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No Man's Land
 
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No Man's Land

Branko Djuric , René Bitorajac    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 8,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Bosnien 1993. Irgendwo haben sich die Frontlinien eingegraben, keiner kommt mehr vorwärts. In dieser Situation verliert eine bosnische Patrouille nachts im Nebel die Orientierung und wird am nächsten Morgen von den Serben zusammengeschossen. Nur einem Soldaten gelingt die Flucht in einen aufgegebenen Schützengraben, der zwischen den Linien im titelgebenden Niemandsland liegt. Als die Serben zwei Männer auf Erkundung zu dem Graben schicken, verkompliziert sich die Lage.

Sie legen die scheinbare Leiche eines Bosniers auf eine Sprengmine, die erst losgeht, wenn Kameraden versuchen sollten, sie zu bergen -- was für eine hinterhältige, teuflische Idee! Als Ciki, der überlebende Bosnier, einen der Serben erschossen und den zweiten, Nino, verwundet hat, liefern sich beide einen Kleinkrieg, bis sich plötzlich der vermeintlich tote Bosnier auf der Mine bewegt: Er war nur bewusstlos. Jetzt befinden sich alle in einer schier ausweglosen Lage.

Dieses verdienterweise mit 40 internationalen Preisen ausgezeichnete Erstlingswerk von Danis Tanovic, darunter dem Oscar für den besten fremdsprachigen Film 2002, ist eine der treffendsten Kriegssatiren, die je gedreht wurden. Es führt die ganze Absurdität von kriegerischen Auseinandersetzungen vor Augen, die ab einem bestimmten Punkt zwangsläufig einzusetzen beginnt. So werfen sich Ciki und Nino gegenseitig vor, den Krieg begonnen und die Dörfer des jeweils anderen Volkes zerstört zu haben.

Der Regisseur und Autor bezieht hierbei keine Partei. Es bekommt vielmehr jeder sein Fett weg: Die beiden gegnerischen Parteien, die sich in einen ausweg- und sinnlosen Kleinkrieg um Macht und Rache verrannt haben; die Medien, die das reale Drama wie eine fiktive Krimiserie für das Fernsehpublikum aufbereiten; und vor allem die UNO, deren nutzlose Anwesenheit -- da striktes Einmischungsverbot -- als bloßes Feigenblatt für scheinbares Eingreifen der führenden europäischen Politiker vor der Weltöffentlichkeit herhalten muss. Opfer all dieser Unmoral ist nicht nur die betroffene Zivilbevölkerung, sondern sind auch die Soldaten der UNO-Blauhelme, die den Wahnsinn vor Ort schließlich vertreten müssen.

Trotz seines traurigen Themas ist dieser Film eine Tragikomödie, die den Sinn für das Komische auch in der schlimmsten Situation nicht verliert. Über all die Absurdität möchte man gleichzeitig lachen und weinen, und sich dann die Haare raufen ob der zynischen Gleichgültigkeit der verantwortlichen Politiker. Unbedingt empfehlenswert, denn dies ist eine allgemeingültige Parabel, anwendbar auf viele andere Konflikte weltweit. --Elke Wolter

Kurzbeschreibung

"1993 gerät eine Gruppe bosnischer Soldaten in dichten Nebel und wird vom Kreuzfeuer der serbischen Linien dezimiert. Der einzige Überlebende findet sich in einem Schützengraben wieder, tötet einen Serben und kämpft mit dessen verwundetem Patrouillengenossen um die Vorherrschaft im Graben. Die Lage erweist sich für beide Seiten als auswegslos."

VideoMarkt

Eine Gruppe bosnischer Soldaten gerät im Balkankrieg hinter die feindlichen Linien und wird von den Serben gnadenlos niedergemetzelt. Nur einer - Ciki - überlebt. In einem verlassenen Schützengraben trifft er kurze Zeit später auf den Serben Nino. Im darauffolgenden Kampf lässt zunächst ein Patrouillengenosse von Nino sein Leben. Wenig später müssen sich die beiden dann mit der Tatsache beschäftigen, dass Cikis für tot gehaltener Freund Cera zwar lebt, aber auf einer Mine liegt. Diese wird explodieren, sobald sich der Unglückliche bewegt...

Video.de

Regiedebütant Danis Tanovic, der auch das Buch und die Musik verantwortete, erarbeitet in seinem packenden Antikriegs-Drama ein makaber-absurdes Szenario, das die Sinnlosigkeiten des Krieges verdeutlicht. In Cannes für das beste Drehbuch, in San Sebastian mit dem Publikumspreis ausgezeichnet, sowie einem Golden Globe und dem Auslands-Oscar bedacht, zählt dieses schonungslose und kritische Werk zu den herausragendsten Filmen der letzten Jahre. Nicht nur am Weltgeschehen interessierte Cineasten sollten hier zugreifen.

Blickpunkt:

Der erste bosnische Film im Wettbewerb des Filmfestivals von Cannes wurde lange als Sieger gehandelt und gewann mehr als verdient den Drehbuchpreis. Die politische Satire, eine mit Galgenhumor und bitter grotesken Absurditäten über den Krieg gespickte schwarze Komödie in der Tradition von 'Catch-22' und 'M*A*S*H', ist ein ohne Pomp und Prätention inszeniertes tragikomisches Drama, das mit bewunderungswürdiger Klarheit und Präzision bittere Wahrheiten über den Balkankrieg und den Wahnsinn von Kriegen allgemein erzählt. Diese Haltung macht den Film, da er keine spezifische Kenntnis über die historischen Hintergründe voraussetzt, über das Festival hinaus enorm publikumsattraktiv.[BR][BR]Eine Gruppe bosnischer Soldaten gerät 1993 zur Musik eines Wiegenliedes in dichten Nebel und wird beim Erwachen vom Kreuzfeuer der serbischen Linien dezimiert. Ciki, der einzige Überlebende, findet sich in einem Schützengraben wieder. Er tötet einen Serben und liefert sich mit dessen verwundetem Patrouillengenossen Nino einen Kleinkrieg um die Vorherrschaft im Graben. Als sich die Feinde der Aussichtslosigkeit ihrer Situation bewusst werden, weil Cikis zunächst für tot gehaltener Freund Zera auf einer Mine liegt, die explodiert, wenn er sich bewegt, entscheiden sie sich, die Aufmerksamkeit ihrer jeweiligen Camps zu erregen.[BR]Von diesem Punkt an weitet sich die Perspektive zur Satire über Militär und Medien, UNO-Blauhelme, Minenräumkommando (mit pünktlichen Deutschen) und internationale Kriegsberichterstatter (Karin Cartlidge als TV-Reporterin), die Druck auf die Eurokraten ausüben, rücken an und müssen unverrichteter Dinge abziehen - ohne den Mann auf der Mine. Wie in einer der meisterhaften Kurzgeschichten, die Ambrose Bierce über den amerikanischen Bürgerkrieg und Soldaten in ausweglosen Situationen schrieb, zerlegt Regiedebütant Danis Tanovic (Buch und Musik) mit analytischer Schärfe die Lage, wobei er pazifistischen Pathos vermeidet: Bis zuletzt sind sich der Bosnier und der Serbe spinnefeind. Noch vor 'Welcome to Sarajevo' und 'Territorio Comanche' der beste Film zu einem Krieg, der bereits weit weg in der Erinnerung scheint. Seine perfekte Dramaturgie sollte ihm einen deutschen Verleih und mittlere Säle sichern. ger.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Satirisches und tragikomisches Kriegsdrama aus Bosnien, dass den ausweglosen Kampf zweier feindlicher Soldaten in einem Schützengraben ad absurdum führt.

Kurzbeschreibung

Ein ganz normaler Tag im Krieg!
Das international ausgezeichnete Werk von Regisseur Danis Tanovic erzählt die kleine Geschichte über ein Dilemma zweier verfeindeter Soldaten inmitten des grotesken, tragischen und fast schon lächerlich wirkenden Alltags im Bosnien-Krieg 1993.

Im Schützengraben: Die beiden Soldaten Ciki und Nino, der eine Bosnier, der andere Serbe, stehen sich plötzlich inmitten feinlicher Linien, dem so genannten No Man s Land, gegenüber. Zwischen ihnen ein Verletzter, der auf einer Sprengmine liegt. Die kleinste Bewegung könnte sie zum explodieren bringen...

Während die beiden Soldaten fieberhaft nach einer Lösung für ihre prekäre Situation und nach schneller Rettung für den verletzten Kameraden suchen, versucht ein tapferer UN-Offizier, trotz Verbots seitens seiner Vorgesetzten, zu helfen. Schließlich erfährt auch noch die Weltpresse davon, und so wird aus dem scheinbar belanglosen Vorfall plötzlich eine Publikumsshow von internationalem Interesse.
In der gespannten Situation zwischen allen Parteien versuchen Nino und Ciki verzweifelt vor den Augen der Weltöffentlichkeit für ihr Leben und gegen den Irrsinn des Krieges zu verhandeln.

Produktbeschreibungen

Der Bosnien-Krieg 1993. Die beiden Soldaten Ciki (Branko Djuric) und Nino (Rene Bitorajac), der eine Bosnier, der andere Serbe, stehen sich plötzlich im Schützengraben inmitten der feindlichen Linien, im sogenannten NO MAN′S LAND, gegenüber. Zwischen ihnen ein Verletzter, der auf einer Sprengmine liegt, welche bei der kleinsten Bewegung explodieren könnte.

Während die beiden Soldaten verzweifelt nach einer Lösung für ihre ausweglose Situation und nach Rettung für den verletzten Kameraden suchen, entschließt sich ein tapferer UN-Offizier, den beiden gegen die Anweisungen seiner Vorgesetzten zu helfen. Als auch noch die Medien von der Sache Wind bekommen, wird aus dem scheinbar unwichtigen Vorfall plötzlich eine große, international verfolgte Publikumsshow. In der für alle Beteiligten gespannten Situation und mit einer auf ein Ergebnis wartenden Weltpresse versuchen Nino und Ciki verzweifelt, für ihr Leben und gegen den Irrsinn des Krieges
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