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Nach dem großartigen Debüt Runnin´ Wild lastete auf den Vollblutrockern ein enormer Druck. Das Album hatte das Quartett fast über Nacht weltbekannt gemacht, man tourte u.a. im Vorprogramm der Toten Hosen, die Rock´n´Roll-Welt hoffte auf eine neue Champions-League-Band mit Langzeitpotenzial. Und No Guts. No Glory. erfüllt problemlos sämtliche Erwartungen. Nach Runnin´ Wild war der Ideenfundus der Jungs noch lange nicht erschöpft, kompositorisch können es die neuen Songs jederzeit mit dem Material des Vorgängeralbums aufnehmen und erreichen in ihren besten Momenten sogar - Achtung, Gotteslästerung! - das Niveau der letzten AC/DC-Scheiben. Schnörkellose Hymnen wie der Opener "Born To Kill", das groovige "No Way But The Hard Way" oder das treibende "Raise The Flag" atmen so viel Angus-&-Malcolm-Flair, dass man fast glaubt, die falsche CD eingelegt zu haben, aber Airbourne klauen nie dreist bei ihren großen Vorbildern, sondern achten stets auf originelle Riffs und Melodiefolgen. In dieser bestechenden Form könnten sie tatsächlich eines Tages, wenn AC/DC in Rente gehen sollten, erhobenen Hauptes in die Fußstapfen der Hardrock-Legende treten. - Michael Rensen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Frischer Hard Rock aus Down Under,
Rezension bezieht sich auf: No Guts. No Glory (Special Edition incl. 5 Bonus-Tracks) (Audio CD)
Seit dem Auftauchen der Band scheiden sich an ihr die Geister. Die einen loben den kompromisslosen Hard Rock in bewährter Form, jene halten sie für eine mittelprächtige ACDC-Coverband, andere schlicht für einen Witz.Wahr ist, dass sich die Band stark an ihre Vorbilder hält - na und? Welche Band hatte die nicht? Und die wenigsten haben das so gekonnt wie Airbourne. Unverständlich ist die Behauptung, diese Band wäre gekünstelt, unauthentisch, absichtlich überdreht. Da muckiert sich der eifrige Kritiker über die schrille Stimme des Sängers oder Live-Auftritte mit nacktem Oberkörper. Hallo? In den 80ern war das Standard und in der Jetzt-Zeit immer noch üblich. Das wiederum führt uns zu den Kritikern die behaupten, Airbourne wäre unzeitgemäß. Nun, sehr viele Rock-Fans bedauern es zutiefst, das mit Guns N Roses auch die große Rock-Ära weitgehend untergegangen ist; die wollen kein Grunge, Nu Metal, Screamo, Emo oder Hardcore hören. Die wollen Rock hören. Guten Rock. Einfach so wie früher. Und am besten neues Material. Doch die großen alten Band-Monster sind schon ergraut und werden über kurz oder lang die Instrumente an den Nagel hängen. Und so bekannt werden junge Rockgruppen selten und schon gar nicht leicht. Airbourne hat es geschafft. Man sollte diese Band fördern, so wie andere z.B. Silvertide oder The Answer, welche ebenfalls für erstklassigen ursprünglichen Rock stehen. Soweit das Vorwort. Natürlich war das Debut-Album "Running Wild" ein 1A-Einstand und die Frage war eigentlich nur: Kann Airbourne das halten? Und das kann die Band um Joel O'Keeffe zweifellos. Die gewohnten Stampf-Melodien bohren sich direkt ins Ohr. Aber "No Guts. No Glory" verbleibt nicht einfach nur auf dem Stand des Vorgängers. Gott sei dank! "Running Wild" legte schon eine hohe Messlatte fest, allerdings blieben die Songs doch alle mehr oder weniger auf dem gleichen Level. Die Lieder haben sich weiterentwickelt. Durchdringende Melodien eines "No way but the hard way" treffen auf Neuartiges, wie "Bottom the well". Das leichte experimentieren hat hörbar nicht geschadet, sondern macht das Album erst interessant. Es folgt kein Bruch mit dem Bekanntem, nur eine leichte Erweiterung. Somit machen die Jungs das einzig richtige: Weder wechseln sie zu Mainstream-Geschichten, wie so manch andere Band, noch trampeln sie auf ihren alten Pfaden. Also: Wer dem Vorgänger bereits gefallen hat, sollte auch hier auf jeden Fall zuschlagen. "No Guts. No Glory" bietet ursprünglichen Hard Rock der alten Klasse. Das Album präsentiert sich in einem ausgezeichnetem Sound-Kleid, ist hart, schnell und laut. Wer auf einen ehrlichen, handgemachten, schmutzigen, trockenen Rock steht ist hier genau richtig. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Die besseren AC/DC?,
Von
Rezension bezieht sich auf: No Guts.No Glory. (Audio CD)
Auf diese Frage kann man auf die schnelle keine eindeutige Antwort geben. Das neue Airbourne-Album "No guts, no glory" ist sicherlich besser als Black Ice von ihren (unverkennbaren) Vorbildern. Trotzdem bin ich ein klein wenig enttäuscht. Obwohl deutlich abwechslungsreicher als die letzten AC/DC-Scheiben, ist mir das Songwriting ein bisschen zu eintönig und ein absoluter Kracher wie "Too much, too young, too fast" vom Vorgängeralbum fehlt leider auch. Es scheint fast so, als hätten sich die Australier ein wenig zu sehr auf den Lorbeeren des Debutalbums "Running Wild" ausgeruht. Aber um langfristig in die sehr großen Fußstapfen ihrer Vorgänger zu treten, reicht No Guts, No Glory nicht aus.Trotzdem ein gutes, geradliniges Hard-Rock-Album, dem ein bisschen die Überraschungsmomente fehlen. Für alle die auf AC/DC stehen, lohnt es sich in jedem Fall einmal in das Album reinzuhören. Meine Anspieltipps sind: No way but the hard way, Get busy livin und Raise the flag. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Macht Spaß!,
Von
Rezension bezieht sich auf: No Guts. No Glory (Special Edition incl. 5 Bonus-Tracks) (Audio CD)
Wer hier hochmusikalisch, verkünstelte Rockmusik erwartet ist logischerweise falsch aber ich denke, jeder der die Scheibe in den Player legt weiss, worauf er sich einlässt! Das "Innere" der Hülle ist nicht unbedingt ein Kunstwerk - jedoch sind eben Zeichnungen von Whiskey- und Bierflaschen, reizende Damen, Trucks etc. genau das Bild, was man beim hören dieser Musik vor Augen haben sollte. Es sind einige arschtretende Nummern dabei, die den Staub aus den Boxen (oder Ohren?) pfeffern und das Hardrock-Herz höher schlagen lassen. Keine digitalisierten Gitarren oder Drums... keine Rockballaden oder Weltverbesserungstexte. Es geht schlicht und ergreifend um Sex, Drugs & Rock'n Roll und das von Anfang bis Ende. Und da wären wir auch beim kleinen Problemchen.Von den sage und schreibe 18 (Titeln) ähneln sich manche Nummer so sehr, dass in rund einer Stunde Spielzeit des Albums ein wenig Langweile aufkommen kann. Einen absoluten Airbourne-Fan schreckt das nicht ab aber ich persönlich hatte ab den Bonus-Tracks nicht mehr ganz so viel Interesse zum aufmerksamen hin höre. Man sollte also 2 mal überlegen, ob sich die Special Edition überhaupt lohnt. Aber nun ja, lange Rede kurzer Sinn - egal wo man die Platte hört - sie zeigt, das handgemachte, klassische Hardrock-Musik verdammt viel Spaß macht... wahrscheinlich noch viel mehr, wie die vielen anderen aufwendigeren, überproduzierten Rockproduktionen. :) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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