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No More Shall We Part


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Produktinformation

  • Audio CD (2. April 2001)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Pias UK/Bmg Rights Management/Mute (rough trade)
  • Spieldauer: 68 Minuten
  • ASIN: B00005AMDP
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  Vinyl  |  Mini-Disc  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (48 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 9.610 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. As I Sat Sadly By Her Side
2. And No More Shall We Part
3. Hallelujah
4. Love Letter
5. Fifteen Feet Of Pure White Snow
6. God Is In The House
7. Oh My Lord
8. Sweetheart Come
9. The Sorrowful Wife
10. We Came Along This Road
11. Gates To The Garden
12. Darker With The Day

Produktbeschreibungen

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Nicholas 'Nick' Cave hat seine Vision von Punk mit den Boys Next Door gelebt. Dann kamen Birthday Party und Songs wie der infernale Lärm auf "Sonny's Burning", wo Cave im Intro "Hands Up! Who Wants To Die?" brüllt oder das psychotische "From Her To Eternity" mit seiner neuen Band, den Bad Seeds. Wer ihn damals, umringt von Blixa Bargeld, Mick Harvey oder Barry Adamson live sah, fühlte sich wie in der zu Realität gewordenen Apokalypse. Cave war selbstzerstörerisch, ein Junkie, Säufer, Kult und Mythos. So wie Bargeld mit den Neubauten den Presslufthammer ausstellte und aus der Subkultur in die Feuilletonseiten aufstieg, so ordnete Cave sein Leben, und mehr und mehr wurden seine Songs zu zärtlichen Balladen, in denen das Blut zwischen den Zeilen lief, und Gott und die Bibel immer öfter auftauchten. Nach ergreifenden Lesungen, Filmrollen wie in Ghosts... Of The Civil Dead und dem grandiosen Roman Und die Eselin sah den Engel ist Nick Cave ein anerkanntes Multitalent, dass sich aus den Subkultur-Sümpfen hochgearbeitet hat.

No More Shall We Part, mittlerweile schon sein elftes Studioalbum mit den Bad Seeds, ist die Platte, die so anders nicht erscheinen konnte. Der scheinbar untalentierte Sänger Cave -- was seinen Technik betrifft -- muss nicht mehr schreien, um laut zu werden. So erzählt er wie in "God Is In The House" mit zartem Tonfall Geschichten von der heilen Welt samt gepflegtem Vorgarten, wo doch Twin Peaks-mäßig hinter verschlossenen Türen der Irrsinn und bürgerliche Ängste lauern. Auch wenn die Bad Seeds sich souverän auf gewohntem Terrain bewegen, dort, wo jeder Pianoanschlag direkt ins Herz trifft und die Geige messerscharf die Seele streift, ist dies jenseits aller Innovationszwänge der einzig mögliche Soundtrack zu Caves Geschichten. Leonard Cohen nutzte die Musik auch nur als Hülle und irgendwann erwähnen wir die beiden in einem Satz. Sicher! --Sven Niechziol


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Kundenrezensionen

4.6 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "dunringill2" am 9. Januar 2005
Format: Audio CD
Als Nick Cave im Duett mit Kylie Minogue vor neun Jahren weltweit die Charts anführte, war der bis dahin wohlgehütete Underground-Starruhm plötzlich Vergangenheit. "Where The Wild Roses Grow" und das kurz danach veröffentlichte und "blutrünstige" Album "Murder Ballads" hievten den wortgewaltigen Sänger mit einem Schlag ins Scheinwerferlicht. Ein Umstand, der Nick Cave seitdem Kopfzerbrechen verursacht. Auch das letzte Studio-Werk "The Boatman's Call" (1997) erweiterte den Fankreis ungemein. Vier Jahre mussten die Fans auf das neue Album "No More Shall We Part" warten, das den auch als Schriftsteller ("Und die Eselin sah den Engel") tätigen Musiker in absoluter Höchstform zeigt. Man muss sich aber unbedingt Zeit nehmen, denn das opulente Werk wächst bei jedem weiteren Hören immer mehr. Caves einzigartige Textdichtung geht einem unter die Haut und seine Band The Bad Seeds veredeln die Kurzgeschichten über das Schattendasein des Lebens einfach perfekt. Wohl keiner bringt Melancholie, Irrsinn und gescheiterte Liebe so auf den Punkt wie Nick Cave. Die ersten vier Tracks "As I Sat Sadly By Her Side", "And No More Shall We Part", "Hallelujah" und "Love Letter" begeistern ähnlich wie der Vorgänger "The Boatman's Call" mit ruhigen Klängen.Lesen Sie weiter... ›
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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Tobias Zeitler am 17. Februar 2006
Format: Audio CD
Der Albumtitel ist Programm. Wenn man einmal Gefallen gefunden hat an diesem elegischen Meisterwerk über die Irrungen und Wirrungen der Liebe und deren Folgen, dann kann man sich nur schwer wieder davon losreissen.
Nick Cave steht im Mittelpunkt der Bühne des Lebens und kehrt sein Innerstes nach außen und wie er das macht ist einfach nur unheimlich genial.
Verhalten und oftmals nur akzentuiert von Piano oder Violine getragene Melodien bilden den Rahmen für bestechend düster-melancholische und äußerst kryptische Lyrics, die schließlich Nicks tiefe Brummstimme ausfüllt, um spätestens bei den meist nur spärlich vorhandenen Refrains tief unter die Haut zu dringen und mitten ins Herz und in die Seele zu zielen.
Dabei fließt ein Song in den nächsten über und ergibt schließlich ein unheimlich komplexes, wunderbares Ganzes. Highlights herauszuziehen fällt unheimlich schwer, denn jeder der Songs besticht auf seine eigene Weise. Müsste ich mich doch für ein paar entscheiden, so wären dies wohl "Hallelujah" (eine schaurig-schöne Tour de Force über 8 min!), "Love Letter" (unglaublich bewegend, wie Nick hier seine verlorene Liebe retten will), "Oh my Lord" (das rockigste Stück mit furiosem Finale), "The Sorrowful Wife" (Hammergranate, die sich urplötzlich von sperrig-schleppend zu einem ultraharten und wuchtigem Brett verwandelt und mitten in die Magengrube trifft) und schließlich "Darker with the day", wo Nick und sein Ensemble nochmal alles geben.
"No more shall we part" ist eine Ausnahmeerscheinung - das ist Musik, das ist Magie, das ist -ja fast- göttlich.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Martin Tröstl am 6. Februar 2003
Format: Audio CD
Nick Cave hat sicherlich viele hochklassige Alben herausgebracht - darunter gehört auch sein neuestes Werk "Nocturama" - dennoch würde ich "No More Shall We Part" als sein bestes Album bezeichnen.
Warum? Tja es ist einfach die Atmosphäre auf "No More Shall We Part" die doch ein wenig dichter und fesselnder wirkt als bei seinen anderen Werken. Jedes Lied auf "No More Shall We Part" ist ein Klassiker für sich von daher könnte ich jetzt jedes Lied als Anspieltipp nennen. Trotzdem möchte ich ein Lied hervorheben das schon alleine den Kauf lohnt und zwar "Hallelujah" - für mich eines der besten Cave Lieder überhaupt. Cave glänzt am Piano, Warren Ellis spielt sich mit seiner Violine in einen richtigen Rausch und am Ende von "Hallelujah" ist es der Gesang der McGarrigle Schwestern der den Hörer im wahrsten Sinne des Wortes verzaubert. Gänsehaut pur! Aber auch die anderen Lieder von "No More Shall We Part stehen dem in nichts nach. Hier gibt es keine Schwachstellen, ganz im Gegenteil, das Album zieht sich wie ein Roter Faden durch - man muss es einfach als ganzes genießen. Aufgrund der ganz eigenen Atmosphäre würde ich "No More Shall We Part" doch ein wenig über "Nocturama" stellen. Auf "Nocturama" fehlt eigentlich nur ein zweites "Hallelujah" - dieses Lied macht einfach die Klasse von "No More Shall We Part" aus.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thomas Schmiedichen am 19. Januar 2006
Format: Audio CD
Das bis dahin beste Nick Cave Album, in meinen Augen. Zum ersten Mal bei meiner Freundin gehört und seit dem eines meiner Lieblingsalben. Textlich gesehen war und ist Nick Cave sowieso einzigartig, aber mit seiner Musik kann sich nicht jeder anfreunden. Aber dieses Album sprengt die Ketten, seine Stimme wird lediglich von einem Piano und der einen oder anderen Akustik Gitarre begleitet. Zum dahin schmelzen.
In seinen Liedern steckt soviel Melancholie, in der sich jeder wiederfindet. Wenn man verliebt, unglücklich verliebt oder noch auf der Suche ist, der wird dieses Album lieben und die eine oder andere Träne nicht verkneifen können.
Alles fängt an mit "As I sat sadly by your side", der Titel sagt schon alles und diese Traurigkeit trägt sich durchs ganze Album, eine wahre "Sie hat mit mir schluss gemacht" hymne ist dann, "And no more shall we part", zum heulen. Weitere Highlights sind "15 Feet of pure white snow", "God is in the house" und "My sorrowful wife". Wer keine Gefühle hat, sollte die Finger von "No more shall we part" lassen. Nick Cave beweisst mit diesem Album seine Brillianz und zeigt wie schön traurig Musik sein kann!
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