Mit neuem Gitarristen Zakk Wylde meldet sich Ozzy nach zahlreichen Exzessen und dem eher enttäuschenden Erfolg des Vorgängers "The Ultimate Sin", mit "No Rest For The Wicked" 1988 zurück. Man merkt nach dem ersten hören viele Unterschiede zum Rest seiner Alben, das hier ist wohl sein härtestens und vielleicht auch sein kreativstes, zwar ist für mich das darauffolgende "No More Tears" noch sein bestes, aber hier spürt man diese Kreativität besser als bei allen anderen, weil es sich eben von den anderen Alben unterscheidet. Höhepunkte sind natürlich die drei Singles Miracle Man, Crazy Babies und Breaking All The Rules, drei schnelle melodische kraftvolle Tracks, die wirklich schon beim ersten hören fest im Ohr bleiben. Aber dieses harte und agressive Album zeigt auch die Gegenseite, das beste Beispiel ist Fire In The Sky, eine wundervolle Ballade, sehr gefühlvoll, man könnte schon sagen das es seine beste Ballade ist. Mit Bloodbath In Paradise wird dann wohl der vollkommende Härtefaktor erreicht, eine typische 80s Metal Nummer, eigentlich schade, das er den Song so gut wie nie auf Konzerten spielt. Die Bonustracks sind auch nicht von schlechten Eltern, waren aber damals schon B-Seiten von den oben genannten Singles, also wer Ozzy mal so richtig hart erleben will sollte hier zugreifen, und für ein Fan ist das ja wohl ein Muss, oder? Für die, die sich sie jetzt bestellen, hier die Highlights: ALLE.