Kurzbeschreibung
Grandiose Breakbeats mit Exotik-Hauch
Der Italiener aus London ist zurück: Nach Dub Qawwali, seinem trancehaften Tribut an Nusrat Fateh Ali Khan schlägt der ehemalige König des Downtempo-Dubs nun merklich neue Töne an: Die Tracks von No Prisoners sind unverkennbar von einer Uptempo-Philosophie getragen, die sich auf grandiose Breakbeats stützt und zugleich Farben aus mehreren Kontinenten aufträgt. Die Bässe sind noch fetter als zuvor, werden nun aber von schnellen Beats flankiert und finden sich inmitten tribaler und globaler Tupfer. Eine Textur aus Gaudis so geliebten analogen Synthesizern und Moogs schreitet einträchtig neben Gitarren, arabischer Laute, Melodica und gar einem Set echt schottischer Highland Bagpipes, dem majestätischsten aller Dudelsäcke. An Gästen geizen die Sessions auch nicht: MICHAEL FRANTI, eines der wichtigsten sozialen Musikgewissen der USA übt den Schulterschluss mit dem Wahllondoner, aus Jamaika hat sich KENNY KNOTS ins Logbuch eingeschrieben und weitere Reggae-Akzente setzt DR. ISRAEL von den Easy Star All Stars, jener Formation, die die Welt mit Offbeat-Adaptionen von Pink Floyd- und Beatles-Alben beglückt hat. Nach der spirituellen Erhabenheit des Vorgängeralbums stößt Gaudi nun ins erdige Terrain des Breakbetas vor, mit Ingredienzien von schottischen Pipes über italienischen Soul bis hin zu vokalen Zeugnissen der Rasta Community.