Mit "No Surrender" liegt der 4. Band des Starfleet Corps of Engineers vor.
Er beinhaltet die recht kurzen Geschichten "No Surrender", "Caveat Emptor", "Past Life" und "Oaths".
Im Einzelnen:
#13 No Surrender
Die DaVinci wird zu einem Planetensystem gerufen, das in die Föderation eintreten möchte. Die Bewohner suchen die Fehler lieber bei anderen und verschiffen ihre Gefangenen auf eine Raumbasis innerhalb des Systems. Bei dieser liegt das Problem. Offenbar hat es dort eine Gefangenenbefreiung gegeben. Die Station ist außer Kontrolle geraten und der Anführer einer Revolte in dem System ist Captain Golds alter Kollege...
#14 Caveat Emptor
Die bislang einigermaßen witzige Geschichte handelt von einem Ferengi DaiMon, der das Computersystem Landru gekauft hat.
#15 Past Life
Die Crew befindet sich in einer politischen aber auch religiösen Krise auf einer bekannten Welt, dessen Bevölkerung bereits in Star Trek IX einen Kurzauftritt hatte, als man dort ein Artefakt findet, dass nicht durch die Spezies dort errichtet wurde.
#16 Oaths
Dr. Lense hat Probleme und kann ihr Können aber bei Ausbruch einer Seuche auf Shermans Planeten unter Beweis stellen.
- Obwohl sich bei SCE ein roter Faden durch die Charaktere und Geschichten zieht (bspw. wird auf Vormissionen verwiesen) kann keine Spannung bei der Kürze auftreten. Sicherlich wird bei vielen Romanen einiges geschrieben, das wie Füllwerk wirkt. Andererseits kann eine Geschichte, die 70 bis 100 Seiten stark ist weder eine überzeugende Charakterisierung vorzeigen, noch einen Spannungsbogen aufbauen, sondern immer nur ein Problem darstellen, das nach kurzer Zeit wieder gelöst wird. Daran haperts auch bei dieser Reihe. Bislang habe ich noch kein einziges Buch der SCE-Reihe gelesen, das mich wirklich überzeugt hätte. No Surrender z. B. als Einzelstory zeigt dies sehr deutlich ohne jetzt viel vorwegzunehmen. Wir haben ein Problem (Station mit Gefangenenbefreiuung), der Captain kennt den Gegner, wechselt mit ihm einige Worte, dann fliegt das Schiff zum System zurück und der Leser wird darüber aufgeklärt und zwar in einem Satz, was passiert ist. Lächerlich.
Caveat Emptor (lat. Der Käufer muss achtgeben) war recht witzig, aber leider auch nur eine bereits ausgekaute Version von "Landru und die Ewigkeit". Past Life war relativ uninteressant, weil die Message fast mit dem Holzhammer verabreicht wurde und in Oaths dachte ich, wieso hat jemand eine Feuerwehraxt vom 11.09.2001 und jeder aus der Crew, die über 370 Jahre später agieren weiß sofort worums geht. Pathos pur und hatte mit der Handlung auch überhaupt nix zu tun. Einfach nur reingeworfen, weils gut klingt. Viele Sternenflottenoffiziere müssen meistens in den historischen Datenbanken nachschauen, aber dieses Datum scheint eines der Wichtigsten nach fast einem halben Jahrtausend zu sein...
Man scheint aus dem Fehler gelernt zu haben, weil man kurz darauf den Dreiteiler Foundations veröffentlichte.