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No & ich: Roman [Taschenbuch]

Delphine de Vigan
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (39 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

12. Juli 2010
»Die Dinge sind, wie sie sind.« Wenn wir irgendwann nur noch diese Antwort parat haben – sind wir dann erwachsen? Lou ist hochbegabt und eine Einzelgängerin. Am liebsten beobachtet sie die Menschen und stellt dabei gewagte Theorien auf, um das zu verstehen, was tagtäglich mit uns geschieht. Bis sie auf die achtzehnjährige No triff t, die in Paris auf der Straße lebt. No mit den dreckigen Klamotten und dem müden Gesicht. No, deren Einsamkeit die Welt in Frage stellt. Und Lou stürzt sich in ihr neues Projekt: Sie will No retten – und sich und der Welt beweisen, dass sich alles ändern lässt ...

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: Knaur TB (12. Juli 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426501589
  • ISBN-13: 978-3426501580
  • Originaltitel: No et Moi
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11,6 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (39 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 9.828 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Delphine de Vigan wurde 1966 in Paris geboren, wo sie heute noch mit ihren zwei Kindern lebt. Sie arbeitet tagsüber für ein soziologisches Forschungsinstitut und schreibt nachts, wenn alle schlafen, ihre Romane. Ihr dritter Roman, "No & ich", wurde in 11 Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet (u. a. 2008 mit dem Prix des Libraires und dem Prix Rotary International). Auch "Ich hatte vergessen, dass ich verwundbar bin" war für den Prix Goncourt nominiert.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Hoffnung stirbt zuletzt 24. August 2010
Format:Taschenbuch
Es passiert zwar äußerst selten, aber hier haben mir wirklich die Worte gefehlt und ich hab wirklich lange überlegt, was ich zu dem Buch schreiben soll. Also bitte nicht wundern, wenn die Rezension etwas diffus daherkommt.

Zu allererst kann ich sagen, dass das Buch ein absoluter Pageturner ist, ich hatte es in kürzester Zeit ausgelesen. Was mich selbst verwunderte, da die Sprache jetzt nicht so alltäglich ist wie in anderen Romanen [alle, die schon mal ein Buch im französischen Original oder eine Übersetzung davon gelesen haben, wissen, was ich meine ]. Aber wie gesagt, die teilweise etwas wirren und komplexen Sätze tun dem Lesefluss absolut keinen Abbruch. Gegenüber der Hauptprotagonistin stellte sich bei mir sofort eine emotionale Reaktion ein - Delphine de Vigan hat es sehr gut verstanden, einem die kleine intellektuelle frühreife Lou näherzubringen: man bangt und leidet mit ihr, da sie sich absolut deplaziert und damit Abseits jeglicher Gruppierungen fühlt [wobei ich im Nachhinein überlege, ob sie mir mehr leid tut als sie sich selbst...]. Der Leser erhält mit No & ich Einblick in eine ganz besondere Freundschaft zwischen 2 Mädchen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, die jedoch sehr gut zusammen können".

Der Haupttenor des Romans ist ein recht melancholischer, trauriger [was für mich irgendwie auch typisch französischer Literaturstil ist]. Zwar wird die triste und einsame Lebenssituation Nos von der Herzlichkeit, mit der Lous Eltern sie aufnehmen und des Gefühls, als könne noch gut werden, abgelöst, aber zumeist dominiert eine konstante Tristesse, die einen schon etwas herunterziehen" kann.

Mit dem Ende bin ich nicht ganz so glücklich ich hätte es mir etwas abgerundeter gewünscht. Nichtsdestotrotz ein toller Roman über Freundschaft und einen kleinen Krümel (so wird Lou immer liebevoll von ihrem Mitschüler und Freund Lucas genannt), der mit seinen 13 Jahren schon erwachsener ist als er eigentlich sein sollte und der die Hoffnung, dass man die Welt ein Stück weit verändern kann, noch nicht aufgegeben hat.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eindringlich und voller Emotionen 17. September 2010
Format:Taschenbuch
Inhalt:

Lou ist dreizehn und intellektuell frühreif. Sie hat zwei Klassenstufen übersprungen, führt an den Wochenenden unentwegt Experimente durch und denkt viel über alles Mögliche nach. Lou ist außerdem sehr sensibel und kann sich gut in Menschen einfühlen. Vielleicht ist auch das der Grund, warum sie sich plötzlich gemeinsam mit No - einer obdachlosen jungen Frau - in einem Cafe wieder findet. Lou bestellt Cola, No Wodka. Lou beschließt ihr Referat über obdachlose Frauen zu halten und bittet No, sich regelmäßig zu Interviews mit ihr zu treffen. Doch dem jungen Mädchen geht es dabei hauptsächlich um No selbst, die sie mehr und mehr ins Herz schließt. Gelingt es Lou die Dinge zu ändern und die Welt zu verbessern?

Meine Meinung:

Endlich mal wieder ein Buch, was mich richtig gefesselt hat. Von der ersten Seite an überzeugt das Buch durch seine eindringliche Sprache, durch aufwühlende Gedankengänge, einer absolut liebenswerten Hauptperson und einer mitreißenden Handlung.
Ein Buch über die Freundschaft zwischen einem Mädchen aus normalen Verhältnissen und einer Obdachlosen zu schreiben, ist sicherlich riskant. Oftmals droht die Gefahr ins Klischeehafte zu verfallen, etwas zu beschönigen oder in zu düsteren Farben zu zeichnen. Meiner Meinung nach ist es der Autorin gelungen, all diese Klippen zu umschiffen. Sie kreiert eine Eindringlichkeit, die einem zum Nachdenken anregt, ohne dabei mahnend den Zeigefinger zu erheben.

Mehrere Zitate in diesem Buch sind es wert, schon in dieser Rezension genannt zu werden. Hier beispielhaft eins, das das Buch gut charakterisiert:

"Wir sind imstande, Überschallflugzeuge und Raketen ins All zu schicken, einen Verbrecher anhand eines Haars oder eines winzigen Hauptpartikels zu identifizieren, eine Tomate zu züchten, die im Kühlschrank drei Monate völlig faltenfrei bleibt, und Milliarden von Informationen auf einem Mikrochip zu speichern. Wir sind imstande, die Leute auf der Straße sterben zu lassen." (S. 81)

Und ich gebe dem Buch sehr gerne 5 von 5 Punkten. Wirklich empfehlenswert! :)
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27 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Dinge sind, wie sie sind 17. Februar 2009
Von Günter Nawe "Herodot" TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
"Als ich klein war, wollte ich Ampel werden". So wünschte sich Lou Bertignac das Leben. Mittlerweile aber ist sie dreizehn. Eine Überfliegerin im wahrsten Sinne - mit einem IQ von 160, allerdings etwas zu klein geraten. So ist sie gleich in mehrfacher Hinsicht eine Außenseiterin. Und sie ist einsam, nachdem ihre kleine Schwester gestorben ist und die Mutter sich seitdem von der Welt abschottet.

Aber "die Dinge sind, wie sie sind". Und um auch das, wie vieles anderes zu verstehen, möchte Lou die Welt auf den Kopf stellen, um "dazuzugehören". Bald sollte sie dazu Gelegenheit haben.

Mit sehr viel psychologischer Sensibilität und großem Einfühlungsvermögen für ein Mädchen dieses Alters beschreibt die Autorin Delphine de Vigan die Lebenssituation und Gedankenwelt von Lou. Eine Welt, die sich schnell grundlegend ändern sollte.

Im Sozialkundeunterricht hat sich Lou für ein Referat über Obdachlose entschieden. Im Rahmen ihrer Recherchen trifft sie auf No, eine Achtzehnjährige, die mitten in Paris auf der Straße lebt. Sie trägt alte Klamotten, trinkt und raucht und hungert - und muss sich für die Nacht von Tag zu Tag eine neue Bleibe suchen. Mit achtzehn Jahren, unter diesen Umständen, mit einer kaputten Biographie ist die oberste Devise: überleben.

Lou, das Mädchen mit dem guten Herzen, aus wohlbehütetem Hause, will No retten. Sie bezieht in diese Rettungsaktion ihre Eltern ein, die anfangs auch mitspielen in diesem so ernsten Spiel. Und sie verpflichtet sich Lucas, diesen eigenwilligen, aber liebenswerten Mitschüler. Alles, um No zu retten und um sich und der Welt zu beweisen, dass sich alles ändern lässt. Am Ende ist festzustellen, dass Träume und der gute Wille allein nicht ausreichen. Ernüchterung - oder, wie die Autorin sagt: Entzauberung - findet statt. Aber auch dass gehört zum Prozess des Erwachsenwerdens.

Delphine de Vigan ist es gelungen, eine wunderbar dichte Atmosphäre zu schaffen, in der sich die Protagonisten dieses wunderbaren Buches ihrem Alter entsprechend bewegen können. Das liegt vor allem an der Sprache, die jederzeit die richtigen Worte findet, mit der die Autorin ihre Figuren zeichnet und ihre Geschichte erzählt. Sie nimmt den Leser mit, und er folgt willig - traurig, berührt, voller Hoffnung.

Ein Buch für alle und jeden. Ein außerodentliches Buch für junge Menschen - und für Erwachsene, die sich den Blick auf die Welt aus jeder Perspektive erhalten haben. Traurig und schön zugleich.
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5.0 von 5 Sternen Die Welt, wie sie ist und wie sie sein sollte...
Zu Herzen gehendes Buch über ein Mädchen, das die Welt auf die ihr eigene, frühreife Art hinterfragt und nicht einfach so hinnehmen möchte. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Mona Frick veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Geschmacksache
nach den ersten 3 Seiten war mir klar , nicht mein Geschmack !!! Habs auf Empfehlung einer Freundin bestellt , der hat es gefallen ...
Vor 3 Monaten von Eva - Maria Richter veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen schönes Buch
Das Buch "No und ich" handelt von einem Mädchen, dass eine Obdachlose kennen lernt und sich mit ihr anfreundet. Es geht um Freundschaft, Liebe und das Erwachsenwerden. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Franzi veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Das Buch zieht sich wie ein Kaugummi...
Tolle Idee an sich. Eine hochbegabte 13 Jährige Schülerin und eine 18 Jährige Obdachlose. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Alea veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Berührendes Jugend-und Erwachsenenbuch
Eine sehr berührende Geschichte über das "Erwachsenwerden", Obdachlosigkeit, die erste Liebe etc.. Wunderbar und einfach zu lesen, mit einigen Überraschungen. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von tiha veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr, sehr berührend!
Sehr, sehr berührend und schön!
Ich denke, man kann dieses Buch sowohl als Jugendlicher als auch als Erwachsener lesen! Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Bücherwürmchen veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Eine schwierige Freundschaft
"Die Dinge sind, wie sie sind. Wenn wir irgendwann nur noch diese Antwort parat haben, sind wir dann erwachsen? Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von capkirki veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen bewegende, spannende und ungewöhnliche Geschichte
No & ich" ist eine bewegende, spannende und ungewöhnliche Geschichte. Lou ist eine 13-jährige hochbegabte Einzelgängerin, die gerne ein unbeschertes Leben... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Dani veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen ein sehr französischer Roman über das Erwachsenwerden
Lou ist hochbegabt und eine Außerseiterin. Sie kann mit ihren Mitschülern ebenso wenig anfangen wie die mit ihr. Auch zu Hause hat sie es nicht leicht. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Thaila veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen ein Buch, das nachdenklich zurücklässt
Lou Bertignac ist 13 Jahre alt und ein absolutes Superhirn. Zwei Klassen hat sie bereits in ihrer schulischen Laufbahn übersprungen, sodass sie in ihrer jetzigen Klasse die... Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Kerry veröffentlicht
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