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In No Sense, Nonsense
 
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In No Sense, Nonsense

von Art of Noise
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Produktinformation

  • Audio CD (3. Juni 1994)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: China Reco (Warner)
  • ASIN: B00002598R
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  Schallplatte
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 86.838 in Musik (Die Bestseller Musik)

1. Galleons of Stone
2. Dragnet
3. Fin du Temps
4. How Rapid?
5. Opus for Four
6. Debut
7. E.F.L.
8. Day at the Races
9. Ode to Don Jose
10. Counterpoint
11. Roundabout 727
12. Ranson on the Sand
13. Roller 1
14. Nothing Was Going to Stop Them Then, Anyway
15. Crusoe
16. One Earth

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Klassik, Ambient, Techno und Chill Out, 9. März 2008
Dieses Album ist vielleicht nicht das erfolgreichste der Briten: die Single 'Dragnet' schaffte es in ihrem Heimatland nur bis auf Platz 60. Das Album selbst in den USA nur auf Platz 134. 'Dragnet 88', die Remix-Version für den Soundtrack ging sogar leider völlig unter.

Für mich aber ist das Album das beste, denn es bietet eine ganz neue Klangwelt: The Art Of Noise experimentierten diesmal mit vielen unterschiedlichen Stilen: so finden sich z. B. diverse Chöre (How rapid, Counterpoint) auf dem Album. Damit einher gingen auch klassische Elemente (Debut). Ganz im Gegensatz dazu standen techno-ähnliche Klänge (Fin du temps). Gewohnt war man ja gesampelte Soundcollagen von AON; auch dies sollte nicht zu kurz kommen (A day at the races, E.F.L.). Am überraschendsten für mich aber waren zeitlose Ambienttracks wie z. B. das geniale 'Crusoe' oder 'Opus for four'.

Das üppig arrangierte Album hört sich trotz aller Gegensätze wie aus einem Guß an, denn der Kitt, der alle Songs miteinander verbindet, sind Alltagsgeräusche und dadurch gehen alle Songs -mehr oder minder- nahtlos ineinander über. Überzeugend ist auch ein sehr klares Klangbild.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Sound-Meisterwerk, 27. August 2009
Von Muggenhorst (Riesa) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Dieses Album aus dem Jahr 1988 wird wahrscheinlich immer mein Favorit der Briten bleiben, habe ich doch einen ganz persönlichen Bezug zu diesem Meisterwerk des Samplings und der Soundcollagen. Ich besuchte zu dieser Zeit gerade die 10. Klasse und im Vorfeld unserer Prüfungen ging es in einigen Unterrichtsstunden für DDR-Verhältnisse geradezu entspannt und liberal zu. So auch, als uns unsere Musiklehrerin (wie in jedem Jahr einmal) dazu aufforderte, unsere aktuelle Lieblingsmusik mitzubringen und den Mitschülern vorzuspielen. Mein Tape nahm sie schon mit einem etwas skeptischen Gesichtsausdruck entgegen, hatte ich doch im Vorjahr "Full Metal Jacket" von Abigail Mead und Nigel Goulding aus dem Soundtrack des gleichnamigen Films angeschleppt. Diesmal hatte ich nun eben Art of Noises aktuelles Album im Gepäck, das ich gerade frisch aus dem Radio aufgenommen hatte, denn um so etwas wie Urheberrecht scherte man sich beim Jugendsender DT64 bekanntlich nicht wirklich. Um es kurz zu machen: Die Gesichtszüge von Madame entgleisten wieder bereits bei den ersten Geräuschen von "Galleons Of Stone"...

Kein Wunder, hantierten die englischen Studiocracks doch wieder mit spektakulären Sounds, so wird das bereits erwähnte erste Stück des Albums von einer Art verfremdeter Lokomotiven-Sirene eröffnet, Motorengeräusche und Dampfmaschinenzischen folgen. Die Single "Dragnet" covert das (oder besser: spielt mit dem) Thema der gleichnamigen bekannten Krimiserie.

Um die ganze Vielfalt dieser Platte zu erfassen, reicht es fast schon aus, die Tracks drei bis fünf am Stück zu hören. "Fin du Temps", ein hektischer, vorwärtsstürmender Stampfer mit gesampelten Hörnern geht abrupt in der nur etwa 50 Sekunden langen Klangcollage "How Rapid" auf, die in das wunderbar atmosphärische Ambient-Stück "Opus For Four" einbiegt. Wer schon "Moments In Love" aus dem Jahre 1984 mochte, wird auch dieses Stück lieben!

"Debut" ist fast schon ein Stück Klassik, aber Zeit zum Ausruhen bleibt nicht, denn das verrückt-schräge "E.F.L." (Grobbeschreibung: "Peter Gunn" meets Flugzeug- und Telefongeräusche featuring TRIO) nagelt einen mit seinen Sample-Absurditäten und trotzdem wunderbar relaxtem Groove vor die Boxen. Und auf diesem hohen Niveau geht es nahtlos weiter, wie beispielsweise das den Introtrack zitierende "A Day At The Races", das traumhafte "Ode To Don José" oder die mit Kirchenchorklängen arbeitenden "Counterpoint" und "Nothing Was Going To Stop Them Then, Anyway".

Definitives Highlight des letzten CD-Drittels ist aber eindeutig "Crusoe". Sollte jemand musikalische Untermalung einer Diashow von Urlaubsfotos benötigen - hier wird er fündig. Reichlich dreieinhalb Minuten pure Schwerelosigkeit, wenn man mal vom völlig unerwarteten Ende absieht.

Mit dem von World Music beeinflussten "One Earth" klingt ein bärenstarkes Album der musikalisch doch eher mäßigen Spät-Achtziger aus. Unbedingter Kauftip!
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