Produktinformation
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| 1. As I Sat Sadly By Her Side |
| 2. And No More Shall We Part |
| 3. Hallelujah |
| 4. Love Letter |
| 5. Fifteen Feet Of Pure White Snow |
| 6. God Is In The House |
| 7. Oh My Lord |
| 8. Sweetheart Come |
| 9. Sorrowful Wife |
| 10. We Came Along This Road |
| 11. Gates To The Garden |
| 12. Darker With The Day |
No More Shall We Part, mittlerweile schon sein elftes Studioalbum mit den Bad Seeds, ist die Platte, die so anders nicht erscheinen konnte. Der scheinbar untalentierte Sänger Cave -- was seinen Technik betrifft -- muss nicht mehr schreien, um laut zu werden. So erzählt er wie in "God Is In The House" mit zartem Tonfall Geschichten von der heilen Welt samt gepflegtem Vorgarten, wo doch Twin Peaks-mäßig hinter verschlossenen Türen der Irrsinn und bürgerliche Ängste lauern. Auch wenn die Bad Seeds sich souverän auf gewohntem Terrain bewegen, dort, wo jeder Pianoanschlag direkt ins Herz trifft und die Geige messerscharf die Seele streift, ist dies jenseits aller Innovationszwänge der einzig mögliche Soundtrack zu Caves Geschichten. Leonard Cohen nutzte die Musik auch nur als Hülle und irgendwann erwähnen wir die beiden in einem Satz. Sicher! --Sven Niechziol
& copy ; HIFI-Test - Detlef Kinsler
Warum? Tja es ist einfach die Atmosphäre auf "No More Shall We Part" die doch ein wenig dichter und fesselnder wirkt als bei seinen anderen Werken. Jedes Lied auf "No More Shall We Part" ist ein Klassiker für sich von daher könnte ich jetzt jedes Lied als Anspieltipp nennen. Trotzdem möchte ich ein Lied hervorheben das schon alleine den Kauf lohnt und zwar "Hallelujah" - für mich eines der besten Cave Lieder überhaupt. Cave glänzt am Piano, Warren Ellis spielt sich mit seiner Violine in einen richtigen Rausch und am Ende von "Hallelujah" ist es der Gesang der McGarrigle Schwestern der den Hörer im wahrsten Sinne des Wortes verzaubert. Gänsehaut pur! Aber auch die anderen Lieder von "No More Shall We Part stehen dem in nichts nach. Hier gibt es keine Schwachstellen, ganz im Gegenteil, das Album zieht sich wie ein Roter Faden durch - man muss es einfach als ganzes genießen. Aufgrund der ganz eigenen Atmosphäre würde ich "No More Shall We Part" doch ein wenig über "Nocturama" stellen. Auf "Nocturama" fehlt eigentlich nur ein zweites "Hallelujah" - dieses Lied macht einfach die Klasse von "No More Shall We Part" aus.
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