins, ab und zu etwas rechts offen, doch alles andere als ein Nazi (für die unwissenden) also mir gefällts sehr gut, auch die... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. März 2007 von Proud!
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